Federführend schreiben lernen

Wie wir mit guten Texten federführend kommunizieren können, zeigten die Erfolgsforum-Referenten Dr. Rudolf Müller, Sonja Lehmann und Rüdiger Lehmann am 2. April 2019 im Freiraum-Zentrum München auf. In der gut besuchten Veranstaltung erfuhren die motivierten Teilnehmer, wie wichtig es ist, neben viel Kreativität und Ausdauer, vor allem eine strukturierte, lösungs- und zielgerichtete Vorgehensweise an den Tag zu legen.

Unternehmensentwickler Dr. Rudolf Müller startete mit Übungen zur Zielgruppendefinition, den eigenen Stärken-Merkmalen und konkreten Nutzenversprechen. Warum sollte ein Kunde bei mir kaufen? Was ist das einzigartige an mir und wie werde ich wahrgenommen? Dies in emotionale, bildhafte Geschichten zu verwandeln, die besser gelesen, verstanden und weitererzählt werden, steht im Zentrum der Arbeit von Wortmalerin Sonja Lehmann. Sie definierte, wie dies über eine strukturierte Redaktionsarbeit in Blog, Webseite und Newsletter möglich ist. Spielerisch, leicht und kreativ mit den Zielen, mehr Aufmerksamkeit und besseres Image. Und mehr Erfolg, indem wir mit rational-emotionalem Storytelling eine wichtige Lücke zwischen Werbeversprechen und Kauf schließen,

Dass Bücher zunehmend im Fokus geschäftlicher und persönlicher Ambitionen stehen, war das Thema des Autors Rüdiger Lehmann. Er referierte über die Wichtigkeit einer strukturellen Autorenarbeit mit Ziel- und Nutzendefinition, Stoffsammlung und Gliederung. Gleich welches Genre bedient werden soll – ob Sachbuch,

Fachbuch, literarische Geschichten, Roman oder Biografie: auch und besonders hier gilt es, eine gute Geschichte zu entwickeln, überzeugende Figuren, die durchaus auch Produkte sein können, zu definieren und ausreichend dafür zu recherchieren. 

Wie es möglich wird, alle diese Faktoren im kreativ-spielerischen Kontext in die volle Kraft der visuellen Poesie zu bringen, zeigen Rüdiger Lehmann und Sonja Lehmann in ihren Schreibkursen. Im Rahmen ihres gemeinsamen Redaktionsbüros unterstützen sie ihre Kunden auch direkt in allen Bereichen der Textarbeit

  • Tägliches Schreiben im Business
  • Blog, Website und Newsletter
  • Ghostwriting am eigenen Buch
  • Unterstützung beim Verbreiten Ihrer Botschaft in den sozialen Medien

Mehr dazu finden Sie HIER:

Kreativ-spielerisch zum eigenen Buch

Und es lohnt sich doch: Besser schreiben macht sichtbarer.

Und hier zur Website der Veranstaltung.

Die weiteren Veranstaltungen im Erfolgsforum:

(.4.19 in Rosenheim: Psychologie und Netzwerken – mit Ralf Hartmann
7.5.19 in Rosenheim: Projekt Welt verbessern – Lesung und Diskusion mit Autor Dr. Müller
16.5.19 Webtalk über Outdooraktivitäten mit Anke Zormeier
5.6.19 München, Positives Denken – mit Norbert Heining

Erfolgsforum Jahreszielplanung 2018 in Rosenheim

An diesem Abend handelt es sich immer wieder um eine intensive und bereichernde Veranstaltung, da es nicht um Wissens- Konsum geht, sondern sehr persönliche Arbeit an und für sich selbst bei jedem Teilnehmer erfolgt: die traditionelle Jahreszielplanung. Am 10. Januar ist noch ein zweiter Termin in Oberhaching b. München.

Der Ablauf

Die Teilnehmer bekommen eine Arbeitsmappe und erstellen darin ganz persönlich und vertraulich, aufbauend auf den Erfolgen und misslungenen Erfolgen des Vorjahres, Ihren Stärken und Werten, konkret Ihre Ziele für das kommende Jahr in den Bereichen Gesundheit, Beziehungen, Beruf und Finanzen. Ich sorge als Moderator dafür, dass dies abwechslungsreich und spannungsreich geschieht. Vom gegenseitigen Austausch über die Abfolge profitieren alle Teilnehmer. Zum Schluss geht es um die Umsetzungsplanung und die Sicherstellung der Umsetzung.

In diesem Jahr wurde ich erstmals von Ralf Hartmann unterstützt. Er ist nun mein Kollege für die Organisation der Veranstaltungen des Erfolgsforums.

Dieses Mal waren es 11 Teilnehmer, ein Zwölfter war bei Holzkirchen im Schneesturm steckengeblieben. Die weiteste Anreise geschah extra für diesen Abend über 400 km von Verona!

Es sind jedes Mal praktisch dieselben Fragen, die sich die Teilnehmer stellen. Ich variiere natürlich den Ablauf immer etwas. Aber ich durchlaufe ihn genauso selbst, wenn ich zwischen Weihnachten und Neujahr praktisch 1,5 Tage an meiner eigenen Jahreszielplanung arbeite. Ich widme mich dabei noch mehr der Aufarbeitung des Vorjahres. Und ich erstelle Vorgehenspläne für mehr Ziele als im Workshop Zeit dafür ist.

Das Ergebnis – das haben die Teilnehmer mitgenommen

Zu erwähnen sind natürlich die Wünsche an die individuelle Fee, die sich jeder mit geschlossenen Augen ausmalen konnte. Und hier die Schlussworte nach der Metapher mit dem Tiger im Originalwortlaut:

  • Nägel mit Köpfen machen, Ziele setzen und durchsetzen („Butter bei die Fische“)
  • Heute andere Einsichten gewonnen, à in Bewegung kommen
  • Aha, Erlebniskomme ins Gehen
  • Zeig öfter die Krallen, kümmere dich nicht zuviel um andere
  • Es ist leichter als ich dachte. Die Kombination Werte und Ziele war mir neu.
  • Ich kenne das Thema Ziele gut. Heute sehe ich es mit anderen Augen und Werkzeugen. Ich nehme die Verknüpfung mit. Ist wie mit Old und New Economy.
  • Los, machen, nicht nur Denken.
  • Das Seminar fand für mich zum phantastisch richtigen Zeitpunkt statt. Die Tools sind gut für den Prozess der Veränderung.
  • Wesentlich: bisher Illusion, dass die Motivation allein durch die Ziele kommt. Doch die Gefühle sind auch stark beteiligt. Ich werde mir mehr Zeit dafür nehmen und auch die Umsetzung kontrollieren.
  • Dran bleiben!
  • Ich wurde heute in meinem Weg bestätigt!

