Rosenheim: Kundengewinnung ohne Kaltakquise durch systematisches Empfehlungsmarketing – mit Ralf Hartmann

Der Businesstrainer Ralf Hartmann  aus Raubling ist im

Moderator Ralf Hartmann

Erfolgsforum kein Unbekannter mehr.  In den letzten 10 Jahren hat er sich durch seine Mitgliedschaft in der Welt größtem und erfolgreichsten Empfehlungsnetzwerk BNI (Business Network International ) intensiv damit befasst, wie Empfehlungen systematisch generiert werden können. Ein solches Netzwerk ist für viele Branchen geeignet, die in der Regel auf Regionalität basieren. Doch er hat mit einem Partner noch eine weitere universelle Strategie entwickelt, wie man für sein Business systematisch Empfehlungen generieren kann. Ohne auf die Zufälle angewiesen zu sein, dass Kunden von der eigenen Leistung so begeistert sind, dass sie ganz von selbst ihren Freunden davon erzählen. Und ohne Druck auf einen gerade kaufenden Kunden auszuüben, mir Adressen von potentiellen Käufern zu nenen und diese sogar in meinem Beisein anzurufen. Ein stark amerikanische Verkaufsstrategie.

Empfehlungen – eine geöffnete Türe

Auf jeden Fall war sich das knappe Dutzend Teilnehmer, welches an diesem Abend zum Erfolgsforum gekommen war einig: es ist schön, bei einer Adresse anzurufen, die schon ihr Interesse über einen Empfehlungspartner bekundet hat und meinen Anruf erwartet. So macht Kundengewinnung ohne Kaltakquise Spaß, wenn der eigene Anruf erwartet wird und man auf eine geöffenete Türe trifft.

Es wäre zu kompliziert, hier schriftlich zu

Konzentriert arbeiten

erzählen wie wir jeder unter der lebendigen Moderation von Ralf Hartmann vorgegangen sind.Aufgrund seiner Ausbildung in Suggestopädie/Superlearning war alles recht abwechslungsreich.

Wir bekamen alle eine Mappe für unsere persönlichen Überlegungen. Am Anfang musste jeder ein Produkt seines Angebots für eine ganz bestimmte und homogene Teilzielgruppe (Wunschkunden) auswählen. Für diese sollte er seine Strategieüberlegungen machen. Er begann damit, die Merkmale dieser Wunschkunden zusammenzustellen.

Inhalte meiner Arbeitsmappe

Ein Kernelement für die Kundengewinnung

Eine wichtige Etappe waren die Überlegungen, welche anderen Branchen die gleichen Wunschkunden mit ähnlichen Merkmalen bedienen. Aus dem Austausch bei jedem Schritt der Hartmann-Strategie entnahm ich, dass hier viele der Teilnehmer schöne Aha-Erlebnisse hatten. Und mir ging es genauso. Eigentlich waren das alles Überlegungen, die auch zur eigenen Positionierung und zum eigenen Profil gehören.

Insgesamt waren die von Ralf Hartmann vorgestellten Schritte absolut schlüssig und anwendbar. Wobei jeder diese Kundengewinnungsstrategie auf seinen persönlichen Zielmarkt adaptieren muss, denn nicht in jeder Branche (z. B. Anwälte, Steuerberater) kann man offen mit den Kunden über ihre Bedürfnisse sprechen geschweige denn diese mit Adresse weitergeben. Die Diskussion ergab, dass einige mit dem Problem vertraut sind.

Mitgenommen vom Abend

Das Schluss-Chart

Das waren die Kommentare der Teilnehmer am Schluss nach zwei Stunden viel Einzelabeit. Hier in sauberer Schriftform:

  • Sehr interessant, um Empfehlungen besser umzuleiten
  • Gute Struktur, um Empfehlungsmarketing aufzubauen
  • Sehr spannend
  • Sehr, sehr spannend, nimmt Druck aus dem Empfehlungsgeschäft – mit einem anderen Blickwinkel
  • Immer wieder neue Ansätze gefunden
  • Tolle Idee, werde mir das Hörbuch jetzt anhören, das schon lange bei mir schlummert
  • Es sind Ansätze da, bei denen ich darüber nachdenken werde
  • Spannend, mit vielen Impulsen und neuen Perspektiven für Empfehlungspartner

Ingesamt eine Strategie zur Kundengewinnung, die jeder Selbständige und KMU mit überschaubarem Aufwand (meist nur die Zeit) sukzessive aufbauen und ausbauen kann.  Die saubere eigene Positionierung erfordert dies eigentlich ohnehin. Wobei das Ganze noch Spaß macht.

