Zukunftstauglich Wirtschaften

1. Nachhaltig ein Unternehmen gestalten – Warum etwas ändern?
Um heute ein Unternehmen resilient für die Herausforderungen der Zukunft aufzustellen reicht es nicht mehr länger, Nachhaltigkeit als ökonomische Herausforderung zu betrachten. Die Zukunft können wir nur gemeinsam als Gesellschaft und mit den Stakeholdern im und am Unternehmen meistern.

Online am Dienstag 13. April in einer Zoom-Konferenz.  18.00 Uhr bis 20.0 Uhr mit Austausch in Kleingruppen. Zoom-Link nach Anmeldung.
Anmeldung hier
Orga-Pauschale: 20 €. Für Mitglieder von GABAL, GWÖ und Strategieforum 10 €.


2. Der Einstieg in eine zukunftstaugliches Wirtschaften – Der Unternehmens-Purpose
Neue Wege beginnen im Kopf! Um etwas zu ändern sind Veränderungen notwendig.
Wenn ich neue Herausforderungen in den Bergen angehen möchte, ist es überlebenswichtig, sich dem Ziel mit Sinn und Verstand zu nähern. Dabei ist es essentiell wichtig, die Rahmenbedingungen zu kennen und zu beachten.
Für eine zukunftstaugliche und nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens ist es überlebenswichtig, neben den Zielen (meist ökonomische) zukünftig auch den Sinn und Zweck (sozial und ökologisch) zu erkennen und zu formulieren.

3. Der nachhaltigste Motor der Veränderung sind die Stakeholder
Für ein gutes Leben in der Zukunft müssen alle am Unternehmen Beteiligte in eine Richtung ziehen. Ob Unternehmer*in, Mitarbeitende, Kunden, Lieferanten oder Geldgeber.
Jeder am Prozess Beteiligte muss die Vision kennen und mit tragen können. Dann erkennen Alle den Handlungsbedarf und präsentieren Lösungen.
Die Stakeholder frühzeitig auf die Reise mitnehmen ist ein Schlüssel für den erfolgreichen Wandel und für krisensichere Partnerschaften.

Zum Referenten Stefan Angermüller, Inzell

Er hat sich schon während seines Ingenieurstudiums an der FH Rosenheim für die Umwelt eingesetzt, wobei ihn die Problemetik von Tropenholz dafür sensibilisierte. Seine heutige Beratungsfirma www.fairmoebeln.de ist aus dem Gedanken entstanden, dass die Wirtschaft der größte Hebel ist, um die erforderliche Transformation voranzubringen.

Bereits in den 1980-er Jahren hat Stefan Angermüller das Buch „Grenzen des Wachstums“ so stark geprägt, dass er als „Rettet den Regenwald“-Mitglied mit seinem Abschlusssemester den Kauf von Regenwaldfläche initiierte. Mit dieser Aktion wollte Stefan künftige Absolventen der FH Rosenheim für die Problematik von Tropenholz sensibilisieren.
Ich kann nicht die ganze Welt retten. Aber ich kann mit einem Projekt starten und auf diesen Weg Menschen für einen besseren Umgang mit Natur und Tieren begeistern.“
Neben dem aktiven Berufsleben bei HOMAG engagierte sich Stefan dafür, den Menschen eine Chance zu geben, durch Erfahrung und eigenes Erleben, den Umgang mit der Umwelt zu überdenken. Als Initiator war er maßgeblich an der Entstehung des Alternativen Wolf und Bärenparks Schwarzwald beteiligt und ist auch jetzt noch in dem Projekt aktiv. Die Zeit gab ihm recht: Heute ist die Auffangstation ein laufender Wirtschaftsbetrieb mit fast hunderttausend Besuchern im Jahr.

Nach knapp 30 Jahren als Berater und Projektmanager war es wieder ein Buch, das Stefan dazu bewegte, beruflich ein neues Kapitel aufzuschlagen. Beim Lesen von John Streleckys „Das Café am Rande der Welt“ ist ihm bewusst geworden, dass er seine innerste Überzeugung eigentlich gar nicht lebt – und wurde wieder aktiv.
Anstelle den Planeten zu vermöbeln, wollen wir fair:möbeln.“
Genau dort möchte Stefan ansetzen. Die Prinzipien, die er als Impulse den Unternehmen mitgibt, lebt er selbst aus Überzeugung. Denn in Einem ist er sich sicher: Mit unserem Handeln entscheiden wir mit über die Lebensqualität, die wir haben und die nachfolgenden Generationen haben werden.

Eine Antwort auf „Zukunftstauglich Wirtschaften

  1. Pingback: Persönliche Zielplanung erstellen | erfolgsforum blog

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