Kollegiale Beratung – für Strategie und Vorhaben – kennenlernen und ausprobieren

Dieser Abend diente mit Klaus Becker aus Seebruck als Referenten zwei Zwecken:

  1. Die Engpasskonzentrierte Strategie vorstellen
  2. Kollegiale Beratung kennenlernen und am konkreten Fallbeispiel einer beruflichen Neuorientierung ausprobieren.

DSC01675Bei der von Wolfgang Mewes erfundenen engpasskonzentrierten Strategie handelt es sich im Kern darum, basierend auf eigenen Stärken Probleme beim Kunden zu lösen, die dessen Erfolg und Vorankommen besonders hemmen („brennendes Problem“ – Engpassfaktor).

Es sind dabei 4 Grundprinzipien zu beachten. Dabei ergibt sich zunächst ein Vorteil aus der Spezialisierung, weil das für den potenziellen Kunden die Kompetenz erhöht. Und das Prinzip Nutzenmaximierung statt Gewinnmaximierung kann nicht oft genug wiederholt werden.

Danach gibt es 7 Stufen, die von der Stärkenfindung über Kundenprobleme und nötige Innovationen laufen. Das Umdenken in den Kunden hinein, seine Probleme zu erfühlen und dafür Lösungen, ggf. mit Kooperationspartnern, zu entwickeln fällt oft etwas schwer und endet natürlich in einen ständigen Dialog mit der Zielgruppe, weil man nie stehen bleiben kann und immer dazulernen muss.

Im zweiten Teil des Abends stellte Klaus Becker, dessen Beruf aus technologischen Gründen praktisch aus dem Markt verschwindet, seine Notwendigkeit zu einer Neuorientierung vor. Ausgehend von der von ihm präsentierten Liste seiner Stärken machten wir Teilnehmer in Form eines Brainstormings praktische Vorschläge für neue Geschäftsfelder. Dabei unterschieden wir zwischen fachlichen Kernkompetenzen und menschlichen Fähigkeiten, die die fachlichen Kompetenz und mögliche Einarbeitung in Geschäftsfelder unterstützen können. So konnten wir eine Liste von 20 Talenten und Stärken zu 4 möglichen Geschäftsfeldern bündeln.

Es obliegt nun dem Ratsuchenden, diese Möglichkeiten zu prüfen und daraus etwas zu machen.

Anschließend präsentierte spontan ein weiterer Ratsuchender aus dem Teilnehmerkreis sein Problem. Er hatte sich schon vor einigen DSC01684Jahren nebenberuflich selbständig gemacht und plötzlich gab es einen großen Einbruch. Wir analysierten gemeinsam die Ursachen und stellten ihm wertvolle Fragen. Wie so oft mündete dies in der Erkenntnis: zu wenig Informationen über die Denkweisen und Probleme des Kunden, der Zielgruppe. Die EKS-Denke schärfte unser aller Bewusstsein dafür. So nahmen auch die Teilnehmer an diesem Abend wertvolle Erkenntnisse für ihre eigene Arbeit mit. Sie lobten auf jeden Fall die Offenheit in den Präsentationen, auch über eigene Schwachstellen und Versäumnisse. Das Erfolgsforum schaffte es wieder einmal durch seine familiäre Atmosphäre und heterogene Zusammensetzung der Teilnehmer hier großen Nutzen zu stiften.

Weitere Informationen über die Veranstaltungswebsite

Die nächsten Veranstaltungen im Erfolgsforum Rosenheim

29.4.2013 An diesem Nachmittag bringen wir Anbieter (Dienstleister) und Nachfrage (Unternehmen) für das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement in Workshops zusammen. Am Abend ist ein öffentlicher Vortrag über den Nutzen und die Voraussetzungen des BGM und ein Bericht über die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vom Nachmittag. Sie können schon jetzt Ihr Interesse am Nachmittag bekunden.

