Aufblühen statt Funktionieren mit Norbert Heining

Unsere innere Einstellungen zählen…

Die noch junge Disziplin der Positiven Psychologie befasst sich seit erst ca. 20 Jahren mit der Verbesserung des Lebens für gesunde Menschen – während die vor ca. 150 Jahren entstandene Wissenschaft der Psychologie damals den Blick auf Grundlagenforschung und kranke Menschen richtete. Dies erfuhren wir 14 Teilnehmer (meine persönliche Glückszahl). Unser Referent, Norbert Heining, der viel in Unternehmen und zur Verbesserung der Unternehmenskultur arbeitet, machte uns dann klar:

Wir müssen dafür oft einfach nur andere Fragen stellen – und so oft erst die richtige Frage finden.

Ein breites Thema nahmen Haltungen und Glaubenssätze ein, die einfach unsere Perspektive einschränken und

Gespanntes Zuhören

unbewusst unser Leben und damit unsere Lebensfreude bestimmen.

Wir kamen natürlich auch zum Thema  passive victim und akctive agent. Hier entspannte sich eine lebhafte Diskussion, weil damit ja auch Glaubenssätze verbunden sind. Je nach innerer Einstellung sind wir eher das eine oder das andere dieser beiden Stereotypen. Wir handeln dann auch anders!

Das Thema Glück wurde auch unter dem Aspekt der schnellen Gewöhnung an die vielen guten Dinge in unserem Leben vorgestellt.

Dankbarkeitstagebuch – Glückstagebuch

Die Wissenschaftler nennen dies „hedonistische Anpassung“.  Ausweg: die Führung eines täglichen Glückstagebuchs – oder auch noch besser: Dankbarkeitstagebuchen. Einige wenige der Teilnehmer praktizieren dies schon.

Nach einer Pause mit dem handgemachten Buffet von Christiane Espich, der Leiterin der GABAL-Regionalgruppe München, wurde das PERMA-Modell von Martin Seligmann, dem Begründer der PP präsentiert.

PERMA-Modell

Der Referent leitete dann zu einigen Betrachtungen in der Unternehmenskultur über und stellte zunächst den bekannten Gallup-Index vor. Er berichtete dann von seinen persönlichen Erfahrungen in Unternehmen, in denen eine Kulturveränderung zu deutlich höherer Mitarbeiterzufriedenheit führte. Und sich natürlich auch noch die wirtschaftlichen Ergebnisse stark verbesserten.

Danach wurde der PERMA-Führungsstil vorgestellt, der natürlich hohe

Die Gallup-Umfage – Engagement der Mitarbeiter

Anforderungen an die Haltung bzw. Glaubenssätze der Führung stellt – aber auch die Stressbelastung und Burnoutgefahr der Mitarbeiter senkt.

Effekte von PERMA

Wir erfuhren natürlich etwas mehr über einen dafür notwenigen PERMA inhouse-Prozess.

Die persönliche Vision des Referenten in Wirtschaft und Unternehmen bezüglich Unternehmenskultur: Natürlich optimistisch.

Zur Website des Referenten

Seite des Erfolgsforums der Veranstaltung am 5.6.2019

Nächste Verantaltung des Erfolgsforums: am 1.7.2019 „Präsenz und Wirkung“ in Rosenheim mit Janine Pötzsch.

Inhluse Seminare zur Kulturveränderung

Dankbarkeitstagebuch und optimistischer Referent

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Wie leben die ältesten und gesündesten Menschen – Vortrag Dr. Rosenfeldt

Das Erfolgsforum hatte an diesem Oktoberabend in Rosenheim zur Präsentation der Ergebnisse der Langlebigkeitsforschung eingeladen. Wie alle anderen Lebensbereiche ist die Gesundheit zum großen Teil das Ergebnis unseres eigenverantwortlichen Verhaltens. Jahrzehntelange Forschung haben die Lebensweisen zu Tage gefördert, die die Menschen praktizieren, die besonders lange leben und im Alter über eine bemerkenswerte Gesundheit und Energie verfügen.

Wir erlebten mit dem sehr erfahrenen Referenten Dr. Rolf Rosenfeldt einen Abend, der sowohl Teilnehmer mit viel Vorwissen beeindruckte als auch den Gesundheitslaien Information und Motivation an die Hand gab.