Veranstaltung Oktober – Lösungsfokussierung

Leider habe ich bislang noch keinen Bericht von der letzten Veranstaltung „Einführung in die Lösungsfokussierung“ in München bekommen. Konnte ich doch kurzfristig nicht selbst daran teilnehmen. Sobald ich etwas habe, werde ich es hier veröffentlichen.

Nächste Veranstaltungen vom Erfolgsforum in 2018

Mittwoch 10. Januar in Oberhaching bei München mit Dr. Rudolf Müller. Hier geht es zu näheren Informationen über den Ablauf.

Dr. Müller erklärt das Grundgeheimnis von Zeit- und Prioritätenmanagaement

Dienstag 20. Februar 2018 in Rosenheim: Impulse für das Marketing 2018 mit den Referenten Ralf Hartmann (Kundengewinnung), Sonja und Rüdiger Lehmann (Texte für Online und Print), Gabi Posch (Website) und Dr. Müller (Positionierung und USP). So ähnlich haben wir es schon 2013 angeboten, wollen für mehr Nutzen in 2018 jedoch etwas früher beginnen.

Mittwoch 13. März in München: Kundengewinnung ohne Kaltakquise (Phase 6 der Mewes-Strategie) mit Ralf Hartmann.  In Rosenheim fand dieses Thema schon im letzten September begeisterte Zuhörer.

Montag 23. April in Rosenheim: Modernes Zeitmanagement mit Ralf Hartmann. Praktikable Methoden der besseren Selbstorganisation.

Montag 20. August in Rohrdorf-Thansau. An diesem Abend planen wir im Erfolgsforum eine Veranstaltung im Atelier von Maresa Schwab. Unter dem Motto „Lebens-Kunst und persönliches Wachstum“ werden wir  uns selbst farblich betätigen, miteinander sprechen, unsere persönliche Kreativität walten lassen und auch die Alpakas streicheln dürfen.

Ganzheitliche Jahreszielplanung und Jahreswechsel 2017 im Erfolgsforum Rosenheim

wuensche-an-die-feeZum 12. Mal führte der Leiter des Erfolgsforums in diesem Winter Workshops zur Jahreszielplanung durch. Seit einigen Jahren sowohl in Rosenheim als auch München.

Moderator mit Tablett der Lebensfelder

Moderator mit Tablett der Lebensfelder

Zuletzt am 12.1.17 im erweiterten Umfang auf 6 Stunden und mit 16 Teilnehmern, einer neuen Rekordzahl.
Dies nicht zuletzt dank der Kooperation mit GABAL (Gesellschaft für Anwendungsorientierte Betriebswirtschaft und Aktive Lehr- und Lernmethoden) und der GfA (Gesellschaft für Arbeitsmethodik).

Es ist die Saison der Zielplanung für das kommende Jahr. Bevorsich die meisten möglicherweise an rein beruflichen und naheliegenden Dingen orientieren bietet das Erfolgsforum ein ganzheitliches Konzept für alle Lebensfelder simultan.

Attraktives Konzept

Das Konzept ist attraktiv: in 6 Stunden Arbeit alle Lebensfelder (Gesundheit, Beziehungen, Beruf und Finanzen) durchgehen und darin gemäß dem Tipi-Modell auf den Ebenen Ergebnisse, Aktivitäten und Stärken Ziele entwickeln. Sodann werden auch die Werte berücksichtigt und neuerdings auch das, was uns Menschen Glück bereitet. Interessanterweise denken nur wenig Menschen an ihre tiefe Suche nach Glück imbue-img_5296 Leben, wenn sie die Frage beantworten: Welche 3 Wünsche nennen Sie einer guten Fee, die sie Ihnen erfüllen will.

Die sinnlichen Elemente der Moderation mit Musik, Bewegung, Entspannung und Farbe gepaart mit Intellekt und Gespräch – sowie einer leibhaftigen Werte-Cocktail-Party – trugen natürlich ebenfalls zur Erfolg des Nachmittags und Abends bei.

Ziele und Energie

teilnhmer-img_5299Nach den ersten kurz- und langfristigen Zielideen wurden in einem allgemeinen Brainstorming mögliche Energiequellen aufgelistet, von den Jeder einige in seine Ziele aufnahm. Einerseits vermitteln solche Energiequellen zugleich Glücksgefühle (z.B. Musik, Bergwanderung, Bewegung generell, Aktivitäten mit Freunden etc) als auch eben die Energie,teilnehmer2-img_5301 den nötigen Aufwand zur Zielerreichung zu betreiben. – Wie immer versprach der Moderator jedem eine spezielle Checkliste zum Energiemanagement

  • Physisch – mit Bewegung verbunden
  • Psychisch – mental, durch intellektuelle Beschäftigungen
  • Emotional – wozu auch Musik gehört
  • Spirituell – mit Nachdenken über Sinn und z.B. Berufung im Gelderwerb

Auf der Ebene der Stärken wurde jeder mit seinem persönlichen Engpass konfrontiert – wieder ein Anlass sich weitere (Veränderungs-)Ziele zu setzen. Dabei erfahren die Teilnehmer, dass menschlichen Eigenschaften (und auch die Werte) immer polar sind und es in beiden Richtungen Übertreibungen gibt – die wieder Probleme bereiten können.

Zum Mitnehmen

Und dann ging es in die Zielgerade mit den Schlussüberlegungen

Die Untensilien für Prilritätensetzung im Lebensfluss

Die Untensilien für Prilritätensetzung im Lebensfluss

Vorgehensplanung und Sicherstellung der Umsetzung. Dazu noch ein bewegungsorientierter motivierender Abschluss zur Überwindung der persönlichen Engpässe.