Hier geht es zur Website der Veranstaltung 

Und hier ist der Link zur Empfehlungsakademie, die Ralf Hartmann mit Martin Schubert gegründet hat. Das Motto ist „Wir verschmelzen Netzwerken mit Strategie“. Der Abend basierte auf dem Hörbuch „Einfach mehr Kunden“, was sich  abwechslungsreich und motivierend alleine durcharbeiten lässt. Wer den Abend versäumte oder auch als Teilnehmer, der noch tiefer einsteigen will – er kann es dort bestellen als CD oder im Download.

Die nächsten Veranstaltungen vom Erfolgsforum

18.10.17 in München: Einführung in die Lösungsfokussierung – mit Markus Eulenkamp

Und am 4. Dezember lädt das Erfolgsforum inRosenheim wieder zur traditionellen „Jahreszielplanung 2018“ mit mir selbst als Modeator.  Ein zweiter Termin dafür ist am 10. Januar 2018 im Raum München.

Rosenheim: Mit Leichtigkeit richtige Entscheidungen treffen

Ein Jahr nach München konnte ich Walter Bruck für einen Auftritt vor dem Erfolgsforum in Rosenheim gewinnen. Wir erlebten wieder einen total interessanten Workshopabend.

Bedeutung von Entscheidungen

Fragen der Teilnehmer am Anfang

Wie essentiell das Thema Entscheidungen ist, wurde uns umso deutlicher, je mehr wir uns mit der Selbstverständlichkeit von Entscheidungen und ihren Einfluss auf alle Bereiche unseres Lebens bewusst wurden. Bei 20.000 bis 100.000 Entscheidungen pro Tag ist dies eigentlich klar. Wir alle kennen Beispiele von Fehlentscheidungen, die im Nachhinein sehr gravierend waren. Die Autorin von Harry Potter wurde von 10 Verlagen abgelehnt. Auch die Beatles hatten erst große Schwierigkeiten, einen Musikverlag zu finden. Steve Jobs wurde vom Verwaltungsrat seiner eigenen Firma wegen Unfähigkeit entlassen. Die Liste kann endlos verlängert werden.

Entscheidungen in der VUCA-Welt

Dabei ist das durch den ständigen Wandel (VUCA-Welt) in unserem heutigen Leben auf dem Planeten sicher nicht einfacher geworden.

V olatile- wechselhaft

U ncertain – unsicher

C omplex – eben komplex

A mbigous – mehrdeutig

Kontext von Entscheidungen

Wir müssen den Kontext erkennen, in dem alles eingebettet ist, den Rahmen klären. Dadurch kann sich das verändern, was zu entscheiden ist. Gleich zu Anfang machten wir dafür eine Partnerübung. Jeder nannte eine Entscheidung, die er zu treffen hat. Mit vertiefenden Fragen prüften wir, um welche Entscheidung es wirklich geht.

Dies bracuhe bei einigen Teilnehmern einen neuen Fokus der Entscheidung, auch bei mir selbst als Teilnehmer.

Später kam dann der für Walter Bruck typische Teil eines kurzen wertschätzenden (AI – Apprciate Inquiry) Partner-Interviews. Dieses Mal ging es besonders um die Leichtigkeit von Entscheidungen. So kamen wir dann alle  tiefer in die  Thematik des Abends.

Wir lernten einen in der Praxis jederzeit anwendbaren Entscheidungsprozess kennen, sowie den entscheidenden Erfolgsfaktor für richtige Entscheidungen in Leichtigkeit.

Mehr  dazu im Blog vom Juni 2016.

Walter Bruck

Und wieder fanden wir kein Ende der offiziellen und inoffiziellen Diskussion, weil es für alle so hautnah und interessant war.

Hier geht es zur Website unseres Referenten, Mister 100 %  –  Ihr Partner für marktverändernde Innovationen und Change mit Leichtigkeit. Hier die Website des Events selbst.

Die nächsten Veranstaltungen vom Erfolgsforum

12.7.17 in München: Vertrauen im Business und zum Menschen mit Dr. Rudolf Müller

27.7.17 in Rosenheim als halb-offene Gruppe: Denkwerkstatt Weltverbesserung und Demokratie.