Praxis-Philosophie von Dr. Rosenfeldt in Rosenheim

Zitat von seiner Philosophie von seiner Website: „Menschen, wenn möglich zu heilen. Das heißt ein Wohlbefinden zu schaffen durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Dafür greifen wir in erster Linie auf die Ernährung und natürliche Heilmittel wie z. B. Kräutertees zurück. Wir möchten, dass unsere Patienten ein Höchstmaß an Lebensqualität erreichen ohne permanent Medikamente nehmen zu müssen. Das setzt auf Seiten der Patienten Eigenverantwortung und Mitarbeit voraus.

Wenn das nicht möglich ist, wollen wir bestehende Krankheiten mit den oben beschriebenen Maßnahmen lindern. Zusätzlich wenden wir eine leitliniengerechte naturwissenschaftliche Innere Medizin an. Dabei verwenden wir die gesamte Bandbreite der technischen Untersuchungen, die in einer hausärztlichen Praxis möglich ist.
Eine wichtige Säule in unserer Praxis ist die sogenannte Sprechende Medizin im Bereich der ganzheitlichen, ursachenorientierten Krankheitsdiagnostik und Psychosomatischen Grundversorgung.“

Okinawa Story – auf der japanischen Insel

Es ist bekannt, dass dort die wohl größte Konzentration der ältesten Menschen auf der Welt lebt. Seit einigen Jahren ist der Gesundheitszustand der Menschen dort rückläufig und verschlechtert, weil zu viel amerikanischer Einfluss in den Lebensstil eingeflossen ist. Es lassen sich jedoch von dort die untenstehenden Grundsätze herausfiltern.

Im Netz findet man viele Information über die Okinawa-Diät, was die Berichte auf die Ernährung fokussiert, obwohl auch andere Elemente der Lebensweise dabei eine Rolle spielen.

Das Blue-Zone Projekt

In diesem Projekt wurden 5 Zonen auf der Welt analysiert, wo die Menschen besonders lange leben:

  • Okinawa
  • Eine Zone in Griechenland
  • Sardinien
  • Kalifornien
  • Costa Rica

Dabei wurde ebenfalls ein roter Faden an Erkenntnissen gewonnen.

Überblick über die Erkenntnisse

Okinawa Blue Zone-Projekt Rosenfeldt-Formel
1.    Ernährung

2.    Bewegung

3.    Sozialleben

4.    Umgang mit Stress

5.    Glauben

Hier konzentrierte sich Dr. Rosenfeldt auf das Resultat der Untersuchungen in diesen 5 Regionen zum Thema Ernährung. Und natürlich hieß es dabei auch: wenig Fleisch. Körperliche Gesundheit

+ Liebe, Freundschaft

+ Sinn

+ Glaube, Spiritualität

Der Referent sprach natürlich durch seine eigene Fachrichtung viel über Ernährung mit detaillierten Angaben und Reaktionen des Körpers darauf. Mir ist besonders in Erinnerung, wie er davon abriet, zuviel Milchprodukte zu essen. (Muttermilch hat die Zusammensetzung zur Förderung des Wachstums von Babies. Eigentlich zeigt dies, dass sie nicht für Erwachsene geeignet ist.) Da bleibt mir wohl nur noch Kokosmilch etc…Oder Pudding aus Soya. Sehr mitfühlend verwies er auf spezielle Substanzen im Käse, die uns quasi süchtig machen. Deshalb falle es Veganern so schwer, auf Käse zu verzichten.

Immer wieder streute er ein, dass es keine Rolle spiele, ab und zu mal zu „sündigen“, nur nicht 365 Tage regelmäßig, z.B. bei Kuchen und Süßigkeiten.

Schluss

Bekanntes und Neues wurde von Dr. Rosenfeldt so vorgetragen, dass sogar die Profis unter den Teilnehmern beeindruckt waren. Erkennbar natürlich vom Detailwissen über die Zusammensetzung der Nahrungsmittel. Auch für mich nannte er bis dahin unbekannte Fakten, wo ich andere dann wissend nicken sah. Und so bildeten sich für viele der Teilnehmer Ideen und Motivation zur praktischen Umsetzung.