Insgesamt nehmen die Teilnehmer von dem Workshop vieles mit nachhause:

  • Mein eigener Jahresrückblick hat mich überrascht. Habe das Jahr durch spezielle Enttäuschen vorher stark negativ gesehen.
  • Über Ziele nachdenken- und meine Situation im Unterschied zum gewünschten Zustand.
  • Einiges ist mir bewusst geworden. Habe schon am Nachmittag erste Entscheidungen zu neuen Prioritäten getroffen.
  • Habe schon Zielseminare besucht. War eine spannende Herangehensweise mit den 4 Feldern, war gut für das Aufarbeiten. Nahm mir bisher viel zu wenig Zeit für mich selbst.
  • Die 4 Felder sind eine gute Struktur. Dazu das schriftliche Denken – und teils auch das Aussprechen.
  • Dank der strukturierten Herangehensweise habe ich erkannt, dass andere Dinge wichtig sind, als ich ursprünglich dachte.
  • Mehr die Pläne aufschreiben ist wichtig!
  • Sehe jetzt klarer, auch Plan für Teilziele
  • Bin durch meinen Beruf Zahlen, Daten, Fakten geprägt, die emotionalen Teile des Workshops fand ich sehr positiv
  • Alles Gut, viele Anregungen, Ideen, Spaß
  • Souverän moderiert, tolle Gruppe zusammengefügt

Über allem steht natürlich immer das Pareto-Prinzip: Mit 20 % des Zeit oder das Aufwands können wir sicher 80 % unseres Erfolgs oder unserer Ergebnisse einheimsen. Diese Konzentration dürfen wir nie vergessen. Darum heißt es immer: Prioritäten setzen – und diese nicht vergessen und zeitlich im Tagesablauf einplanen. Ein kleines Experiment zeigte das allen Teilnehmern auf und beeindruckte wie immer sehr stark!

Die Moderation lag in den bewährten Händen von Dr. Rudolf Müller.

Für Alleinarbeiter hat Dr. Müller ein Ebook zur Jahreszielplanung geschrieben:

Die nächsten Veranstaltungen im Erfolgsforum

14.02.2017 Abend zum interaktiven Intuitionstraing mit Dr. Barbara Rheinbay und Helmut Gerstlauer – in Rosenheim

04.03.2017 Ganztagesseminar zu WORDPRESS – mit Sanjay Sauldie (Fortsetzung vom 16.11.16) in München

22.03.2017 Abend  zum Thema „Storytelling“ in Business und Werbung – mit Michael Heinz

pareto-prinzip-fuers-zeitmanagement

Sanjay Sauldie in München – Digitales Marketing

img_5121Der Referent kam in indischer Kleidung, wie er immer kommt, außer für doppeltes Honorar als Anzugträger. Geboren in Delhi, dann ab 4 Jahren in Mannheim aufgewachsen, möchte er heute dem Selbstmanagement-Verein GfA (Gesellschaft für Arbeitsmethodik) etwas zurückgeben, was er vor 2 Jahrzehnten dort lernte: ein Erfolgsmethode.

Und darum gehe es: die Chancen der Digitalisierung nutzen und erfolgreicher werden. Niemand, der heute geschäftlich erfolgreich werden oder sein will, könne sich diesem entziehen. Es gebe Gewinner (Google, Amazon, Facebook) oder Verlierer (Kodak, Nokia, Blackberry – wer erinnert sich noch an sie?). Und das könne sehr schnell gehen. Kodak habe sogar die digitale Fotografie erfunden, und dann sich nicht getraut, damit auf den Markt zu gehen.

Heute könne jeder per Mausklick (Futuromat) vom Handy aus  auf einem Blick sehen, ob sein eigener Job von der Digitalisierung gefährdet sei.

Interessant war sein Blick auf die Psychologie: wer einen Post einstellt erntet von seinen „Freunden“ und Kontakten Likes und Kommentare und damit:img_1348

  1. Anerkennung
  2. Aufmerksamkeit
  3. Fühlt sich für 30 Sekunden als Star

Das erklärt die große Anziehungskraft der sozialen Medien. Wobei die Jugend schon mehr von Facebook zu snapchat wandert.

Auswirkung auf Wirtschaft und Gesellschaft

Es war ein fulminanter Vortrag, den Sanjay Sauldie da präsentierte. Wir konnten an Hand von diversen Beispielen erkennen, wie gekonntes digitales Marketing Umsatz und Kundenbindung von Unternehmen verbessert – und sogar zu Innovationen führt. Es wurde uns demonstriert wie Google tickt und wie wir unsere webseite als Vertriebsmitarbeiterin einsetzen können. Und es wurde anschaulich dargestellt, was wir für eine moderne webseite benötigen: Zunächst Content und nochmal Content. Dienstleister für Textschreiben gibt es dabei zuhauf. Sodann muss man heutzutage die Texte mindestens im Wochenrhythmus (Google-Kriterium) selbst einpflegen können. Sauldie warnte vor Webmedia-Entwicklern, von denen man dann für die kleinste Kommaänderung abhängig ist. Die Plattformen sind in Bewegung, die Technik und  Software auch. Lebenslanges Lernen und damit ständige eigene Fortbildung ist angesagt. Die Nutzung des Internet und der sozialen Medien auf dem Handy überschreitet schon die 50 % Schwelle.img_1357

Das alles habe auch Einfluss auf die Kommunikation und Führung und den Umgang miteinander in den Unternehmen. Die Generationen X, Y und sogar schon Z lassen grüßen

Darüber hinaus stehen wir vor digitalen „Disruptionen“ (Umwälzungen) durch z.B. den 3-D-Drucker bald an jeder Straßenecke und auch Bio-Printing bis zur Nahrungszubereitung.

Der Referent redete praktisch 2 Stunden statt des geplanten einstündigen Vortrags. Er fühlte, wie wir Teilnehmer mitgingen und spontane Feedbackäußerungen gaben. Auch die anschließende offizielle Fragerunde war hochintensiv und befasste sich unter anderem mit

  • Online-Business
  • Big Data
  • Markenbildung
  • Der Relevanz der verschiedenen Kanäle und damit cross-channel-Marketing
  • Der Auswahl des Providers und Schnelligkeit des eigenen Internets

Wir hörten z.B. dass die Google-Formel gar nicht geheim ist, sondern der Chef-Entwickler Matt Cutts diese regelmäßig auf youtube darstellt.

img_1362Und für manche Zuhörer war ganz neu, dass man bei Kununu oder Yasni erfährt, was im Netz über ihn selbst zu finden ist.

10.12.16 Ganztägiger Workshop mit Sanjay Sauldie in München

Wer darüber nachdenkt, seine webseite mittels der iROI-Methode von Sanjay Sauldie zu modernisieren, bzw sich in die Erstellung einer solchen webseite vertiefen will, weil er verstanden hat, dass man die Erstellung und die Pflege seiner Untermehmenswebseite nicht einer Agentur überlassen, sondern sich selbst drum kümmern sollte, dem wird ein eintägiger Workshop angeboten.

Thema WordPress: WordPress ist eine freie Webanwendung zur Verwaltung der Inhalte einer Website, kann hierarchische Seiten verwalten, bietet die Möglichkeit blogs zu schreiben und ist ein contentmanagement system. Es ist schnell zu lernen und noch schneller zu bedienen. Um die ständige Fütterung mit mehr Content geht es schließlich.