19.9.17 in Rosenheim: Empfehlungsmarketing mit Ralf Hartmann

 

Storytelling im Erfolgsforum mit GfA und GABAL

Seit über 2 Jahren führt das Erfolgsforum auch Veranstaltungen in München durch, zunächst nur für GABAL, jetzt auch in Kooperation mit der GfA (Gesellschaft für Arbeitsmethodik). Das Thema hatte ein volles Haus mit fast 30 Personen angelockt, sodass es recht eng im Raum wurde. Der aus Frankfurt angereiste Referent Michael Heinz ist als selbständiger Berater im Bereich Marketing tätig und ab und zu auch bei einem privaten lokalen Sender in Nordhessen. Das nachstehende Bild zeigt ihn als Moderator.

Er war auch so  flexibel, dass er beim unterhalten über Kopfstand und Yoga zwischen Teilnehmern diese spontan aufforderte, „die andere Perspektive“ praktisch vorzuführen. Auf der Facebookseite vom Erfolgsforum ist dazu auch ein Video zu sehen.

Bedeutung Storytelling

Jeder der im Business tätig ist, muss die Botschaft über sein Angebot irgendwie in den vielfältigen Medien verbreiten. Durch die Überflutung der Medien muss es trotzdem gelingen, eine ausreichende Aufmerksamkeitsspanne zu erreichen. Und als Drittes soll etwas beim Empfänger haften bleiben.

Das Besondere an Stories ist zunächst, dass die Menschen Geschichten lieben und schon seit Urzeiten alles Erlebte in Geschichten festgehalten wird. Botschaften und als wichtig Erkanntes ebenso in Geschichten gepackt wird. Das Universum bilden nicht die Atome, sondern die Geschichten. Die Bibel stellt eine Ansammlung von Geschichten dar, in die die Botschaften Gottes eingehüllt sind. Wer würde in der Bibel lesen und sich davon berühren lassen, wenn es nicht jeweils kleine Geschichten wären.

Die Basics von Geschichten – Emotionen

Stories sind zutiefst menschlich. Im Alltag erzählen wir immer kleine Stories. Wir heben in den Geschichten Dinge von Bedeutung hervor. Dabei wird es immer besonders spannend für den Zuhörer, wenn Widerstände und Konflikte überwunden werden mussten.

Und so entstehen dabei im Zuhörer Gefühle, Emotionen. Diese bilden das eigentliche Schlüsselerlebnis, das wir beim Konsum von Informationen suchen und das uns auch bei ungefragter Werbung erfasst.

Für jegliche Entscheidungen, bei einem Kauf oder sonstwie, gilt. Emotional schlägt Rational. Die Gehirnforscher haben das längst bewiesen, auch wenn wir noch soviel mit der Ratio gegen diese Erkenntnis argumentieren wollen. Wir Menschen sind Gefühlswesen. Angesichts der Informationsüberflutung muss diese Wirkung heute noch tiefer ansetzen, noch „raffinierter“ konzipiert sein.

Forschung und Regeln

Michael verwies über die Gehirnforschung hinaus auf Autoren wie Kahnemann und Damasio, sowie Lisa Cron ,die sich intensiv mit Storytelling auseinandergesetzt haben.. Es gehe dabei um die Schaffung emotionaler Verbindungen in der Kommunikation. Sein Chart über Stil, Sprache, Tonfall und Wortwahl ist ein kleiner Ausschnitt darauf, wie man über die Sinne die Emotionen ansprechen kann.

Abschluss – Beispiel Steve Jobs

Natürlich bildete das Beispiel der Produktpräsentationen von Steve Jobs den krönenden Abschluss, den sich mancher sicher noch ausführlicher gewünscht hätte:

  • Wenig Worte
  • Viele Bilder (Produkt in Anwendung und Nutzen)
  • Spannungsbogen
  • Mit großem Zeitaufwand entwickelt und verfeinert.

Die Diskussion am Schluss war äußerst rege. Angetörnt vom Storytelling fanden wir alle erst spät den Weg nachhause, oft 100 km von München entfernt.

Hier die Website der Veranstaltung

Die nächsten Veranstaltungen im Erfolgsforum

25.4.2017 Abend in Rosenheim „Stärken von Menschen und Unternehmen“ mit Dr. Rudolf Müller als Referent und Moderator

27.4.2017 Abend der GfA zum Thema Kreativität. Referent Jörg Mehlhorn. Info anfordern bei muenchen@gfa-forum.de, solange noch nicht auf der Website der GfA.

 

Ganzheitliche Jahreszielplanung und Jahreswechsel 2017 im Erfolgsforum Rosenheim

wuensche-an-die-feeZum 12. Mal führte der Leiter des Erfolgsforums in diesem Winter Workshops zur Jahreszielplanung durch. Seit einigen Jahren sowohl in Rosenheim als auch München.

