Wie leben die ältesten und gesündesten Menschen – Vortrag Dr. Rosenfeldt

Das Erfolgsforum hatte an diesem Oktoberabend in Rosenheim zur Präsentation der Ergebnisse der Langlebigkeitsforschung eingeladen. Wie alle anderen Lebensbereiche ist die Gesundheit zum großen Teil das Ergebnis unseres eigenverantwortlichen Verhaltens. Jahrzehntelange Forschung haben die Lebensweisen zu Tage gefördert, die die Menschen praktizieren, die besonders lange leben und im Alter über eine bemerkenswerte Gesundheit und Energie verfügen.

Wir erlebten mit dem sehr erfahrenen Referenten Dr. Rolf Rosenfeldt einen Abend, der sowohl Teilnehmer mit viel Vorwissen beeindruckte als auch den Gesundheitslaien Information und Motivation an die Hand gab.

Praxis-Philosophie von Dr. Rosenfeldt in Rosenheim

Zitat von seiner Philosophie von seiner Website: „Menschen, wenn möglich zu heilen. Das heißt ein Wohlbefinden zu schaffen durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Dafür greifen wir in erster Linie auf die Ernährung und natürliche Heilmittel wie z. B. Kräutertees zurück. Wir möchten, dass unsere Patienten ein Höchstmaß an Lebensqualität erreichen ohne permanent Medikamente nehmen zu müssen. Das setzt auf Seiten der Patienten Eigenverantwortung und Mitarbeit voraus.

Wenn das nicht möglich ist, wollen wir bestehende Krankheiten mit den oben beschriebenen Maßnahmen lindern. Zusätzlich wenden wir eine leitliniengerechte naturwissenschaftliche Innere Medizin an. Dabei verwenden wir die gesamte Bandbreite der technischen Untersuchungen, die in einer hausärztlichen Praxis möglich ist.
Eine wichtige Säule in unserer Praxis ist die sogenannte Sprechende Medizin im Bereich der ganzheitlichen, ursachenorientierten Krankheitsdiagnostik und Psychosomatischen Grundversorgung.“

Okinawa Story – auf der japanischen Insel

Es ist bekannt, dass dort die wohl größte Konzentration der ältesten Menschen auf der Welt lebt. Seit einigen Jahren ist der Gesundheitszustand der Menschen dort rückläufig und verschlechtert, weil zu viel amerikanischer Einfluss in den Lebensstil eingeflossen ist. Es lassen sich jedoch von dort die untenstehenden Grundsätze herausfiltern.

Im Netz findet man viele Information über die Okinawa-Diät, was die Berichte auf die Ernährung fokussiert, obwohl auch andere Elemente der Lebensweise dabei eine Rolle spielen.

Das Blue-Zone Projekt

In diesem Projekt wurden 5 Zonen auf der Welt analysiert, wo die Menschen besonders lange leben:

  • Okinawa
  • Eine Zone in Griechenland
  • Sardinien
  • Kalifornien
  • Costa Rica

Dabei wurde ebenfalls ein roter Faden an Erkenntnissen gewonnen.

Überblick über die Erkenntnisse

Okinawa Blue Zone-Projekt Rosenfeldt-Formel
1.    Ernährung

2.    Bewegung

3.    Sozialleben

4.    Umgang mit Stress

5.    Glauben

Hier konzentrierte sich Dr. Rosenfeldt auf das Resultat der Untersuchungen in diesen 5 Regionen zum Thema Ernährung. Und natürlich hieß es dabei auch: wenig Fleisch. Körperliche Gesundheit

+ Liebe, Freundschaft

+ Sinn

+ Glaube, Spiritualität

Der Referent sprach natürlich durch seine eigene Fachrichtung viel über Ernährung mit detaillierten Angaben und Reaktionen des Körpers darauf. Mir ist besonders in Erinnerung, wie er davon abriet, zuviel Milchprodukte zu essen. (Muttermilch hat die Zusammensetzung zur Förderung des Wachstums von Babies. Eigentlich zeigt dies, dass sie nicht für Erwachsene geeignet ist.) Da bleibt mir wohl nur noch Kokosmilch etc…Oder Pudding aus Soya. Sehr mitfühlend verwies er auf spezielle Substanzen im Käse, die uns quasi süchtig machen. Deshalb falle es Veganern so schwer, auf Käse zu verzichten.