Referent:        Sanjay Sauldie selbst

Zeit:                 Samstag, 10.12.2016, 10 – 18 Uhr

Ort:                 Freiraum-Zentrum, Saarstrasse 5, 80797 München

Gebühr:          247 €, für GfA- und Gabal- /Strategieforum-Mitglieder 197 €.

Anmeldung: per mail bis zum 4.12.2016 unter muenchen@gfa-forum.de

Als Erinnerung und zum Weiterleiten an interessierte Freunde hier der Link zu einem kurzen Videoausschnitt des Abends mit Sauldie::

Hier die Website direkt zum Referenten Sanjay Sauldie.

Und hier zum Erfolgsforum Allgemein mit dem bisherigen Programm.

Die Veranstaltungen in München finden in Kooperation mit GABAL e.V. Regionalgruppe Oberbayern statt. In diesem Fall war auch die Gesellschaft für Arbeitsmethodik www.g-f-a.de mit beteiligt bzw. hatte den Referenten empfohlen und gesponsort.

Vorschau auf kommende Veranstaltungen

29.11.16 ab 16 h intensiver Workshop mit Dr. Rudolf Müller „Jahreszielplanung 2017“. Wie immer das Highlight des Jahres mit Bestnoten der Teilnehmer – weil jeder am Ende eine komplette Mappe mit seinen persönlichen Zielen und Werten mit nach Hause nimmt.
Wiederholung nahe München: 12.1.17 in Oberhaching.

14.Februar 2017. Trainingsabend Intuition, mit Dr. Barbara Rheinbay und Helmut Gerstlauer in Rosenheim

Gute Entscheidungen für bestmögliche Ergebnisse treffen – Veranstaltung München im Juni

Bildmotiv zum Thema Entscheidungen

Bildmotiv zum Thema Entscheidungen

Hier finden Sie den Bericht vom 15.6.16 in München mit Walter Bruck und dem  Thema „Gute Entscheidungen für bestmögliche Ergebnisse treffen“.

Wie es manchmal passiert:  Superspannendes Thema mit  Top-Referent – und wenige Teilnehmer dank Gott Fußball. Aber wir waren doch 10 Aktive, die sich schnell vom Referenten tief in das Thema reinziehen ließen. Und das hat sich echt gelohnt, ein wirklich aktiver Abend, der sich am Ende in Einzelgespräche auflöste, die sich am liebsten noch endlos hingezogen hätten, so interessant war das Thema und die Impulse aus diesem Abend. Wie essentiell das Thema Entscheidungen ist, wurde uns umso deutlicher, je mehr wir uns mit der Selbstverständlichkeit von Entscheidungen und ihren Einfluss auf alle Bereiche unseres Lebens bewusst wurden. Bei 20.000 bis 100.000 Entscheidungen pro Tag können wir das bereits erahnen.

Zunächst bezog unser Referent Walter Bruck, Mister 100 %, uns alle ein mit ein paar kurzen Fragen. Gefolgt von einem2 Entscheidungen - Referent Walter Bruck Ausdruck durch uns Teilnehmer über unsere aktuelle Stimmungslage – nonverbal mit einer körperlichen Geste zusammen mit einem Laut. Dadurch entstand dann, als wir das alle zusammen machten, ein kurzes Symphonieorchester. Schon hatten wir gute Laune. Zusammen mit einer kurzen Entspannungsübung waren wir so bereits einen deutlichen Schritt Richtung Tiefenentspannung unterwegs.

Das wertschätzende Interview

Dann erhielten wir einen Interviewleitfaden zum Thema „Wichtige und richtige Entscheidungen“ und ergründeten dieses in einem Wertschätzenden Interview (Appreciative Inquiry) mit unserem Partner. Mit den ersten zwei Fragen:

  1. Was schätzt Du an Menschen, die gerne Entscheidungen treffen?
  2. Was ist Dir bei Entscheidungen besonders wichtig?

waren wir sofort voll im Thema. Für jede der zwei Interviewrunden hatten wir 30 Minuten Zeit und der Interviewer notierte die wichtigsten Erkenntnisse. Immer tiefer tauchten wir mit Hilfe der Fragen ins Thema ein. In meinem Interview spürten wir mehr und mehr die Unterschiede von Verstand und Bauch sowie darunterliegend unsere innere Stimme die Intuition.

Der Lautstärkepegel blieb hoch, weil alle sehr engagiert beim Thema waren. Da wir alle aufgrund der interessanten Fragen auch nach einer Stunde nicht fertig waren, arbeiteten wir in die geplante Pause hinein. Ein Interviewpaar entschied sich, weil es so spannend war, nur eine Interviewrunde zu machen und dafür die volle Zeit zu nutzen.

Einige Ergebnisse

Einige Ergebnisse

Auf 2 Pinnwänden vermerkte jedes Paar seine Antworten in Form eines Mindmaps (hier links eines davon als Beispiel).

Die Antworten zur Frage „Welche wichtige Erkenntnis hast Du über besonders wirksame Entscheidungen gewonnen?“ wurden auf dem folgenden Flipchart (rechts) zusammengefasst.

Wichtigste Erkenntnisse

Wichtigste Erkenntnisse

Diese Wertschätzenden Interviews sind das Herz des Appreciative-Inquiry Ansatzes, wofür Walter Bruck der Experte im deutschsprachigen Raum ist.

In einer kurzen Blitzlichtrunde erzählten die Teilnehmer, wie kurzweilig und gehaltvoll die Gespräche verlaufen waren und dass Sie sich auf dieser Basis jetzt leicht mehrere Tage intensiv hätten austauschen können.

Die eigentliche Präsentation

Bevor Walter Bruck mit seiner Präsentation zum Thema wichtige und richtige Entscheidungen begann, sagte ein Teilnehmer, dass der „Vortrag“ bis zu diesem Zeitpunkt bereits so spannenden war, obwohl der Referent bisher fast nichts zu dem Thema gesagt hatte. Alle waren jetzt gespannt, was dieser Fülle noch hinzugefügt werden konnte.

Die VUCA-Welt

Die VUCA-Welt

In seinem Vortrag gab er einen Überblick über Entscheidungssituationen und Entscheidungsstrategien sowie der wesentlichen Voraussetzung für gute und richtige Entscheidungen.

  • Entscheidungen gelingen am besten, indem wir die Zukunft antizipieren.
    Entscheidungen werden meist stark von Identifikationen beeinflusst.

    Strategie in der VUCA-Welt

    Strategie in der VUCA-Welt

    Wie sieht ein Prozess guter Entscheidungen aus?
    Darum ist es leicht gute und richtige Entscheidungen zu treffen.