Moderator mit Tablett der Lebensfelder

Moderator mit Tablett der Lebensfelder

Zuletzt am 12.1.17 im erweiterten Umfang auf 6 Stunden und mit 16 Teilnehmern, einer neuen Rekordzahl.
Dies nicht zuletzt dank der Kooperation mit GABAL (Gesellschaft für Anwendungsorientierte Betriebswirtschaft und Aktive Lehr- und Lernmethoden) und der GfA (Gesellschaft für Arbeitsmethodik).

Es ist die Saison der Zielplanung für das kommende Jahr. Bevorsich die meisten möglicherweise an rein beruflichen und naheliegenden Dingen orientieren bietet das Erfolgsforum ein ganzheitliches Konzept für alle Lebensfelder simultan.

Attraktives Konzept

Das Konzept ist attraktiv: in 6 Stunden Arbeit alle Lebensfelder (Gesundheit, Beziehungen, Beruf und Finanzen) durchgehen und darin gemäß dem Tipi-Modell auf den Ebenen Ergebnisse, Aktivitäten und Stärken Ziele entwickeln. Sodann werden auch die Werte berücksichtigt und neuerdings auch das, was uns Menschen Glück bereitet. Interessanterweise denken nur wenig Menschen an ihre tiefe Suche nach Glück imbue-img_5296 Leben, wenn sie die Frage beantworten: Welche 3 Wünsche nennen Sie einer guten Fee, die sie Ihnen erfüllen will.

Die sinnlichen Elemente der Moderation mit Musik, Bewegung, Entspannung und Farbe gepaart mit Intellekt und Gespräch – sowie einer leibhaftigen Werte-Cocktail-Party – trugen natürlich ebenfalls zur Erfolg des Nachmittags und Abends bei.

Ziele und Energie

teilnhmer-img_5299Nach den ersten kurz- und langfristigen Zielideen wurden in einem allgemeinen Brainstorming mögliche Energiequellen aufgelistet, von den Jeder einige in seine Ziele aufnahm. Einerseits vermitteln solche Energiequellen zugleich Glücksgefühle (z.B. Musik, Bergwanderung, Bewegung generell, Aktivitäten mit Freunden etc) als auch eben die Energie,teilnehmer2-img_5301 den nötigen Aufwand zur Zielerreichung zu betreiben. – Wie immer versprach der Moderator jedem eine spezielle Checkliste zum Energiemanagement

  • Physisch – mit Bewegung verbunden
  • Psychisch – mental, durch intellektuelle Beschäftigungen
  • Emotional – wozu auch Musik gehört
  • Spirituell – mit Nachdenken über Sinn und z.B. Berufung im Gelderwerb

Auf der Ebene der Stärken wurde jeder mit seinem persönlichen Engpass konfrontiert – wieder ein Anlass sich weitere (Veränderungs-)Ziele zu setzen. Dabei erfahren die Teilnehmer, dass menschlichen Eigenschaften (und auch die Werte) immer polar sind und es in beiden Richtungen Übertreibungen gibt – die wieder Probleme bereiten können.

Zum Mitnehmen

Und dann ging es in die Zielgerade mit den Schlussüberlegungen

Die Untensilien für Prilritätensetzung im Lebensfluss

Die Untensilien für Prilritätensetzung im Lebensfluss

Vorgehensplanung und Sicherstellung der Umsetzung. Dazu noch ein bewegungsorientierter motivierender Abschluss zur Überwindung der persönlichen Engpässe.

Insgesamt nehmen die Teilnehmer von dem Workshop vieles mit nachhause:

  • Mein eigener Jahresrückblick hat mich überrascht. Habe das Jahr durch spezielle Enttäuschen vorher stark negativ gesehen.
  • Über Ziele nachdenken- und meine Situation im Unterschied zum gewünschten Zustand.
  • Einiges ist mir bewusst geworden. Habe schon am Nachmittag erste Entscheidungen zu neuen Prioritäten getroffen.
  • Habe schon Zielseminare besucht. War eine spannende Herangehensweise mit den 4 Feldern, war gut für das Aufarbeiten. Nahm mir bisher viel zu wenig Zeit für mich selbst.
  • Die 4 Felder sind eine gute Struktur. Dazu das schriftliche Denken – und teils auch das Aussprechen.
  • Dank der strukturierten Herangehensweise habe ich erkannt, dass andere Dinge wichtig sind, als ich ursprünglich dachte.
  • Mehr die Pläne aufschreiben ist wichtig!
  • Sehe jetzt klarer, auch Plan für Teilziele
  • Bin durch meinen Beruf Zahlen, Daten, Fakten geprägt, die emotionalen Teile des Workshops fand ich sehr positiv
  • Alles Gut, viele Anregungen, Ideen, Spaß
  • Souverän moderiert, tolle Gruppe zusammengefügt

