Betriebliches Gesundheitsmanagement – Workshop am 22.7.14 im Erfolgsforum

DSC02278Diese besondere Veranstaltung im Juli begann schon am Nachmittag mit 7 Kurzvorträgen und einem Workshop. Am Abend war dann der reguläre Vortrag.

Martina Visser: ganzheitliche Gesundheit – Prävention – Rehabilitation, Betriebliche Gesundheitsförderung nach § 20 und § 43 SGB

Christina Bolte: Burnout bzw. Psychische Gefährdungsbeurteilung,

Sophie Schulz: geistige Fitness

Christiane von Canal: kreatives Stressmanagement und Business Yoga

Martin Reh: LED-Licht für Büro, gleichzeitig Luftreinigung mit VCR-Licht

Gabi Kowalski: BGM als Hilfe im War for Talents

Joerg Ramminger: Arbeitsumfeld und Licht – natürliche Rhythmen und Gesundheit

Es ergab sich damit schon eine rege Diskussion. Dann erfolgte ein Brainstorming mit Punkten für Prioritäten der Themen:

DSC02270oooooooooo Kooperation

oooooooo Akquise in Firmen

ooooo Netzwerken

ooooo Gesamtangebot an Firmen als Einzelkämpfer

oooo Positionierung

Events/Tagungen/Kongresse für die Wirtschaft

Selbstpräsentation

Fortsetzung Erfa-Austausch

Davon wurden die beiden ersten Themen in parallelen Kleingruppen bearbeitet

Es wurde vereinbart, dass am 22.10. 14 eine Fortsetzung stattfindet die wieder dem Netzwerken und dem Aufbau von Kooperationen dient. Teilnehmer können wieder einen Kurzvortrag halten und ein Keynote-Speaker wird eingeladen. Dieser Abend dient zugleich anderen Themen wie Gesamtangebot und Positionierung.IMG_1110

Höhepunkt der Juli-Veranstaltung war der Abendvortrag von Iris Sedran, der hier etwas zusammengefasst wird:

Iris Sedran stellt das Ganzheitliche Gesundheitsnetz (www.ganzheitliches-gesundheitsnetz.de) vor, das vor 4 Jahren als reines Netzwerk startete, aber sich durch die Struktur zu einem Expertenforum mit starkem Kooperationscharakter entwickelt hat. Es steht allen offen, die im Gesundheitsbereich tätig sind (im Sinne der WHO). Durch die monatlichen Zusammentreffen ist ein wertschätzender Austausch möglich, wird die eigene Arbeit den anderen Partnern näher gebracht und entsteht ein Expertenpool, wie er so noch nirgendwo besteht. Im Großraum München gibt es drei Standorte  und  ganz neu einen in Prien unter Leitung von Paul Behrendt (behrendtpaul50@googlemail.de). Das Netzwerk freut sich über sowohl neue Partner und/oder Standorte als auch über das rege Annehmen der angebotenen Dienstleistungen. Für Kunden können jederzeit über Iris Sedran individuelle Pakete für Unternehmen geschnürt werden.

Das Thema BGM steigt zunehmend in der Bedeutung für die Unternehmen:

Iris Sedran

Iris Sedran

  • – Stress laut WHO größte Gesundheitsgefahr (USA Folgekosten von Stress 150 Mrd. $ pro Jahr)
  • – Hälfte aller Lehrer (in D) einmal im Berufsleben davon massiv betroffen, nur noch 7 % aller Lehrer bleiben in ihrem Beruf bis zur Rente.
  • – In den Pflegeberufen sind 30 % – 50 % Burn-Out gefährdet (benötigt gesonderte Betrachtungsweise)
  • – 2013 gingen 217 Mio. Arbeitsstunden in D aufgrund verspäteter Behandlungen verloren (vermeidbare Erkrankungen)
  • – Rund 2 % des BIP der EU (240 Mrd. €) kosten die Muskel- und Skeletterkrankungen der 44 Mio. betroffenen Arbeitnehmer
  • – Für 2014 wurden 30 % Arbeitsausfall wegen Stress erwartet
  • – Kosten für AN Stresserkrankungen in D 20 Mrd. €
  • – Krankenstände steigen weiterhin leicht an (4 %); neu: AN lassen sich von Ärzten krank schreiben (Hinweis auf große Angst)
  • – Psychische Erkrankungen bei AN auf Platz 3 der Erkrankungen (Anstieg 2012 auf 2013 auf 5 %)

 

 

Warum BGM? (Datensammlung unter Beteiligung der Anwesenden)

  • Lebensarbeitszeit steigt
  • angfristige Bindung an das Unternehmen
  • Unterstützung der Führungskräfte
  • motiviert
  • zeigt Wertschätzung
  • Kosten senkend
  • Führung zur Eigenverantwortung
  • setzt mentale und körperliche Prozesse in Gang und trägt dazu bei, die Getrenntheit von Körper, Geist und Seele aufzulösen
  • Entwicklung der Persönlichkeit
  • Pflege und Ausbau individueller Potenziale

Umsetzung von BGM

Laut Iris Sedran ist es zunächst wichtig zu klären, auf welche Basis BGM draufgesetzt wird. Das vermeidet Frust der im Unternehmen Beauftragten und ermöglicht bei solider Basis wirkliche Kraft und Nachhaltigkeit. Sie stellt die Prinzipien des gemeinsamen Handelns vor, einem Auszug aus dem Streitberg-Prozess, der sich ausschließlich an der Humankomponente orientiert (hier nachzulesen) und somit eine absolut solide Basis für BGM darstellt bzw. das Thema deutlich reduziert, da die Hauptkomponente Stress verschwunden sein wird nach dem Prozess. Bei Interesse: derzeit findet eine Streitberg-Ausbildung statt, zu der Iris Sedran (Co-Coach) pro Modul gerne einen Gast mitbringen kann. Einfach melden.

Wie ist BGM umzusetzen?

  • BGM ist Chefsache
  • Mitarbeiter sensibilisieren
  • Führungskräfte befähigen
  • individuelle Maßnahmen gemeinsam erarbeiten
  • Seminare, Workshops, Kurse (Gesundheitskompetenz) mit Schwerpunkt persönliches Erleben vor Wissensvermittlung
  • Motivation für das Thema auch in den privaten Bereich hinein

<<Hier zum Schluss noch Anregungen für eine Systematik bei Einführung von BGM in Unternehmen und Tipp für ein Selbstaudit zu finden unter .

Mögliche Maßnahmen für BGM

  • – Streitberg Prozess
  • – Fokussierung auf bestimmte Themen (z. B. Arbeitsplatzgestaltung, Ernährung (falls Kantine dort ansetzen), Entspannung, Stressmanagement)
  • Gruppendynamik positiv nutzen

Zur Veranstaltungsseite Erfolgsforum BGM

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Vorschau nächste Veranstaltungen:

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10. August in Rosenheim,  Emotionale und Soziale Kompetenz mit Carmen Hollenbach und Dr. Müller.
23. August:
Kreatives Schreiben mit Rüdiger Lehmann, Raum Rosenheim.

30.09.2014 Bei dieser ersten Veranstaltung nach der Sommerpause geht es um das Erfolgs-Leitsystem für Strategie und Positionierung. Einladung erfolgt noch.

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