Wir hätten eine Nadel fallen hören können, so gespannt und mit voller Aufmerksamkeit folgten alle diesem Vortrag mit den reichhaltigen Erkenntnissen über Entscheidungen.

Wie geht es mit „Entscheidungen“ weiter

Entscheidungen mit Entspannung

Entscheidungen mit Entspannung

Das nächste 3-stündiges Abendseminar für das Thema „Mit Leichtigkeit richtige Entscheidungen treffen“ findet am 19.7.2016 statt. Neben einem anderen Schwerpunkt als der vorstehend beschriebene Abend des 15. Juni werden weitere Erkenntnisse vermittelt. Weitere Infos und Anmeldung beim Referenten Walter Bruck – 100 Prozent.

Und hier sein allgemeiner Link  für alle, die die Veranstaltung verpasst haben. Auf Twitter und bei Facebook gibt es Impulse zu den Themen Innovation, Führung und Umgang mit Veränderungen.

Vorschau auf weitere Veranstaltungen im Erfolgsforum

12.7.16 Rosenheim mit Dr. Wilfried Mende: „Durchbruch zum Handeln

19.7.16 München nochmal mit Walter Bruck und von diesem selbst organisiert: „Mit Leichtigkeit richtige Entscheidungen treffen“ bzw. in Xing. Eine erweiterte Perspektive.

21.9.16 München mit Dr. Thomas Schwämmlein „Geistiges Wohlbefinden und Gesundheit“ (in Kooperation mit GABAL und GfA)

Hier geht es zum jeweils aktualisierten Programm des Erfolgsforums, welches zwischen München und Rosenheim wechselt.

Hidden Champions in München, Google AdWords in Rosenheim

Ein Hidden Champion in Aktion

Ein Hidden Champion in Aktion

Nach der Spieleveranstaltung in München folgte in Rosenheim der Auftritt von Myriam Van Massenhove am 16.3.16 über Google AdWords, die das Thema sehr engagiert und detailliert präsentierte. Anders der perfekt inszenierte Vortrag von Prof. Otterbach am 13. April in München, der über das allgemeine Thema der weltweiten Hidden Champions aus Deutschland auf den Weltmarkt  informieren, beeindrucken und aufrütteln wollte.

Rosenheim im März: Google AdWords

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Myriam Van Massenhove als Referentin

Doch der Reihe nach. Myriam Van Massenhove, Spezialistin für Online-Marketing, befasste sich mit Google AdWords, eine Online-Anzeigenschaltung von meist Texten mit und ohne Bild. Das sind Kleinanzeigen die bei der Google-Suche von Stichworten noch vor – und auch nach – den eigentlichen 10 Treffern pro Seite gelb markiert angezeigt werden. Der Werbetreibende zahlt dabei nur für die Klicks auf seine Anzeige. Nicht jedoch erst dann, wenn der Kunde eine Bestellung auf der „landing page“ aufgibt.

Der Preis pro Click richtet sich wie bei einer Auktion nach der Nachfrage nach den jeweiligen „Keywords“ – und auch der Qualität der Anzeige. Außerdem kann man innerhalb von Sekunden die Werbung verändern und auch stoppen – und so die Effizienz der Werbung kontrollieren und das Budget im Griff halten.Erfolgsforum - AdWords - 16.03.2016

Interessant war weiterhin, dass die reine Einblendung (quasi erfolglos) gar nichts kostet und so auch zur reinen Markenbildung verwendet werden kann. Auf jeden Fall ist alles gut messbar – ein Wunsch der an die Werbung gestellt wird, seit es Werbung gibt.

Viel diskutiert wurde natürlich über die zielführende Auswahl der Keywords. Google stellt dafür hilfreiche Tools zur Verfügung. Am Schluss riet die Referentin dazu „mit AdWords klein anzufangen und erst Erfahrungen zu sammeln, bevor ein größeres Budget eingesetzt wird.“

Hier der Link zur Referentin, für diejenigen, die den ertragreichen Abend im Erfolgsforum verpasst haben.

Kooperationsveranstaltung April in München – Hidden Champions

Am 13. April fand in München eine Kooperationsveranstaltung mit GABAL zum Thema Hidden Champions (HC) statt. Prof. Andreas Otterbach brachte uns routiniert und engagiert näher, was damit gemeint ist.

  • Umsatz bis zu 5 Mrd. €
  • Hoher Marktanteil (einer von den 3 größten Anbietern)
  • weltweiter Vertrieb

Davon gibt es weltweit 2.700 Unternehmen, die Hälfte sind in D – warum wohl? Hierüber sahen wir einen interessanten Clip, der die deutschen Tugenden wie Gewissenhaftigkeit, Qualität, Zielstrebigkeit und auch unsere duales Bildungssystem verbunden mit dem feinmechanischen Know-how hervorhob. Auch ein Blick auf die internationale Patentbilanz fehlte nicht.

Otterbach - Sternstunden2016

Prof. Andreas Otterbach in Aktion

Prof. Otterbach sprach natürlich auch sehr ausgefeilt über die Mitarbeiterführung und Unternehmenskultur. Neben dem Wert Sparsamkeit hob er den Teamgedanken und die Familienverantwortung hervor.

Noch intensiver wurde das Thema der Kundenbeziehungen der HC vorgestellt – immer von kleinen Videoclips über beispielhafte deutsche Hidden Champions mit meist unbekannten Namen in der breiten Öffentlichkeit. Hier verwies er auf das Zuhören beim Kunden, auf den Dialog und die resultierende innovative Flexibilität im Angebot für mehr Kundennutzen. Dies ergänzte die von ihm benannte „Fokussierungsstrategie“:

  • Enger Markt

    Chart über Hidden Champions

    Chart über Hidden Champions

  • In die Tiefe gehen
  • Globaler Vertrieb (Homepages mit 24 Sprachen)

Und so formulierte er entsprechend seinen Schluss als „Fahrplan“ für den HC-Erfolg

  • Ausgangsidee für den Markt
  • Fokussierung
  • Tiefe gehen
  • Globalen Markt bearbeiten
  • Unternehmenskultur

Nach einer Pause an dem wie immer gesunden Buffet des Erfolgsforums wurden dem Referenten fleissig Fragen gestellt zu den Erfolgsfaktoren. Dr. Müller wies bei dieser Gelegenheit auf den Bundesverband Strategieforum hin, der auch Trägerverband des Erfolgsforums ist. Auch in dem Buch von Prof. Simon über Hidden Champions ist erwähnt, dass die HC überproportional die EKS-Strategie von Wolfgang Mewes anwenden. Diese wird vom Strategieforum propagiert.