Über allem steht natürlich immer das Pareto-Prinzip: Mit 20 % des Zeit oder das Aufwands können wir sicher 80 % unseres Erfolgs oder unserer Ergebnisse einheimsen. Diese Konzentration dürfen wir nie vergessen. Darum heißt es immer: Prioritäten setzen – und diese nicht vergessen und zeitlich im Tagesablauf einplanen. Ein kleines Experiment zeigte das allen Teilnehmern auf und beeindruckte wie immer sehr stark!

Die Moderation lag in den bewährten Händen von Dr. Rudolf Müller.

Für Alleinarbeiter hat Dr. Müller ein Ebook zur Jahreszielplanung geschrieben:

Die nächsten Veranstaltungen im Erfolgsforum

14.02.2017 Abend zum interaktiven Intuitionstraing mit Dr. Barbara Rheinbay und Helmut Gerstlauer – in Rosenheim

04.03.2017 Ganztagesseminar zu WORDPRESS – mit Sanjay Sauldie (Fortsetzung vom 16.11.16) in München

22.03.2017 Abend  zum Thema „Storytelling“ in Business und Werbung – mit Michael Heinz

pareto-prinzip-fuers-zeitmanagement

Sanjay Sauldie in München – Digitales Marketing

img_5121Der Referent kam in indischer Kleidung, wie er immer kommt, außer für doppeltes Honorar als Anzugträger. Geboren in Delhi, dann ab 4 Jahren in Mannheim aufgewachsen, möchte er heute dem Selbstmanagement-Verein GfA (Gesellschaft für Arbeitsmethodik) etwas zurückgeben, was er vor 2 Jahrzehnten dort lernte: ein Erfolgsmethode.

Und darum gehe es: die Chancen der Digitalisierung nutzen und erfolgreicher werden. Niemand, der heute geschäftlich erfolgreich werden oder sein will, könne sich diesem entziehen. Es gebe Gewinner (Google, Amazon, Facebook) oder Verlierer (Kodak, Nokia, Blackberry – wer erinnert sich noch an sie?). Und das könne sehr schnell gehen. Kodak habe sogar die digitale Fotografie erfunden, und dann sich nicht getraut, damit auf den Markt zu gehen.

Heute könne jeder per Mausklick (Futuromat) vom Handy aus  auf einem Blick sehen, ob sein eigener Job von der Digitalisierung gefährdet sei.

Interessant war sein Blick auf die Psychologie: wer einen Post einstellt erntet von seinen „Freunden“ und Kontakten Likes und Kommentare und damit:img_1348

  1. Anerkennung
  2. Aufmerksamkeit
  3. Fühlt sich für 30 Sekunden als Star

Das erklärt die große Anziehungskraft der sozialen Medien. Wobei die Jugend schon mehr von Facebook zu snapchat wandert.

Auswirkung auf Wirtschaft und Gesellschaft

Es war ein fulminanter Vortrag, den Sanjay Sauldie da präsentierte. Wir konnten an Hand von diversen Beispielen erkennen, wie gekonntes digitales Marketing Umsatz und Kundenbindung von Unternehmen verbessert – und sogar zu Innovationen führt. Es wurde uns demonstriert wie Google tickt und wie wir unsere webseite als Vertriebsmitarbeiterin einsetzen können. Und es wurde anschaulich dargestellt, was wir für eine moderne webseite benötigen: Zunächst Content und nochmal Content. Dienstleister für Textschreiben gibt es dabei zuhauf. Sodann muss man heutzutage die Texte mindestens im Wochenrhythmus (Google-Kriterium) selbst einpflegen können. Sauldie warnte vor Webmedia-Entwicklern, von denen man dann für die kleinste Kommaänderung abhängig ist. Die Plattformen sind in Bewegung, die Technik und  Software auch. Lebenslanges Lernen und damit ständige eigene Fortbildung ist angesagt. Die Nutzung des Internet und der sozialen Medien auf dem Handy überschreitet schon die 50 % Schwelle.img_1357

Das alles habe auch Einfluss auf die Kommunikation und Führung und den Umgang miteinander in den Unternehmen. Die Generationen X, Y und sogar schon Z lassen grüßen

Darüber hinaus stehen wir vor digitalen „Disruptionen“ (Umwälzungen) durch z.B. den 3-D-Drucker bald an jeder Straßenecke und auch Bio-Printing bis zur Nahrungszubereitung.