Immer wieder streute er ein, dass es keine Rolle spiele, ab und zu mal zu „sündigen“, nur nicht 365 Tage regelmäßig, z.B. bei Kuchen und Süßigkeiten.

Schluss

Bekanntes und Neues wurde von Dr. Rosenfeldt so vorgetragen, dass sogar die Profis unter den Teilnehmern beeindruckt waren. Erkennbar natürlich vom Detailwissen über die Zusammensetzung der Nahrungsmittel. Auch für mich nannte er bis dahin unbekannte Fakten, wo ich andere dann wissend nicken sah. Und so bildeten sich für viele der Teilnehmer Ideen und Motivation zur praktischen Umsetzung.

Website der Veranstaltung: http://www.sunternehmensentwicklung.de/erfolgsforum-gesundes-leben/kooperationen-erfolgsforum/erfolgsforum-gesundes-leben.html

Insgesamt ein sehr spannender und informativer Abend. Hier geht es zur Website des Referenten: https://www.rosenfeldt.de/

Abschluss-Bewegungsübung durch Moderator

(leider ohne Bild, weil seine Hände beschäftigt waren) nach dem engagierten Vortrag und voller eigener Motivation lud ich die Teilnehmer zum Mitmachen bei dieser Übung ein.:Hier der Ablauf, mit der Teile der Rosenfeldt-Formel muskulär und emotional verankert werden:

Aktion, Start im Sitzen der Teilnehmer Gesprochen dazu
Hände aneinander reiben, bis es langsam heiß wird Zum Umsetzen des Gelernten benötigen wir Energie. Und entspannen dabei.
Mit den Handflächen die Energie auf Stirn, Augen, Wangen, Nase, Kinn verteilen Diese Energie führen wir nun unserem Kopf und damit Bewusstsein zu
Kopf mit 10 Fingern massieren In unserem Kopf brodeln die Erkenntnisse und Einsichten, klären sich langsam. Da ist ja die Formel:
Langsam artikuliert weiter gesprochen: Zunächst die Körperliche Gesundheit mit den Hauptfaktoren Ernährung und Bewegung
Mit der Haupthand auf die andere Schulter klopfen.

Dann von oben beginnend den eigenen Körper abklopfen bis nach unten und wieder hoch.

Mit meiner Haupthand klopfe ich mir selbst auf die Schultern, erkenne mich selbst an, liebe mich selbst – und auch meinen Körper, den ich pflege und beachte.
Mit der anderen Hand auf die andere Schulter klopfen Und sehr wertschätzend erkenne ich die anderen wichtigen Menschen an.
Wie angesagt Nun drehen Sie sich zur Seite und klopfen dem anderen auf den Rücken, geben ihm eine kleine Massage zur Wertschätzung
Wie angesagt…. Bis zum Sprung nach vorne.

Dabei lauten Schrei ausstoßen.

Nun wieder im Halbkreis mit schulterbreiten Beinen stellen. In die Mitte zu mir schauen.

Einen Ausfallschritt nach vorne machen. Tief einatmen, die Arme hochheben und die Aufmerksam nach oben richten. Von dort, von dem großen Ganzen, empfangen wir unsere Energie und unseren Sinn.

Wir sammeln die Energie in unserem Buch und halten dabei den Atem an.

Wir glauben an uns selbst – und springen nun nach Vorne zur Tat.

Diese Grundsätze zur Langlebigkeit werde ich selbst umsetzen.

Durch Rückblick zur Ausgeglichenheit

zur Vorbereitung der persönlichen Rückschau der Teilnehmer inkl. Vorsätze zur Umsetzung in 72 Stunden. Der zweite Referent des Abends, Ralf Hartmann – Inhaber von Hartmann Training www.hartmanntraining.de , nahm die Teilnehmer mit auf einen Exkurs zum Thema „Durch Rückblick zur Ausgegllichenheit“

Warum sich nicht zum Ende eines Tages selbst ein paar Fragen stellen und diese auch gleich beantworten. Fragen, die individuell auf den einzelnen und auf die Situation bezogen sind. Sowohl Fragen zur eigenen Arbeit, zu laufenden Projekten, Hindernissen und Erfolgen. Diese Fragen kann man sich als Rückblick täglich immer wieder stellen, dabei aber immer abgestimmt auf die vorliegende Situation. Am Wochenende stehen eher Fragen zur Familie und Freizeit im Vordergrund. Im Urlaub geht es um Entspannung und Wohlbefinden. Die Arbeitswoche ist geprägt durch hierzu passende Fragen.