So konnten die Teilnehmer sämtlich bereichert nachhause gehen. Hier der Link zum Referenten für alle, die die Veranstaltung verpasst haben.

Am Schluss hier ein Chart mit Notizen aus der Diskussion.

Vorschau auf weitere Veranstaltungen im Erfolgsforum

15.6.16 in München mit Walter Bruck zum Thema „Gute Entscheidungen für bestmögliche Ergebnisse treffen

12.7.16 Rosenheim mit Dr. Wilfried Mende: „Durchbruch zum Handeln“

 

Bericht vom Strategie-Spieleabend in München

Moderator und eine Gruppe

Moderator Peter Käpernick und eine Gruppe

Der Dezember und Januar waren geprägt von insgesamt 3 hoch-intensiven Veranstaltungen zur Jahreszielplanung in München und Rosenheim (Ablauf wie schon im Blog  geschildert) mit einem schon am Nachmittag beginnenden 6-stündigen Workshop.

Die erste reguläre Abendveranstaltung in 2016 fand erst am 10. Februar als Kooperation mit GABAL und der GfA (Gesellschaft für Arbeitsmethodik) in München statt. Wir spielten in 3 Gruppen auf einem Spielbrett nach der EKS-Erfolgsspirale und würfelten Fragekarten. Diese waren streng nach der vereinfachten EKS für 4 Felder aufgebaut:

  • Die eigenen Stärken finden (für die Kompetenzformulierung)

    GfA-Regionalleiter als unverhoffter Spielleiter der Gruppe

    GfA-Regionalleiter Reinhold  Schneider als unverhoffter Spielleiter der Gruppe

  • Zielgruppen für die eigene Leistungen festlegen (nicht jeden Menschen versuchen anzusprechen)
  • Engpässe, d.h. Entwicklungshemmnisse der Zielgruppe, deren Probleme, Sorgen, Ängste identifizieren
  • Innovation – zur Lösung der Zielgruppenprobleme beitragen mit den eigenen – verbesserten – Produkten und Leistungen, ggf. Zusatzleistungen.

Dazu gab es noch Wertekarten, um die eigene Prinzipien und Wertvorstellungen bei der Arbeit zu identifizieren und verstärken. Eine Erweiterung der Original-Philosophie von Wolfgang Mewes über seine Nutzenorientierung (statt Gewinnorientierung) hinaus.

20160215_215102Auf speziellen farbigen Antwortkarten (in der Farbe der eigenen Spielfigur) konnte jeder seine Erkenntnisse der Diskussion festhalten. Am Schluss dienten diese Notizen dazu, einige anstehende Aktivitäten für eine To-Do-Karte herauszufiltern. So wurde das Augenmerk darauf gelenkt, aus dem Abend praktischen Nutzen zu ziehen.

Bis 22 Uhr spielten und diskutierten wir und wollten fast nicht aufhören. Dabei stellte sich oft heraus, dass viele Teilnehmer keine klare Zielgruppe haben und deshalb weniger Erfolg im Markt aufweisen. Adressen wurden getauscht, neue Kontakte geknüpft und alle gingen mit einer sauberen To-Do-Liste für die Impulse vom Abend nachhause.

Mehr Info aus der Veranstaltungseinladung

Und hier geht es zum Spielemacher Peter Käepernick aus Emmendingen

Veranstaltungsorganisator im blauen Pulli freut sich

Veranstaltungsorganisator im blauen Pulli freut sich

Der Teilnehmer Christoph Meinersmann hat schon gleich am nächsten Tag gepostet:

Über die Gesellschaft zur Förderung Angewandter Betriebswirtschaft und Aktivierender Lehr- und Lernmethoden in Hochschule und Praxis, kurz Gabal, nahm ich gestern an einem „Erfolgsforum Strategieabend-Spiel“ in München teil. Ausgehend vom Modell der „Engpasskonzentrierten Strategie“ (EKS), sollten alle Teilnehmer die „eigene Strategie spielerisch aus- und überarbeiten“ und vor allem an ihrer Positionierung und Zielgruppendefinition feilen. Trotz bunten Spielfiguren, Würfel, Karten und Spielbrett: ein Kinderspiel ist strategische Positionierung definitiv nicht. Zweifelsohne aber haben sich Lern-, Rollen- und Planspiele sowie sogenannte Serious Games in der Wissensvermittlung und in der Beratung sowie im Training und Coaching bei belegbarem Erfolg bewährt. Spielen ist nicht nur ein „dem Menschen innewohnendes Prinzip“ (Edmund Burke), sondern unter Umständen auch „die einzige Art, richtig verstehen zu lernen“ (Frederic Vester). In jedem Fall ist etwas Wahres daran, wenn Jacques-Yves Cousteau konstatiert: „Spielen ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann.“

Und hier zu einem Blog-Artikel von einem EKS-Anwender.

Vorschau auf weitere Veranstaltungen

Das Programm 2016 wird jeweils im Wechsel von München und Rosenheim je 6 Termine enthalten.

Demnächst sind geplant:

29.2.16 Ziele als Energiequelle und die Selbstorganisation dafür – mit Dr. Rudolf Müller in Rosenheim

16.3.16 Aktives Online-Marketing mit Google-AdWords – mit Myriam Van Massenhove in Rosenheim

13.4.16 Geheimnisse der Hidden Champions – mit Prof. Andreas Otterbach in München

Geschichte zur Zielplanung

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„Ein Königreich. Das Reich blühte. Es war in seiner 10-jährigen Herrschaft, die er schon im zarten Alter von 29 beim überraschenden Tod seines Vaters angetreten hatte, immer aufwärts gegangen. Doch nun wuchsen König Ludolf die Probleme über den Kopf.“

Vor einigen Jahren habe ich eine Broschüre von 110 Seiten für das Thema Jahreszielplanung und damit auch Zielplanung geschrieben. Extra dafür habe ich meine Fähigkeiten zu Romanen genutzt und eine passende Geschichte als Metapher zur Einleitung verfasst. Hier der Anfang dieser emotionalen Geschichte – den Schluss können Sie lesen, wenn Sie diese Broschüre erwerben, die es nach dem Ausverkauf der Printausgabe nur noch als E-Book gibt. Hier geht es zur Inhaltsangabe und Bestellung.

Ein E-Book mit vielfältigem Gewinn für Sie.  Sie können damit alleine zuhause eine wirksame Jahreszielplanung erstellen. Wer in Oberbayern wohnt, kann eine verkürzte Version als Workshop bei mir erleben.