Der Referent redete praktisch 2 Stunden statt des geplanten einstündigen Vortrags. Er fühlte, wie wir Teilnehmer mitgingen und spontane Feedbackäußerungen gaben. Auch die anschließende offizielle Fragerunde war hochintensiv und befasste sich unter anderem mit

  • Online-Business
  • Big Data
  • Markenbildung
  • Der Relevanz der verschiedenen Kanäle und damit cross-channel-Marketing
  • Der Auswahl des Providers und Schnelligkeit des eigenen Internets

Wir hörten z.B. dass die Google-Formel gar nicht geheim ist, sondern der Chef-Entwickler Matt Cutts diese regelmäßig auf youtube darstellt.

img_1362Und für manche Zuhörer war ganz neu, dass man bei Kununu oder Yasni erfährt, was im Netz über ihn selbst zu finden ist.

10.12.16 Ganztägiger Workshop mit Sanjay Sauldie in München

Wer darüber nachdenkt, seine webseite mittels der iROI-Methode von Sanjay Sauldie zu modernisieren, bzw sich in die Erstellung einer solchen webseite vertiefen will, weil er verstanden hat, dass man die Erstellung und die Pflege seiner Untermehmenswebseite nicht einer Agentur überlassen, sondern sich selbst drum kümmern sollte, dem wird ein eintägiger Workshop angeboten.

Thema WordPress: WordPress ist eine freie Webanwendung zur Verwaltung der Inhalte einer Website, kann hierarchische Seiten verwalten, bietet die Möglichkeit blogs zu schreiben und ist ein contentmanagement system. Es ist schnell zu lernen und noch schneller zu bedienen. Um die ständige Fütterung mit mehr Content geht es schließlich.

Referent:        Sanjay Sauldie selbst

Zeit:                 Samstag, 10.12.2016, 10 – 18 Uhr

Ort:                 Freiraum-Zentrum, Saarstrasse 5, 80797 München

Gebühr:          247 €, für GfA- und Gabal- /Strategieforum-Mitglieder 197 €.

Anmeldung: per mail bis zum 4.12.2016 unter muenchen@gfa-forum.de

Als Erinnerung und zum Weiterleiten an interessierte Freunde hier der Link zu einem kurzen Videoausschnitt des Abends mit Sauldie::

Hier die Website direkt zum Referenten Sanjay Sauldie.

Und hier zum Erfolgsforum Allgemein mit dem bisherigen Programm.

Die Veranstaltungen in München finden in Kooperation mit GABAL e.V. Regionalgruppe Oberbayern statt. In diesem Fall war auch die Gesellschaft für Arbeitsmethodik www.g-f-a.de mit beteiligt bzw. hatte den Referenten empfohlen und gesponsort.

Vorschau auf kommende Veranstaltungen

29.11.16 ab 16 h intensiver Workshop mit Dr. Rudolf Müller „Jahreszielplanung 2017“. Wie immer das Highlight des Jahres mit Bestnoten der Teilnehmer – weil jeder am Ende eine komplette Mappe mit seinen persönlichen Zielen und Werten mit nach Hause nimmt.
Wiederholung nahe München: 12.1.17 in Oberhaching.

14.Februar 2017. Trainingsabend Intuition, mit Dr. Barbara Rheinbay und Helmut Gerstlauer in Rosenheim

Geistiges Wohlbefinden und Gesundheit stärken – mit Thomas Schwämmlein

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Unser Partner, die GfA-Regionalgruppe München-Oberbayern, hatte uns den Referenten Thomas Schwämmlein, Arzt aus Bad Endorf empfohlen, und ich war gespannt, wie er das Thema der geistigen Gesundheit aufbereiten würde. Zusammen mit den übrigen Teilnehmern wurde ich positiv überrascht und meine Erwartungen übertroffen. Dies geschah nicht nur durch den Verzicht auf den digitalen Beamer, seiner Nutzung vorbereiteter übersichtlicher Flipcharts, sondern durch seine authentische Persönlichkeit, seiner praktischen Erfahrung und dem Tiefgang, mit dem er sich dieses Themas annahm.

img_1225Gleich zu Beginn stellte er uns einer sehr konfrontative Frage:  „Sie besuchen einen Freund im Krankenhaus, der an einer schwere unheilbaren Erkrankung leidet. Sie wissen, dass sich Ihr Freund von Ihnen nicht Blumen oder Pralinen wünscht, sondern GESUNDHEIT. Also, was bringen Sie ihm mit?“

Was ist Gesundheit?