Website der Veranstaltung: http://www.sunternehmensentwicklung.de/erfolgsforum-gesundes-leben/kooperationen-erfolgsforum/erfolgsforum-gesundes-leben.html

Insgesamt ein sehr spannender und informativer Abend. Hier geht es zur Website des Referenten: https://www.rosenfeldt.de/

Abschluss-Bewegungsübung durch Moderator

(leider ohne Bild, weil seine Hände beschäftigt waren) nach dem engagierten Vortrag und voller eigener Motivation lud ich die Teilnehmer zum Mitmachen bei dieser Übung ein.:Hier der Ablauf, mit der Teile der Rosenfeldt-Formel muskulär und emotional verankert werden:

Aktion, Start im Sitzen der Teilnehmer Gesprochen dazu
Hände aneinander reiben, bis es langsam heiß wird Zum Umsetzen des Gelernten benötigen wir Energie. Und entspannen dabei.
Mit den Handflächen die Energie auf Stirn, Augen, Wangen, Nase, Kinn verteilen Diese Energie führen wir nun unserem Kopf und damit Bewusstsein zu
Kopf mit 10 Fingern massieren In unserem Kopf brodeln die Erkenntnisse und Einsichten, klären sich langsam. Da ist ja die Formel:
Langsam artikuliert weiter gesprochen: Zunächst die Körperliche Gesundheit mit den Hauptfaktoren Ernährung und Bewegung
Mit der Haupthand auf die andere Schulter klopfen.

Dann von oben beginnend den eigenen Körper abklopfen bis nach unten und wieder hoch.

Mit meiner Haupthand klopfe ich mir selbst auf die Schultern, erkenne mich selbst an, liebe mich selbst – und auch meinen Körper, den ich pflege und beachte.
Mit der anderen Hand auf die andere Schulter klopfen Und sehr wertschätzend erkenne ich die anderen wichtigen Menschen an.
Wie angesagt Nun drehen Sie sich zur Seite und klopfen dem anderen auf den Rücken, geben ihm eine kleine Massage zur Wertschätzung
Wie angesagt…. Bis zum Sprung nach vorne.

Dabei lauten Schrei ausstoßen.

Nun wieder im Halbkreis mit schulterbreiten Beinen stellen. In die Mitte zu mir schauen.

Einen Ausfallschritt nach vorne machen. Tief einatmen, die Arme hochheben und die Aufmerksam nach oben richten. Von dort, von dem großen Ganzen, empfangen wir unsere Energie und unseren Sinn.

Wir sammeln die Energie in unserem Buch und halten dabei den Atem an.

Wir glauben an uns selbst – und springen nun nach Vorne zur Tat.

Diese Grundsätze zur Langlebigkeit werde ich selbst umsetzen.

Durch Rückblick zur Ausgeglichenheit

zur Vorbereitung der persönlichen Rückschau der Teilnehmer inkl. Vorsätze zur Umsetzung in 72 Stunden. Der zweite Referent des Abends, Ralf Hartmann – Inhaber von Hartmann Training www.hartmanntraining.de , nahm die Teilnehmer mit auf einen Exkurs zum Thema „Durch Rückblick zur Ausgegllichenheit“

Warum sich nicht zum Ende eines Tages selbst ein paar Fragen stellen und diese auch gleich beantworten. Fragen, die individuell auf den einzelnen und auf die Situation bezogen sind. Sowohl Fragen zur eigenen Arbeit, zu laufenden Projekten, Hindernissen und Erfolgen. Diese Fragen kann man sich als Rückblick täglich immer wieder stellen, dabei aber immer abgestimmt auf die vorliegende Situation. Am Wochenende stehen eher Fragen zur Familie und Freizeit im Vordergrund. Im Urlaub geht es um Entspannung und Wohlbefinden. Die Arbeitswoche ist geprägt durch hierzu passende Fragen.

Dieser Tagesrückblick kann auf einem Blatt Papier erfolgen, oder auch in einer Handy-App.  Hier ein paar Auszüge aus dem Fragenangebot, dass sich jeder selber zusammenstellen sollte:

  • Welche Errungenschaften habe ich heute in meinem Aufgabengebiet gemacht?
  • Aus welchem Grund habe ich heute etwas vor mir hergeschoben?
  • Bin ich heute die beste Version von mir?
  • Was habe ich heute für mein wichtigstes Projekt getan?
  • Was würde ich heute tun, um meine Zukunft zu verbessern?