Ein Königreich

Das Reich blühte. Es war in seiner 10-jährigen Herrschaft, die er schon im zarten Alter von 29 beim überraschenden Tod seines Vaters angetreten hatte, immer aufwärts gegangen.

Doch nun wuchsen König Ludolf die Probleme über den Kopf.

4-Felder und CL dazuSein Schloss mit gelb getünchten Mauern lag erhoben über der Hauptstadt. Von hier konnte er überblicken, wie die Bauern fleißig auf den Äckern und Wiesen arbeiteten und wie der Verkehr mit der großen Warenfülle in die Stadt hinein- und hinaus floss. Am Hafen des großen Flusses landeten die Frachtschiffe. Die Steuern waren niedrig und doch türmten sich Münzen und Gold in seiner Schatzkammer.

Eigentlich hätte Ludolf zufrieden sein können. Aber mit der wirtschaftlichen Blüte seines Reiches war auch sein Arbeitstag umfangreicher geworden. Die Königin, die er aus einem fernen südlichen Land geholt hatte, schimpfte oft darüber und die Prinzen und Prinzessinnen verlangten nach seiner Anwesenheit. Sein Leibarzt war nicht zufrieden, kritisierte seinen Bauchumfang und konnte doch seine Rückenschmerzen nicht lindern.

Regelmäßig hielt der König Rat mit seinem Kabinett. Sein engster Getreue Lothar führte meist das Wort und sprach von besserer Planung und mehr Organisation. „Planung ist der Entwurf der Ordnung, Organisation der Vollzug der Ordnung“, predigte er lautstark. Und so wurde geplant und organisiert. Dickbändige Folianten nahmen die Ausarbeitungen des Rates auf. Zahlen über die Wirtschaftsströme wurden von kundigen Schreibern erfasst und verdichtet. Saubere Tabellen, auf kostbares Büttenpapier geschrieben, wurden dem König zur Entscheidung vorgelegt. Da war die Höhe der Weizenernte genauso geplant wie die Abgaben der Händler, das Einkommen des Volkes, der Haushalt des Hofes und die Höhe des Staatsschatzes.

Doch die Klagen seiner Familie riss nicht ab. Stela, seine geliebte Königin, sprach ein- ums andere Mal: „Ich liebe dich so sehr, mein Schatz. Ich vermisse dich tags und nachts, doch du denkst mehr an diese verdammten Zahlen als an mich. Meine schöne weiße Haut, die du immer so attraktiv fandest, verwelkt ohne die Massage deiner Hände. Aber du musst mich mit Bewusstsein berühren, nicht mechanisch. Nicht dabei auf die Uhr schauen.“

Auch sein Rücken wollte nicht verstummen und erinnerte ihn fast jede Nacht durch Gesundheits-Mindmap red._720x500Unterbrechungen des Schlafes, dass irgendetwas nicht in Ordnung sei. „Zahlen und Planung sind nicht die Lösung für mich“, dachte der König. Vor seinem inneren Auge sah er das Bild, wie er früher Hand in Hand mit Stela durch den Wald gewandert war. Wie er noch Zeit für die Liebe hatte und sie unter der großen 100-jährigen Buche auf sauberem grünem Moos auslebte und dabei den ersten Prinzen zeugte.

König Ludolf seufzte. Was hatte sich doch alles verändert, seitdem er damals die Regierungsgeschäfte übernahm. Die Welt war nicht mehr dieselbe. Technische Erfindungen veränderten sie, machten die Informationsströme schneller, den Warenaustausch intensiver, die Landwirtschaft produktiver und die Teller der Edelleute voller mit Fleisch und den neuen runden Erdäpfeln. Dazu dieses braune Getränk, das so gut schmeckte. Die vielen Informationen, was in der Welt alles geschah und entdeckt wurde. Er konnte kaum genug davon bekommen.

Sein Ratgeber Lothar, Schatzmeister und Freund, trat zu ihm. Er war in kostbaren roten Samt gekleidet, der auch bei ihm den Bauchansatz nur wenig verdecken konnte.

„Ich habe Euch seufzen gehört, mein König. Was kann ich für Euch tun?“

„Ach mein getreuer Lothar. Mir wird das alles zu viel mit dem Wachstum. Irgendwie ist das blutleer. Was soll das Ganze? Wir können doch nicht mehr als die Teller leeressen und schön wohnen. Ich kann das Schloss nicht größer machen und noch mehr Bedienstete einstellen. Die Hähne im Bad sind schon aus Gold und das Wasser fließt warm, wenn ich seiner bedarf.“

Der getreue Lothar hatte selbst keine Idee, was zu ändern war. Aber er versprach, sich dafür umzuhören.

Mehr wird sich Ihnen mit der Lektüre des Buches erschließen. Welche Lösung kann der König finden? Kann er eine Schneise in seinen Wald voller Probleme schlagen und zur Wurzel vordringen? Wie kann er klare Ziele finden, die ihm die Energie zur Umsetzung vermitteln? Weiter geht die Geschichte im Ebook „Jahreszielplanung“. Bei Google bin ich zu diesem Keyword gleich 3x auf Seite 1 vertreten.

Und wer das ganze in live erleben will und nahe genug wohnt. Hier die Info über den Workshop Jahreszielplanung 2016 in Rosenheim am 13.1.2016.

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Erfolgsforum: Engpasskonzentrierte Strategie am Beispiel eines neuen Webshops – Tischdekoration

Tischdeko2In der Datenbank vom Bundesverband Strategieforum  befinden sich unzählige Erfolgsbeispiele für die engpass-konzentrierte Strategie von Wolfang Mewes. Immer sind einige davon öffentlich zugänglich – eine Fundgrube. Hier in aller Kürze ein solches mit einem brandneuen Webshop zur Tischdekoration, der in der letzten Jahren von einem erfahrenen Mitglied des Strategieforums und seiner Frau, die eine berufliche Neuorientierung anstrebte… Und natürlich mit Erfolg!

Diese von Wolfgang und Monika Weinert verfasste Erfolgsgeschichte habe ich nachstehend komprimiert. Ausführlich ist sie hier zu lesen .

Der erlernte Beruf als Druckvorlagenherstellerin von Monika Weinert war 2008 nicht mehr gefragt und ihr Anstellungsverhältnis wurde aufgelöst. Auch die Mitarbeit in der Werbeagentur Ihres Mannes Wolfgang befriedigte sie nicht. Eine neue Herausforderung musste her. Es lag für das Ehepaar nahe, dafür die Mewes-Strategie zu nutzen. Diese Phasen wurden dabei durchlaufen:

Stärkenanalyse

  • Kreativität
  • Organisationstalent
  • Handwerkliches Geschick

Und durch häufige Anfragen von Freunden und Verwandten kam die Erkenntnis hinzu, dass eine Neigung zur Gestaltung von Tischdekorationen bei Monika vorlag. Eine schnelle Analyse zeigte auf, dass es viele Anlässe dafür gab, aber kein spezialisiertes Angebot. Eine Nische war gefunden.