Dieser Tagesrückblick kann auf einem Blatt Papier erfolgen, oder auch in einer Handy-App.  Hier ein paar Auszüge aus dem Fragenangebot, dass sich jeder selber zusammenstellen sollte:

  • Welche Errungenschaften habe ich heute in meinem Aufgabengebiet gemacht?
  • Aus welchem Grund habe ich heute etwas vor mir hergeschoben?
  • Bin ich heute die beste Version von mir?
  • Was habe ich heute für mein wichtigstes Projekt getan?
  • Was würde ich heute tun, um meine Zukunft zu verbessern?

Um sich diese oder ähnliche Fragen immer wieder zu stellen kann man ein Notizbuch, den Computer oder einfach Notizzettel bemühen. Ralf Hartmann hat zum Abschluss als technische Lösung die App „Grid Diary“ vorgestellt, die diese Fragen täglich neu stellt und die man für sich hier beantworten kann.

Vorschau auf das weitere Programm Erfolgsforum und GABAL-GfA in München und Rosenheim

Hier ist das Programm des ganzen Jahres 2019.

Hier finden Sie Berichte von bisherigen Veranstaltungen.

Die traditionellen Workshops zur Jahreszielplanung 2019 sind am 3.12. in Rosenheim und 10.1.19 in München.

Danach geht es am 18.2.2019 weiter in Rosenheim mit 4 Referenten zu einem Abend mit Marketing-Impulsen für 2019.

 

Referent mit Teilnehmr

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Rosenheim: Mit Leichtigkeit richtige Entscheidungen treffen

Ein Jahr nach München konnte ich Walter Bruck für einen Auftritt vor dem Erfolgsforum in Rosenheim gewinnen. Wir erlebten wieder einen total interessanten Workshopabend.

Bedeutung von Entscheidungen

Fragen der Teilnehmer am Anfang

Wie essentiell das Thema Entscheidungen ist, wurde uns umso deutlicher, je mehr wir uns mit der Selbstverständlichkeit von Entscheidungen und ihren Einfluss auf alle Bereiche unseres Lebens bewusst wurden. Bei 20.000 bis 100.000 Entscheidungen pro Tag ist dies eigentlich klar. Wir alle kennen Beispiele von Fehlentscheidungen, die im Nachhinein sehr gravierend waren. Die Autorin von Harry Potter wurde von 10 Verlagen abgelehnt. Auch die Beatles hatten erst große Schwierigkeiten, einen Musikverlag zu finden. Steve Jobs wurde vom Verwaltungsrat seiner eigenen Firma wegen Unfähigkeit entlassen. Die Liste kann endlos verlängert werden.

Entscheidungen in der VUCA-Welt

Dabei ist das durch den ständigen Wandel (VUCA-Welt) in unserem heutigen Leben auf dem Planeten sicher nicht einfacher geworden.

V olatile- wechselhaft

U ncertain – unsicher

C omplex – eben komplex

A mbigous – mehrdeutig

Kontext von Entscheidungen

Wir müssen den Kontext erkennen, in dem alles eingebettet ist, den Rahmen klären. Dadurch kann sich das verändern, was zu entscheiden ist. Gleich zu Anfang machten wir dafür eine Partnerübung. Jeder nannte eine Entscheidung, die er zu treffen hat. Mit vertiefenden Fragen prüften wir, um welche Entscheidung es wirklich geht.

Dies bracuhe bei einigen Teilnehmern einen neuen Fokus der Entscheidung, auch bei mir selbst als Teilnehmer.

Später kam dann der für Walter Bruck typische Teil eines kurzen wertschätzenden (AI – Apprciate Inquiry) Partner-Interviews. Dieses Mal ging es besonders um die Leichtigkeit von Entscheidungen. So kamen wir dann alle  tiefer in die  Thematik des Abends.

Wir lernten einen in der Praxis jederzeit anwendbaren Entscheidungsprozess kennen, sowie den entscheidenden Erfolgsfaktor für richtige Entscheidungen in Leichtigkeit.

