Die Energiewende ist schon da

Welche Eigendynamik eine Dezentrale Energieversorgung bei uns bereits entwickelt hat, war Abendthema des Erfolgsforums Rosenheim am 24. Juni 2014. Zwei Referenten zeigten auf, was in den kommenden 10 Jahren in diesem Themenbereich zu erwarten sein wird. Und das dürfte, trotz vielfach berechtigter Kritik an den politisch Verantwortlichen, schon heute eine Menge Positives sein.

Irgendwann haben wir keine andere Möglichkeit mehr - für Maik Kunzelmann hat die Enrgiewende längst begonnen.

Irgendwann haben wir keine andere Möglichkeit mehr – für Maik Kunzelmann hat die Enrgiewende längst begonnen.

Richard Schmid, langjähriger Experte und Inhaber der Halfinger Elektro Schmid AG, zeigte anhand eines Videos jene vielfältigen Interessenslagen auf, die zwischen Politik, Energiekonzernen und kreativen Energiekonzepten herrschen. Vielfältige Prozesse seien es, die im technologisch-ökonomischen Bereich auf Strukturen treffen, die zum einen vom Mangel an Umdenken und zum anderen vom Festhalten an alten Strukturen geprägt seien. Bestimmte bisher eine zentrale Energieversorgung aus Kohle, Gas und Kernkraft unser Leben, so gibt es laut Schmid heute dennoch zunehmend praxistaugliche Möglichkeiten einer Dezentralen Energieversorgung. Eine eigene unabhängige Energieerzeugung, -speicherung und -nutzung vor Ort, im Idealfall mit einem Volumen von 90 bis 100 Prozent, lasse den Menschen irgendwann keine andere Wahl mehr, als sich Akkumulatoren-Schränke zum intelligenten speichern von Sonnenenergie ins Haus zu stellen”, so Referent Maik Kunzelmann, Inhaber der Rosenheimer VISUPROJEKT GmbH.

Großes Interesse - zahlreiche Gäste waren der Einladung ins Erfolgsforum gefolgt.

Großes Interesse – zahlreiche Gäste waren der Einladung ins Erfolgsforum gefolgt.

Diese gebe es mittlerweile zu immer erschwinglicheren Preisen, mit Tendenz nach unten, was den Einbau gerade in Neubauten immer interessanter mache. Und da nicht nur Heizung und Warmwasser unseren Alltag bestimmen, kann Sonnenwärme sogar für Kälte sorgen. Mit dem Kälte Absorptionsverfahren ist es über Warmwasserkollektoren auf dem Dach möglich, sogar großflächige Gebäude zu kühlen und damit Klimaanlagen überflüssig zu machen. Beide Referenten waren einig darin, dass es nur Lösungen in Sreitfragen geben könne, wenn alle sich auf ein ein gemeinsames Vorgehen einigten. Mit langsam sinkenden und zu kompensierenden Staatssteuern, einem weiteren Rückbau von AKWs und Kohlekraftwerken und einer dem ganzen angepassten Unternehmenspolitik der Energieversorger. Denn letztlich haben wir nur eine Welt – und die gilt es zu erhalten. Im Interesse aller.

Text und Fotos: Team Hettich & Lehmann, München

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