Geschäftsfeld

So wurde zunächst überlegt, welche aus den Stärken resultierend mögliche Leistung angeboten werden kann:

  • Deko-Service
  • Verleih
  • Ladengeschäft
  • Online-Handel

Nach Abwägung der Szenarien fiel die Entscheidung für den Online-Handel. Doch die Mewes-Strategie hört hier nicht auf. Jetzt beginnt der eigentliche Kern:

Zielgruppe und Engpass

Dafür ausgewählt wurde: „Menschen, die eine private Feier ausrichten wollen“ weil

  • Ausreichend große Zielgruppe
  • Online leicht zu erreichen
  • Wahrscheinlich größter Bedarf

Darüber hinaus wurden natürlich noch weitere Gruppen identifiziert, z.B. Eventagenturen, Caterer…

Ein Kernpunkt von Mewes besteht in der Identifikation des Engpasses der Zielgruppe, der diese an ihrer eigenen Problemlösung hindert. Hier kristallisierten sich schnell heraus:

  1. Viele Menschen habe keine Ideen – und der Handel kennt nur die Einzelprodukte
  2. Die Beschaffung der aufeinander abgestimmten Elemente ist schwierig und auf mehrere Branchen verteilt. Grün ist dabei nicht Grün.

Durch die Beseitigung des Engpasses entsteht ein für den Kunden „zwingender“ Nutzen – und damit eine  Sogwirkung Richtung Anbieter.

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Weiteres Vorgehen zur Umsetzung

Die weiteren Schritte zur innovativen Lösung der Engpässe und Aufbau des Webshops dafür finden Sie in den ausführlichen Artikel beschrieben.

Allein schon beim Brainstorming der Kundenbedürfnisse – so meine persönliche Erfahrung aus Workshops zur Neuorientierung und Positionierung – findet man viele Anregungen, fast schon eine Checkliste für den notwendigen kundenorientierten Aufbau der Website. Das Mewes-System ist da einfach genial.

Der Erfolg

Gründung 2008 im Büro zuhause. 2010 angemietete Räumlichkeiten, 2013 weiteres Lager. Produktsortiment heute auf 2.500 Artikel angewachsen.

Durch die engpasskonzentrierte Strategie ist es auch in unbekannten Geschäftsfeldern möglich, in relativ kurzer Zeit Fuß zu fassen. Weitere Info.

Zur Information über den Bundesverband Strategieforum .

Info über die Regionalgruppen

In Rosenheim gibt es monatliche Veranstaltungen am letzten Dienstagabend jedes Monats. Im Frühjahr auch wieder einen Tagesworkshop zur Strategie.

Am 27.10.15 ist Andrea Randt am Abend zu Gast mit der Veranstaltung:

Mein Business gestalte ich so, wie ich es mir wünsche – auf Basis meiner Berufung.

Der Abend ist dabei insbesondere der Stärkenanalyse gewidmet.

Info über den nächsten Strategie-Kongress , der speziell der Anwendung der Instrumente gewidmet ist.

Tischdeko lt. SJ

 

Erfolgsforum: Logik und Intuition für die Persönliche Strategie und Berufs-Mission

Strategie-CollageAn einem einzigen Tag die ganze Mewes-Systematik durchzuarbeiten ist schon eine große Aufgabe. Und dies noch mit der Erweiterung durch psychologische Phasen: das Persönlichkeitsprofil, die Werte, die Denkmuster – sowie  die Veränderungstrends im Umfeld, die auf jeden persönlich wirken.

Das obige Foto zeigt eine Abfolge von Schritten, auf denen die Teilnehmer Ihre verdichteten „Antworten“ eintragen. So ergibt sich die persönliche Berufs-Strategie (Mission) als Resultat einer Logik, die auch auf intuitiver Ebene gegengeprüft wird. Nach kurzer Anmoderation durch Dr. Müller muss jeder Teilnehmer jeweils selbsterklärende Aufgaben lösen und seine Antworten in Formulare für sein persönliches Strategietableau eintragen.20150703_161118

So entsteht die neue Strategie als Brücke. Auf der einen Seite das Erreichte und die eigenen Stärken, vertieft um die psychologischen Elemente. Auf der anderen Seite (gelb) die Zielgruppe mit ihren Problemen und dem zu entdeckenden zentralen Engpass („brennendes Problem“), deren Entwicklung es mit Innovationen und Kooperation zu fördern gilt. Da Spezialisierung auf ein Problem gefährlich sein kein, gilt es, des das konstante Grundbedürfnis zu finden und dieses mit der beruflichen Strategie (Mission) zu verbinden.

Geführt werden die Teilnehmer den ganzen Tag von ihren eigenen Werten und den 4 Mewes-Grundprinzipien. So kann man nicht von dieser „Brücke“ fallen. Hervorstechend dabei auf jeden Fall: das „Nutzen bieten“ kommt vor der Gewinnorientierung. „Die Zielgruppe ist in ihrer Entwicklung zu fördern„.

Schluss-ChartHier das Original Chart vom Abend des letzten intensiven Tages. Das waren die Empfindungen der Teilnehmer. Beim vorherigen Workshop hatte es zum Schluss geheißen:
o Habe Bewusstsein schon in mir getragen. Jetzt klarer und deutlicher.
o Mehr als „erwartet“. Das Bewusstsein für die Zielgruppe hat sich verschärft. Jetzt ist volle Power für Zielgruppe da – in meinem o Bauch. Fehlt noch eine tiefere Bedürfnisanalyse.
o Bin überrascht von meiner Power im Bauch. Werte und Erfahrung – alles beinhaltet „Geburtshilfe“ zur Selbständigkeit. o Motivation für mein eigenes To-Do.
o Hatte schon vieles im Kopf. Jetzt dafür die Zeit genommen. Prioritäten durch Motivation. Es gibt viel Klärungsbedarf in meiner Firma.
o Habe jetzt das Werkzeug in der Hand um meine Entscheidungen in Firma für andere transparent zu machen.

Weitere Einzelheiten über den Tag auf der Website.
Als nächster Termin ist – wieder im Haus Johann in Brannenburg – geplant der 16. Oktober 2015.

Strahlende Gesichter am Ende des langen Workshop-Tages – jeder hat sein Konzept fertig

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