Um sich diese oder ähnliche Fragen immer wieder zu stellen kann man ein Notizbuch, den Computer oder einfach Notizzettel bemühen. Ralf Hartmann hat zum Abschluss als technische Lösung die App „Grid Diary“ vorgestellt, die diese Fragen täglich neu stellt und die man für sich hier beantworten kann.

Vorschau auf das weitere Programm Erfolgsforum und GABAL-GfA in München und Rosenheim

Hier ist das Programm des ganzen Jahres 2019.

Hier finden Sie Berichte von bisherigen Veranstaltungen.

Die traditionellen Workshops zur Jahreszielplanung 2019 sind am 3.12. in Rosenheim und 10.1.19 in München.

Danach geht es am 18.2.2019 weiter in Rosenheim mit 4 Referenten zu einem Abend mit Marketing-Impulsen für 2019.

 

Referent mit Teilnehmr

Erfolgsforum Jahreszielplanung 2018 in Rosenheim

An diesem Abend handelt es sich immer wieder um eine intensive und bereichernde Veranstaltung, da es nicht um Wissens- Konsum geht, sondern sehr persönliche Arbeit an und für sich selbst bei jedem Teilnehmer erfolgt: die traditionelle Jahreszielplanung. Am 10. Januar ist noch ein zweiter Termin in Oberhaching b. München.

Der Ablauf

Die Teilnehmer bekommen eine Arbeitsmappe und erstellen darin ganz persönlich und vertraulich, aufbauend auf den Erfolgen und misslungenen Erfolgen des Vorjahres, Ihren Stärken und Werten, konkret Ihre Ziele für das kommende Jahr in den Bereichen Gesundheit, Beziehungen, Beruf und Finanzen. Ich sorge als Moderator dafür, dass dies abwechslungsreich und spannungsreich geschieht. Vom gegenseitigen Austausch über die Abfolge profitieren alle Teilnehmer. Zum Schluss geht es um die Umsetzungsplanung und die Sicherstellung der Umsetzung.

In diesem Jahr wurde ich erstmals von Ralf Hartmann unterstützt. Er ist nun mein Kollege für die Organisation der Veranstaltungen des Erfolgsforums.

Dieses Mal waren es 11 Teilnehmer, ein Zwölfter war bei Holzkirchen im Schneesturm steckengeblieben. Die weiteste Anreise geschah extra für diesen Abend über 400 km von Verona!

Es sind jedes Mal praktisch dieselben Fragen, die sich die Teilnehmer stellen. Ich variiere natürlich den Ablauf immer etwas. Aber ich durchlaufe ihn genauso selbst, wenn ich zwischen Weihnachten und Neujahr praktisch 1,5 Tage an meiner eigenen Jahreszielplanung arbeite. Ich widme mich dabei noch mehr der Aufarbeitung des Vorjahres. Und ich erstelle Vorgehenspläne für mehr Ziele als im Workshop Zeit dafür ist.

Das Ergebnis – das haben die Teilnehmer mitgenommen

Zu erwähnen sind natürlich die Wünsche an die individuelle Fee, die sich jeder mit geschlossenen Augen ausmalen konnte. Und hier die Schlussworte nach der Metapher mit dem Tiger im Originalwortlaut:

  • Nägel mit Köpfen machen, Ziele setzen und durchsetzen („Butter bei die Fische“)
  • Heute andere Einsichten gewonnen, à in Bewegung kommen
  • Aha, Erlebniskomme ins Gehen
  • Zeig öfter die Krallen, kümmere dich nicht zuviel um andere
  • Es ist leichter als ich dachte. Die Kombination Werte und Ziele war mir neu.
  • Ich kenne das Thema Ziele gut. Heute sehe ich es mit anderen Augen und Werkzeugen. Ich nehme die Verknüpfung mit. Ist wie mit Old und New Economy.
  • Los, machen, nicht nur Denken.
  • Das Seminar fand für mich zum phantastisch richtigen Zeitpunkt statt. Die Tools sind gut für den Prozess der Veränderung.
  • Wesentlich: bisher Illusion, dass die Motivation allein durch die Ziele kommt. Doch die Gefühle sind auch stark beteiligt. Ich werde mir mehr Zeit dafür nehmen und auch die Umsetzung kontrollieren.
  • Dran bleiben!
  • Ich wurde heute in meinem Weg bestätigt!