Unter diesem Gesichtspunkt hatte ich den Begriff der Gesundheit noch nie gesehen, und wir begannen zu überlegen.- Schnell waren wir uns einig, dass wir den Menschen ganzheitlich betrachten wollten und demzufolge die 3 Ebenen, Körper, Geist und Seele unterschieden. Körper und Seele waren durch die Medizin und die Psychologie schon gut erforscht. Was wussten wir aber über den Geist.

Um uns den Geist und damit das Thema der geistigen Gesundheit besser vermitteln zu können, brachte der Referent den Geist in einer ersten Annäherung mit dem Gehirn in Verbindung. Daraufhin erfuhren wir die neuesten neurophysiologischen und neurobiologischen Erkenntnisse aus der Gehirnforschung. Diese zum Teil sehr komplexen Sachverhalte wurden uns durch Illustrationen gut und leicht verständlich nahegebracht. Zum zentralen Thema des Vortrages wurde dann das Gehirneigene Hormonsystem. Wir erfuhren, dass aus Neurophysiologischer Sicht, die Gehirnfunktionen durch die Freisetzung von gehirneigenen Hormonen beeinflusst werden können. So wirken sich z.B. die Hormone Serotonin, Dopamin und Noradrenalin positiv auf die Vernetzung von Nervenzellen (Neuroplastizität) aus. Dies wiederum bewirkt z.B. eine Steigerung der Denk-, Merk- und Konzentrationsfähigkeit und der Kreativität. Eine längere Freisetzung von z.B. Adrenalin und Kortisol ruft hingegen eine negative, bzw. gegenteilige Wirkung hervor.img_1209

Das Hormonsystem verfügt jedoch noch über eine zweite, das Gemüt  meist positv betreffende Eigenschaft. So bewirkt die Freisetzung von z.B. Serotonin, Dopamin und Noradrenalin ein sehr angenehmes  Gefühl, das von Angstfreiheit, Glück, Harmonie, Wachheit, Euphorie und Wohlbefinden gekennzeichnet ist. Es kann auch zu einer Unterdrückung von Hunger und Ermüdungsgefühlen und zu  einer Leistungs- und Antriebssteigerung kommen. Ein ähnliches Gefühl, wie beim Verliebt Sein.

Einflussfaktoren geistige Gesundheit – Salutogenese

Im weiteren Verlauf des Vortrages lernten wir, wir die Freisetzung dieser Hormone bewusst herbeigeführt  und somit unsere geistige Gesundheit gefördert werden kann. Hierbei nahm der Referent immer wieder Bezug auf seine langjährige Arbeit mit unheilbaren Krebspatienten. Denn von diesen hatte er diese Methode letzten Endes über Jahre praktisch gelernt.

Ein gelungener Abend, der zum Nachdenken anregt,  Lust auf mehr macht und Begeisterung für ein viel zu wenig beachtetes Organ erweckte. Nicht nur bei der Jahreszielplanung im Dezember auch dazwischen ist uns im Erfolgsforum das Thema Gesundheit wichtig.

Unser Referent Thomas Schwämmlein ist mit großer Begeisterung in der privaten und betrieblichen Gesundheits-förderung als Referent und Berater tätig. Das  Gesundheitsförderungsprogramm erfüllt die Qualitätskriterien des „Leitfaden Prävention“ des GKV-Spitzenverbandes zur Umsetzung des § 20 Abs. 1 SGB V und wird von den gesetzlichen Krankenkassen als Präventionsmaßnahme gefördert.

img_1205Hier die Website direkt zum Referenten Thomas Schwämmlein.

Und hier zum Erfolgsforum Allgemein mit dem bisherigen Programm.

Die Veranstaltungen in München finden in Kooperation mit GABAL e.V. Regionalgruppe Oberbayern statt. In diesem Fall war auch die Gesellschaft für Arbeitsmethodik www.g-f-a.de mit beteiligt bzw. hatte den Referenten empfohlen.

Vorschau auf kommende Veranstaltungen

16.11.16 Abendvortrag „Digitales (Online-)Marketing mit Sanjay Sauldie. Wir können den Vortrag durch das Sponsoring der GfA kostenlos anbieten.  Catering möglich gegen Selbstkosten.

29.11.16 ab 16 h intensiver Workshop mit Dr. Rudolf Müller „Jahreszielplanung 2017“. Wie immer das Highlight des Jahres mit Bestnoten der Teilnehmer – weil jeder am Ende eine komplette Mappe mit seinen persönlichen Zielen und Werten mit nach Hause nimmt. Wiederholung nahe München: 12.1.17 in Oberhaching.