Mehr  dazu im Blog vom Juni 2016.

Walter Bruck

Und wieder fanden wir kein Ende der offiziellen und inoffiziellen Diskussion, weil es für alle so hautnah und interessant war.

Hier geht es zur Website unseres Referenten, Mister 100 %  –  Ihr Partner für marktverändernde Innovationen und Change mit Leichtigkeit. Hier die Website des Events selbst.

Die nächsten Veranstaltungen vom Erfolgsforum

12.7.17 in München: Vertrauen im Business und zum Menschen mit Dr. Rudolf Müller

27.7.17 in Rosenheim als halb-offene Gruppe: Denkwerkstatt Weltverbesserung und Demokratie.

19.9.17 in Rosenheim: Empfehlungsmarketing mit Ralf Hartmann

 

Geistiges Wohlbefinden und Gesundheit stärken – mit Thomas Schwämmlein

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Unser Partner, die GfA-Regionalgruppe München-Oberbayern, hatte uns den Referenten Thomas Schwämmlein, Arzt aus Bad Endorf empfohlen, und ich war gespannt, wie er das Thema der geistigen Gesundheit aufbereiten würde. Zusammen mit den übrigen Teilnehmern wurde ich positiv überrascht und meine Erwartungen übertroffen. Dies geschah nicht nur durch den Verzicht auf den digitalen Beamer, seiner Nutzung vorbereiteter übersichtlicher Flipcharts, sondern durch seine authentische Persönlichkeit, seiner praktischen Erfahrung und dem Tiefgang, mit dem er sich dieses Themas annahm.

img_1225Gleich zu Beginn stellte er uns einer sehr konfrontative Frage:  „Sie besuchen einen Freund im Krankenhaus, der an einer schwere unheilbaren Erkrankung leidet. Sie wissen, dass sich Ihr Freund von Ihnen nicht Blumen oder Pralinen wünscht, sondern GESUNDHEIT. Also, was bringen Sie ihm mit?“

Was ist Gesundheit?

Unter diesem Gesichtspunkt hatte ich den Begriff der Gesundheit noch nie gesehen, und wir begannen zu überlegen.- Schnell waren wir uns einig, dass wir den Menschen ganzheitlich betrachten wollten und demzufolge die 3 Ebenen, Körper, Geist und Seele unterschieden. Körper und Seele waren durch die Medizin und die Psychologie schon gut erforscht. Was wussten wir aber über den Geist.

Um uns den Geist und damit das Thema der geistigen Gesundheit besser vermitteln zu können, brachte der Referent den Geist in einer ersten Annäherung mit dem Gehirn in Verbindung. Daraufhin erfuhren wir die neuesten neurophysiologischen und neurobiologischen Erkenntnisse aus der Gehirnforschung. Diese zum Teil sehr komplexen Sachverhalte wurden uns durch Illustrationen gut und leicht verständlich nahegebracht. Zum zentralen Thema des Vortrages wurde dann das Gehirneigene Hormonsystem. Wir erfuhren, dass aus Neurophysiologischer Sicht, die Gehirnfunktionen durch die Freisetzung von gehirneigenen Hormonen beeinflusst werden können. So wirken sich z.B. die Hormone Serotonin, Dopamin und Noradrenalin positiv auf die Vernetzung von Nervenzellen (Neuroplastizität) aus. Dies wiederum bewirkt z.B. eine Steigerung der Denk-, Merk- und Konzentrationsfähigkeit und der Kreativität. Eine längere Freisetzung von z.B. Adrenalin und Kortisol ruft hingegen eine negative, bzw. gegenteilige Wirkung hervor.img_1209

Das Hormonsystem verfügt jedoch noch über eine zweite, das Gemüt  meist positv betreffende Eigenschaft. So bewirkt die Freisetzung von z.B. Serotonin, Dopamin und Noradrenalin ein sehr angenehmes  Gefühl, das von Angstfreiheit, Glück, Harmonie, Wachheit, Euphorie und Wohlbefinden gekennzeichnet ist. Es kann auch zu einer Unterdrückung von Hunger und Ermüdungsgefühlen und zu  einer Leistungs- und Antriebssteigerung kommen. Ein ähnliches Gefühl, wie beim Verliebt Sein.