27.5.14 Dezentrale Energieerzeugung – Referenten werden noch gesucht.

 

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Themen des Erfolgsforums und Unternehmensvision – der persönliche Nutzen

Von Dr. Rudolf Müller

Logo EF

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Was hat das Erfolgsforum mit meiner beruflichen Aktivität als Unternehmensentwickler zu tun? Nun, viele Themen unserer Veranstaltungen spiegeln auch die Inhalte und Abläufe meiner Workshops zur Unternehmensentwicklung wider, in denen ich mit dem Team um die Geschäftsleitung mittelständischer Firmen sowohl an den sachlichen Unternehmensthemen arbeite – meist im Marketing- und Verkaufsbereich – als auch die Zusammenarbeit im Team und das Persönliche Wachstum jedes Teilnehmer auf einen höheren Level bringe. So wird zugleich ein wirtschaftliches Wachstum des Unternehmens und ein menschliches Wachstum der Personen erreicht. Dabei sind natürlich vielfältige Aspekte zu berücksichtigen u.a. die Zielintegration.

Bei meiner Arbeit in Unternehmen wird, basierend auf den Stärken und Werten des Unternehmens, die Unternehmensvision und die Unternehmensmission entwickelt. Bei letzterer handelt es sich um den eigentlichen Unternehmenszweck, hauptsächlich den Kunden Nutzen zu bieten. In unserer arbeitsteiligen Wirtschaft und Gesellschaft ist dies der Existenzgrund für Unternehmen, egal ob von Selbständigen oder mit Hunderten von Mitarbeitern. Dass jeder im Unternehmen tätige Mensch, auch der Inhaber und Chef selbst, dabei unter anderem an sein Einkommen denken muss ist neben persönlichen Zielen wie Freude und Sinn bei der Arbeit, Betriebsklima, Sicherheit und Gesundheit doch ganz natürlich. Der Shareholder-Value ist dabei eine völlig unzulässige Verengung der Perspektive.

Üblicherweise kulminiert das alles in dem bekannteren Begriff der Unternehmensvision, mit dem das Institut für Unternehmensentwicklung bei Google ziemlich vorne rangiert!

Bei einer Unternehmensvision handelt es um die Beschreibung eines zukünftigen erstrebenswerten Zustandes bzw. der zukünftigen Entwicklung eines Unternehmens. Sie soll einen positiven Sog auf die Menschen im Unternehmen und teils außerhalb ausüben. Sie ist Kompass und Energiequelle zugleich. Für den Unternehmensentwickler gilt das ebenso – sie ist das Ziel meiner Arbeit und zugleich Energiequelle für mich! Die Teilnehmer sind jedoch ebenfalls immer äußerst hochmotiviert beim Thema Werte und Vision dabei – wenn sie das Gefühl haben, dass es innerbetrieblich wirklich konkret behandelt wird und nicht nur ein Lippenbekenntnis ist. Aber durch meine ergebnis- und umsetzungsorientierten Workshops kann da ohnehin nichts Negatives passieren. Es ist zum Nutzen aller. So enthält auch das Logo meines Instituts für Unternehmensentwicklung die Zielintegration von Unternehmen und der im Unternehmen tätigen Menschen.

Logo UE

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facebook, twitter, Xing und Co.

Auch am 22. März 2011 zeigte Dozent und Markenbildner Rüdiger Lehmann beim Erfolgsforum Rosenheim erfolgreich auf, wie Selbständige, Einzel-, Kleinunternehmer und Freiberufler die Vorteile des Social-Media-Marketing für ihre geschäftlichen Zwecke nutzen können.

Wer mit einer klaren markenorientierten Fokussierung auf Kernkompetenzen und Nutzenversprechen agiere, so Rüdiger Lehmann, könne sich im Social Media in kürzester Zeit ein großes und zielgerichtetes Netzwerk aufbauen – und damit Bekanntheit und Nachfrage erheblich steigern. Anhand von Beispielen zeigte der Dozent den zahlreichen Besuchern unter anderem auf, wie der richtige Einstieg in Xing, facebook, twitter u.a. Foren gelingt, dort sinnvolle Kontakte in kürzester Zeit generiert und gepflegt werden können, die facebook-Business-Seite als aktive Verkaufsplattform zu nutzen ist und mit der Blog-Seite als zentrale Sendestation viel Zeit gespart werden kann.

Wer tiefer einstiegen will, dem bieten Rüdiger Lehmann und Erik Mack von Mack-Design an den Samstagen, 2. und 16. April 2011 in einem Tagesseminar den technischen Einstieg in die einzelnen Foren. Am eigenen Laptop installieren die Teilnehmer ihre Profile und lernen, wie man einen Blog-Artikel verfasst und in die Netze sendet.

Anmeldungen unter http://www.facebook.com/event.phpeid=189375664426728