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Durchbruch zum Handeln – mit Dr. Wilfried Mende

Nicht nur bei der Jahreszielplanung im Dezember auch dazwischen ist uns im Erfolgsforum das Thema Handeln und Umsetzung wichtig. Unser hochkarätiger IMG_0416Referent aus München Dr. Wilfried Mende brachte alle Teilnehmer in diesem Punkt mit seinem zündenden interaktiven Vortrag weiter. Auf einigen Folien gab es uns konzentrierte Hintergrundinfo, wie wir mit den Diskrepanzen im rationalen (RSS) und emotionalen eigenen Steuerungssystem (ESS) umgehen – und besser umgehen können. Es gibt viele Menschen, deren persönlicher Engpass gerade hier liegt.

Folie 2

Bewusstsein Unerledigtes

Folie 11Gleich zu Beginn wurden wir zu einer Einzelarbeit auf Arbeitsblättern aufgefordert, niederzuschreiben:

Was habe ich mich schon vorgenommen, aber nicht durchgeführt?

Und dann weiter:

Welchen Einfluss hat das Nichthandeln bei meinem Vorhaben, obwohl ich es mir vorgenommen habe, auf mein Leben?

Ja, da kam jeder gleich in Berührung mit seinen innerlichen Wünschen, Ängsten, Überzeugungen und Emotionen! Und wir lernten weiter, dass Nicht-Handeln auch Leiden und Schmerzen verursacht.

Unser Emotionales Steuerungssystem (ESS) aktivieren

Der Referent zeigte mit der Technik Timeboxing einen ersten Weg zum Durchbruch Handeln auf. Diese basiert auf der Situation unseres produktivsten Tag im Jahr: mit der to-do-Liste der letzten Tage vor dem Urlaub. Darüber hinaus lernten wir, wie wir auch einer längeren to-do-Liste emotionalen Nutzen abgewinnen können.

Eine ganz wichtige Methode ist Kooperation mit anderen Menschen, zu denen wir Vertrauen haben: Quasi eine Dauer-Erfolgsgruppe, wie sie das Erfolgsforum auchIMG_0414 anbietet.

Gustav Großmann, Altmeister der Ziel- und Umsetzungsplanung (Sich selbst rationalisieren) hat einmal gesagt: Unsere Wünsche müssen aus dem Herzen kommen, damit sie erfolgreich verwirklicht werden können. Unser ESS lässt sich also auch hier gut einsetzen.

Im weiteren Verlauf der Führung durch unser eigenes Emotionales Steuerungs-System kam natürlich auch das wichtige Thema unserer hindernden Glaubenssätze (Denkmuster bzw. einschränkende Annahmen) hoch. Der Umgang mit diesem psychologischen Problem würde jedoch diesen kurzen Bericht sprengen. Wobei der eine oder andere durchaus seine hindernden Glaubenssätze erschüttern kann, wenn der sie schriftlich widerlegt und dies viele Male niederschreibt.

Folie 33Besonders interessant war das Thema Mini-Habits: eine kleine neue sinnvolle Gewohnheit und wie wir diese in unseren Alltag installieren können.

Ja, wir wurden immer wieder damit konfrontiert, warum wir die Dinge nicht erledigen und umsetzen, die eigentlich unseren persönlichen Zielen dienen. Alle Teilnehmer nahmen aus den Übungen und Notizen für den eigenen Fall ganz viele Erkenntnisse  mit nachhause. Die Diskussion hielt über den offiziellen Schluss an und jeder ging mit neuen Kontakten und neuen Ideen äußerst bereichert nachhause.

Hier die Website direkt zum Referenten Dr. Wilfried Mende.

Und hier zum Erfolgsforum Allgemein mit dem bisherigen Programm.

Die Veranstaltungen in München finden in Kooperation mit GABAL e.V. Regionalgruppe Oberbayern statt. In diesem Fall war auch die  Gesellschaft für Arbeitsmethodik www.g-f-a.de mit beteiligt.

Vorschau auf kommende Veranstaltungen

21.9.16 München, Geistige Gesundheit und Wohlbefinden stärken – mit Dr. med. Thomas Schwämmlein

25.10.16 Rosenheim, Thema in Richtung Kommunikation und Verkaufen

29.11.16 Rosenheim: unser jährlicher Höhepunkt „Jahreszielplanung 2017“ mit Dr. Rudolf Müller, schon um 16 Uhr beginnend, Workshop von 6 Stunden. Im Raum München Wiederholung am 11.1.2017

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