Einflussfaktoren geistige Gesundheit – Salutogenese

Im weiteren Verlauf des Vortrages lernten wir, wir die Freisetzung dieser Hormone bewusst herbeigeführt  und somit unsere geistige Gesundheit gefördert werden kann. Hierbei nahm der Referent immer wieder Bezug auf seine langjährige Arbeit mit unheilbaren Krebspatienten. Denn von diesen hatte er diese Methode letzten Endes über Jahre praktisch gelernt.

Ein gelungener Abend, der zum Nachdenken anregt,  Lust auf mehr macht und Begeisterung für ein viel zu wenig beachtetes Organ erweckte. Nicht nur bei der Jahreszielplanung im Dezember auch dazwischen ist uns im Erfolgsforum das Thema Gesundheit wichtig.

Unser Referent Thomas Schwämmlein ist mit großer Begeisterung in der privaten und betrieblichen Gesundheits-förderung als Referent und Berater tätig. Das  Gesundheitsförderungsprogramm erfüllt die Qualitätskriterien des „Leitfaden Prävention“ des GKV-Spitzenverbandes zur Umsetzung des § 20 Abs. 1 SGB V und wird von den gesetzlichen Krankenkassen als Präventionsmaßnahme gefördert.

img_1205Hier die Website direkt zum Referenten Thomas Schwämmlein.

Und hier zum Erfolgsforum Allgemein mit dem bisherigen Programm.

Die Veranstaltungen in München finden in Kooperation mit GABAL e.V. Regionalgruppe Oberbayern statt. In diesem Fall war auch die Gesellschaft für Arbeitsmethodik www.g-f-a.de mit beteiligt bzw. hatte den Referenten empfohlen.

Vorschau auf kommende Veranstaltungen

16.11.16 Abendvortrag „Digitales (Online-)Marketing mit Sanjay Sauldie. Wir können den Vortrag durch das Sponsoring der GfA kostenlos anbieten.  Catering möglich gegen Selbstkosten.

29.11.16 ab 16 h intensiver Workshop mit Dr. Rudolf Müller „Jahreszielplanung 2017“. Wie immer das Highlight des Jahres mit Bestnoten der Teilnehmer – weil jeder am Ende eine komplette Mappe mit seinen persönlichen Zielen und Werten mit nach Hause nimmt. Wiederholung nahe München: 12.1.17 in Oberhaching.

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Gute Entscheidungen für bestmögliche Ergebnisse treffen – Veranstaltung München im Juni

Bildmotiv zum Thema Entscheidungen

Bildmotiv zum Thema Entscheidungen

Hier finden Sie den Bericht vom 15.6.16 in München mit Walter Bruck und dem  Thema „Gute Entscheidungen für bestmögliche Ergebnisse treffen“.

Wie es manchmal passiert:  Superspannendes Thema mit  Top-Referent – und wenige Teilnehmer dank Gott Fußball. Aber wir waren doch 10 Aktive, die sich schnell vom Referenten tief in das Thema reinziehen ließen. Und das hat sich echt gelohnt, ein wirklich aktiver Abend, der sich am Ende in Einzelgespräche auflöste, die sich am liebsten noch endlos hingezogen hätten, so interessant war das Thema und die Impulse aus diesem Abend. Wie essentiell das Thema Entscheidungen ist, wurde uns umso deutlicher, je mehr wir uns mit der Selbstverständlichkeit von Entscheidungen und ihren Einfluss auf alle Bereiche unseres Lebens bewusst wurden. Bei 20.000 bis 100.000 Entscheidungen pro Tag können wir das bereits erahnen.

Zunächst bezog unser Referent Walter Bruck, Mister 100 %, uns alle ein mit ein paar kurzen Fragen. Gefolgt von einem2 Entscheidungen - Referent Walter Bruck Ausdruck durch uns Teilnehmer über unsere aktuelle Stimmungslage – nonverbal mit einer körperlichen Geste zusammen mit einem Laut. Dadurch entstand dann, als wir das alle zusammen machten, ein kurzes Symphonieorchester. Schon hatten wir gute Laune. Zusammen mit einer kurzen Entspannungsübung waren wir so bereits einen deutlichen Schritt Richtung Tiefenentspannung unterwegs.

