Gesundes Schlafen und Regeneration – Erfolgsforum

Ulrike Jung

Unsere Schlaf-Expertin Ulrike Jung begann Ihren Vortrag mit dem Bild vom Eisbär im Winterschlaf, verwies jedoch auf die Verschiedenheit vom Menschen. Sie machte uns dann vertraut mit der Realität des Schlafens

  • Der DAK –Report
  • Es geht nicht nur um Konzentrationsmängel und Müdigkeit
  • Auch um ganz praktische Auswirkungen auf Gesundheitsprobleme bis zum Übergewicht.

Akteure

Das sind die Akteure in diesem Bereich

  • Ärzte
  • Schlaflabore, für echte Hilfe überbelastet. Wir hörten alle von sog. Andechser Bunker, in dem schon vor 50 Jahren die ersten Schlafforschungen stattfunden (ohne Licht von außen, ohne Uhren)
  • Bettenhäuser, wollen verkaufen alles hängt an der Hardware vom Bett
  • Schlafberater, die die Referentin zur Ausbildung sucht, und von denen es nicht ausreichend gibt.

Bei Problemen gibt es den Aktionismus mit Hinweisen auf „Schäfchen zählen“ oder eben „was einwerfen“ statt genauerem Hinschauen.

Das Schlaf-Programm

Hierfür empfahl die Referentin ein Programm in 3 Schritten

  1. Aufbau von Wissen um die Chronobiologie. Da gibt es keine Normen, aber doch Grund- und Mischtypen. Natürlich füllten wir alle den eigenen Test aus. Mehr Wissen dazu auf dieser Website. Wir erfuhren, ob wir Eule oder Lerche sind.
  2. Eine sorgfältige Analyse des Schlafverhaltens ist unerlässlich. Hierfür erhielten die Teilnehmer einen detaillierten Fragebogen
  3. Die individuelle Strategie

Zum Punkt 1 gab es in den fast 3 Stunden des kompetenten Vortrags mit zwischendurch lebhafter Diskussion natürlich viel Grundwissen:

  • Wir erfuhren von den Schlafzyklen mit verschiedenen Phasen, von denen jeder wohl schon mal gehört hat (Leicht- und Tiefschlafe, REM-Phasen) der sog. Schlaf-Architektur
  • Die am Schlaf beteiligten Organe und die kursierenden Hormone wurden vorgestellt. Eines davon ist das Melatonin.

Die Referentin hält gerne Vorträge in Betrieben im Rahmen des BGM, vor Führungskräften und sonstigen Mitarbeitern. Leider sind viele Menschen stolz, wenn sie von wenigen Stunden Schlaf berichten und keine Achtsamkeit für ihren Körper haben.

Und am Schluß

Zum Schluss gab es für die individuelle Strategie einige Tipps

  • Sich beim Schlafen an regelmäßige Zeiten halten, dies trainieren. Gewöhnung an Rituale.
  • Nicht versuchen, sich von der Lerche zur Eule zu wandeln
  • Nicht direkt nach TV oder Computer oder Smartphone  mit viel Blaulicht ins Bett gehen, andere Phase mit anderem Licht dazwischen schalten. Für den PC könne man auch unter Windows auch die Bildschirmeinstellung schonender regulieren

Hier ein Ausschnitt der Teilnehmerrunde

Zur Website der Veranstaltung.

Insgesamt ein sehr spannender und informativer Abend. Hier geht es zur Website der Referentin, die bald auch ihr neues Buch enthalten wir „Gute Nacht Schlafprobleme“: www.vita-pad.de

Vorschau auf das weitere Programm Erfolgsforum und GABAL-GfA in München und Rosenheim

2.4. in München Besser Schreiben – Lesernutzen sehen, Lösungen bieten in Alltag, Beruf und Poesie – mit den drei Referenten Dr. Rudolf Müller, Sonja Lehmann, Rüdiger Lehmann

8.4. in Rosenheim – Besser Netzwerken mit Psychologie und Strategie – mit den beiden Referenten Ralf Hartmann und Dr. Rudolf Müller

7.5. in Rosenheim – Projekt Welt verbessern – Lesung und Diskusion mit Autor Dr. Rudolf Müller, der für sein Projekt bald in Afrika selbst aktiv wird – www.startnext.de. 

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