Das wertschätzende Interview

Dann erhielten wir einen Interviewleitfaden zum Thema „Wichtige und richtige Entscheidungen“ und ergründeten dieses in einem Wertschätzenden Interview (Appreciative Inquiry) mit unserem Partner. Mit den ersten zwei Fragen:

  1. Was schätzt Du an Menschen, die gerne Entscheidungen treffen?
  2. Was ist Dir bei Entscheidungen besonders wichtig?

waren wir sofort voll im Thema. Für jede der zwei Interviewrunden hatten wir 30 Minuten Zeit und der Interviewer notierte die wichtigsten Erkenntnisse. Immer tiefer tauchten wir mit Hilfe der Fragen ins Thema ein. In meinem Interview spürten wir mehr und mehr die Unterschiede von Verstand und Bauch sowie darunterliegend unsere innere Stimme die Intuition.

Der Lautstärkepegel blieb hoch, weil alle sehr engagiert beim Thema waren. Da wir alle aufgrund der interessanten Fragen auch nach einer Stunde nicht fertig waren, arbeiteten wir in die geplante Pause hinein. Ein Interviewpaar entschied sich, weil es so spannend war, nur eine Interviewrunde zu machen und dafür die volle Zeit zu nutzen.

Einige Ergebnisse

Einige Ergebnisse

Auf 2 Pinnwänden vermerkte jedes Paar seine Antworten in Form eines Mindmaps (hier links eines davon als Beispiel).

Die Antworten zur Frage „Welche wichtige Erkenntnis hast Du über besonders wirksame Entscheidungen gewonnen?“ wurden auf dem folgenden Flipchart (rechts) zusammengefasst.

Wichtigste Erkenntnisse

Wichtigste Erkenntnisse

Diese Wertschätzenden Interviews sind das Herz des Appreciative-Inquiry Ansatzes, wofür Walter Bruck der Experte im deutschsprachigen Raum ist.

In einer kurzen Blitzlichtrunde erzählten die Teilnehmer, wie kurzweilig und gehaltvoll die Gespräche verlaufen waren und dass Sie sich auf dieser Basis jetzt leicht mehrere Tage intensiv hätten austauschen können.

Die eigentliche Präsentation

Bevor Walter Bruck mit seiner Präsentation zum Thema wichtige und richtige Entscheidungen begann, sagte ein Teilnehmer, dass der „Vortrag“ bis zu diesem Zeitpunkt bereits so spannenden war, obwohl der Referent bisher fast nichts zu dem Thema gesagt hatte. Alle waren jetzt gespannt, was dieser Fülle noch hinzugefügt werden konnte.

Die VUCA-Welt

Die VUCA-Welt

In seinem Vortrag gab er einen Überblick über Entscheidungssituationen und Entscheidungsstrategien sowie der wesentlichen Voraussetzung für gute und richtige Entscheidungen.

  • Entscheidungen gelingen am besten, indem wir die Zukunft antizipieren.
    Entscheidungen werden meist stark von Identifikationen beeinflusst.

    Strategie in der VUCA-Welt

    Strategie in der VUCA-Welt

    Wie sieht ein Prozess guter Entscheidungen aus?
    Darum ist es leicht gute und richtige Entscheidungen zu treffen.

Wir hätten eine Nadel fallen hören können, so gespannt und mit voller Aufmerksamkeit folgten alle diesem Vortrag mit den reichhaltigen Erkenntnissen über Entscheidungen.

Wie geht es mit „Entscheidungen“ weiter

Entscheidungen mit Entspannung

Entscheidungen mit Entspannung

Das nächste 3-stündiges Abendseminar für das Thema „Mit Leichtigkeit richtige Entscheidungen treffen“ findet am 19.7.2016 statt. Neben einem anderen Schwerpunkt als der vorstehend beschriebene Abend des 15. Juni werden weitere Erkenntnisse vermittelt. Weitere Infos und Anmeldung beim Referenten Walter Bruck – 100 Prozent.

Und hier sein allgemeiner Link  für alle, die die Veranstaltung verpasst haben. Auf Twitter und bei Facebook gibt es Impulse zu den Themen Innovation, Führung und Umgang mit Veränderungen.

Vorschau auf weitere Veranstaltungen im Erfolgsforum

12.7.16 Rosenheim mit Dr. Wilfried Mende: „Durchbruch zum Handeln

19.7.16 München nochmal mit Walter Bruck und von diesem selbst organisiert: „Mit Leichtigkeit richtige Entscheidungen treffen“ bzw. in Xing. Eine erweiterte Perspektive.

21.9.16 München mit Dr. Thomas Schwämmlein „Geistiges Wohlbefinden und Gesundheit“ (in Kooperation mit GABAL und GfA)

Hier geht es zum jeweils aktualisierten Programm des Erfolgsforums, welches zwischen München und Rosenheim wechselt.

Stärken als Basis für das Leben

DSC01752Dieser Abend sollte aufzeigen, wie sinnvollerweise jeder Mensch sein Leben auf seinen Stärken aufbaut und wie er zu diesen findet. Die Referentin Irene Garnich aus München ließ uns diese Botschaften sehr interaktiv erleben. Schon die Vorstellung der Teilnehmer wurde zelebriert mit einem Partnerinterview und jeder stellte seinen Partner mit dessen wichtigsten Stärken vor. Eine eindrucksvolle Erfahrung, weil wir eine solche Information mit viel mehr Interesse und Bereitschaft aufnahmen als sachliche Informationen über den Werdegang.

Naturgemäß wurde der Stärkenbegriff intensive analysiert und wir erkannten in einem gemeinsamen Brainstorming darin die Komponenten der Begeisterung und des Nutzenbietens für andere Menschen.

Als wir dann sich jeder in Einzelarbeit einige Fragen beantwortete und diese dann mit einem neuen Partner austauschte, wurde schnell ein Höhepunkt der Stimmung erreicht. Diese lauteten:DSC01751

  1. Was bestärkt mich?
  2. Was fällt mir leicht?
  3. Was macht mir Freude?
  4. Was fällt mir leicht im Umgang mit anderen?
  5. Was sind meine großen Erfolge?

So erklommen wir zusammen auf anregende Art die Leiter unserer Selbsterkenntnis. Wobei sich in der allgemeinen Diskussion zeigte, wie nützlich diese Fragen jedem in seiner momentanen Situation waren.

Zum Schluss führte Moderator und Gründer des Erfolgsforums jeden Anwesenden noch zu einem Sahnehäubchen: aus den eigenen Stärken heraus verhalf er jedem zu einem Verständnis seines eigenen zentralen Engpasses, zum zentralen Hindernis bei der Ausübung seiner Stärken!

Weitere Informationen über die Veranstaltungswebsite

DSC01761Durch das große Interesse am Thema will das Erfolgsforum dazu Tagesveranstaltungen anbieten:

27. Juni 15-21 Uhr Jugendliche, Basiskurs – zur Berufsorientierung, Berufung finden

25. Juli 15-21 Uhr Jugendliche, Aufbaukurs – zum Stärkenausbau

19. Juli 10-18 Uhr Erwachsene – Stärken als Basis für Ihr Leben – Erkennung und Ausbau. Besonders hilfreich für berufliche Neuorientierung

Einladung erfolgt noch über den üblichen Verteiler des Erfolgsforums, sowie über Facebook und Xing. Ansonsten bekunden Sie doch Ihr Interesse am Thema per Mail an info@das-erfolgsforum.de

Die nächsten Veranstaltungen im Erfolgsforum Rosenheim

27.5.2014 An diesem Nachmittag bringen wir Anbieter (Dienstleister) und Nachfrage (Unternehmen) für das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement in Workshops zusammen. Am Abend ist ein öffentlicher Vortrag über den Nutzen und die Voraussetzungen des BGM und ein Bericht über die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vom Nachmittag. Sie können schon jetzt Ihr Interesse am Nachmittag bekunden.

24.6.14 Dezentrale Energieerzeugung – mit Richard Schmid aus Halfing. Weitere Referenten werden noch gesucht.

Laufende Programmübersicht des Erfolgsforums für 2014.

 

Mit Lebensfreude zum Erfolg – Aprilabend im Erfolgsforum Rosenheim

EF Lebensfreude Übung

EF Lebensfreude Übung

Die April-Abendveranstaltung vom Erfolgsforum war, entsprechend dem Titel „Mit Lebensfreude zu persönlichem und beruflichem Erfolg“, mit viel spannenden Momenten gefüllt.  Ein rundes Dutzend Teilnehmer war trotz Fußballkonkurrenz gekommen, um etwas fürs Leben mitzunehmen. Ein Versprechen, das Referentin Gisela Rieger mit viel Temperament und Tempo auch einlöste

Nach einigen Minuten konzentriertem Blick in das Auge eines fremden Gegenübers, gewannen die Teilnehmer zunächst spannende, gefühlsgeprägte Eindrücke, die zu einem wechselseitigen wertvollen Feedback über die jeweiligen Stärken des anderen führten. Dass unsere Sorgen zu 90 % unnötig sind, nur Kräfte kosten und unsere Selbstzweifel immer weiter erhöhen, wurde mit der Metapher über den Sorgenbaum unterstrichen. An diesen hingen die Einwohner eines Ortes einst ihre Sorgen, um dann dann doch lieber wieder die eigenen, anstatt die der anderen mit nach hause zu nehmen.

Eindrucksvoll war die Werteübung, bei der mit hilfreichen Karten die sechs wichtigsten Werte („was uns in unserem Leben wichtig ist“) herauszufinden waren, mit der Aufgabe, diese mehr ins eigene Leben zu bringen.

EF Lebensfreude - Teilnehmer

EF Lebensfreude – Teilnehmer

Reflexionen über die Dankbarkeit und das Glück, bei einem von der Referentin mitgebrachten Buffet und intensivem persönlichen Gesprächen, rundeten den Abend ab. Ein großes Dankeschön ging vom Erfolgsforum und allen Teilnehmern der gelungenen Veranstaltung an Frau Rieger, die zwei von ihr herausgegebene Bücher mit Geschichten ausgelegt hatte. Ein drittes befindet sich im Druck. www.gisela-rieger.de

>>Mehr dazu noch auf unserer Website.

Die nächsten Veranstaltungen im Erfolgsforum

  • 4.6.13 Betriebliches Gesundheitswesen – Strategien und Maßnahmen mit Sylvia Hohensteiner und Daniela Purainer, mehr Info
  • Am 25.6.13 geht es um die Zukunftstrends und Veränderungen, die auf Wirtschaft und Gesellschaft zukommen – und wie Sie daraus neue Chancen ableiten können. Mit Petra Janeczka.
  • Am Abend des 23.7.13 steht Resilienz (die Überwindung von persönlichen Krisen) und mentales Training auf dem Programm.

Ganzheitliche Jahreszielplanung 2013 im Erfolgsforum Rosenheim

 Dr. Rudolf Müller

Die Nachfrage hat sich gesteigert: in diesem Winter gab es im Erfolgsforum Rosenheim 3 offene Workshops zur Erstellung der Persönlichen Jahreszielplanung 2013 für Selbständige und Unternehmer. Dazu noch eines in Köln. Attraktiv war das Konzept: in 5 Stunden Arbeit alle Lebensfelder (Gesundheit, Beziehungen, Beruf und Finanzen) durchgehen und darin auf den Ebenen Ergebnisse, Aktivitäten und Stärken Ziele entwickeln. Das Foto zeigt die „Balance“ der 4 Lebensfelder, die nie so stark gestört sein darf, dass alle wie von einem Tablett herunterfallen!

Die so entwickelten Jahresziele Kopie von IMG_20130122_202002wurden noch dem Filter der Persönlichen Grundwerte wie Liebe, Freiheit, Gesundheit, Selbstachtung etc. unterworfen. Und dann ging es in die Zielgerade mit den Schlussarbeiten Vorgehensplanung und Sicherstellung der Umsetzung sowie einem mentalen motivierenden Abschluss.

In der Abschlussrunde wurde immer wieder betont, wie sehr das alles und auch die teils „verdeckte“ Kommunikation mit den Kollegen Spaß gemacht habe, wie man sich auf das Abschluss- und Entscheidungsritual zuhause freue und jetzt hochmotiviert mit der gefüllten Arbeitsmappe mit vielen Erkenntnissen nach Hause gehe.

Für die nächste Saison wird der Ansturm sicher weiter zunehmen. Die Moderation lag in den bewährten Händen von Dr. Rudolf Müller. Für Alleinarbeiter hat er dazu ein Ebook geschrieben: http://www.sunternehmensentwicklung.de/buch-jahreszielplanung/uncategorised/buch-jahreszielplanung.html