Veranstaltung Oktober – Lösungsfokussierung

Leider habe ich bislang noch keinen Bericht von der letzten Veranstaltung „Einführung in die Lösungsfokussierung“ in München bekommen. Konnte ich doch kurzfristig nicht selbst daran teilnehmen. Sobald ich etwas habe, werde ich es hier veröffentlichen.

Nächste Veranstaltungen vom Erfolgsforum in 2018

Mittwoch 10. Januar in Oberhaching bei München mit Dr. Rudolf Müller. Hier geht es zu näheren Informationen über den Ablauf.

Dr. Müller erklärt das Grundgeheimnis von Zeit- und Prioritätenmanagaement

Dienstag 20. Februar 2018 in Rosenheim: Impulse für das Marketing 2018 mit den Referenten Ralf Hartmann (Kundengewinnung), Sonja und Rüdiger Lehmann (Texte für Online und Print), Gabi Posch (Website) und Dr. Müller (Positionierung und USP). So ähnlich haben wir es schon 2013 angeboten, wollen für mehr Nutzen in 2018 jedoch etwas früher beginnen.

Mittwoch 13. März in München: Kundengewinnung ohne Kaltakquise (Phase 6 der Mewes-Strategie) mit Ralf Hartmann.  In Rosenheim fand dieses Thema schon im letzten September begeisterte Zuhörer.

Montag 23. April in Rosenheim: Modernes Zeitmanagement mit Ralf Hartmann. Praktikable Methoden der besseren Selbstorganisation.

Montag 20. August in Rohrdorf-Thansau. An diesem Abend planen wir im Erfolgsforum eine Veranstaltung im Atelier von Maresa Schwab. Unter dem Motto „Lebens-Kunst und persönliches Wachstum“ werden wir  uns selbst farblich betätigen, miteinander sprechen, unsere persönliche Kreativität walten lassen und auch die Alpakas streicheln dürfen.

Geistiges Wohlbefinden und Gesundheit stärken – mit Thomas Schwämmlein

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Unser Partner, die GfA-Regionalgruppe München-Oberbayern, hatte uns den Referenten Thomas Schwämmlein, Arzt aus Bad Endorf empfohlen, und ich war gespannt, wie er das Thema der geistigen Gesundheit aufbereiten würde. Zusammen mit den übrigen Teilnehmern wurde ich positiv überrascht und meine Erwartungen übertroffen. Dies geschah nicht nur durch den Verzicht auf den digitalen Beamer, seiner Nutzung vorbereiteter übersichtlicher Flipcharts, sondern durch seine authentische Persönlichkeit, seiner praktischen Erfahrung und dem Tiefgang, mit dem er sich dieses Themas annahm.

img_1225Gleich zu Beginn stellte er uns einer sehr konfrontative Frage:  „Sie besuchen einen Freund im Krankenhaus, der an einer schwere unheilbaren Erkrankung leidet. Sie wissen, dass sich Ihr Freund von Ihnen nicht Blumen oder Pralinen wünscht, sondern GESUNDHEIT. Also, was bringen Sie ihm mit?“

Was ist Gesundheit?

Unter diesem Gesichtspunkt hatte ich den Begriff der Gesundheit noch nie gesehen, und wir begannen zu überlegen.- Schnell waren wir uns einig, dass wir den Menschen ganzheitlich betrachten wollten und demzufolge die 3 Ebenen, Körper, Geist und Seele unterschieden. Körper und Seele waren durch die Medizin und die Psychologie schon gut erforscht. Was wussten wir aber über den Geist.

Um uns den Geist und damit das Thema der geistigen Gesundheit besser vermitteln zu können, brachte der Referent den Geist in einer ersten Annäherung mit dem Gehirn in Verbindung. Daraufhin erfuhren wir die neuesten neurophysiologischen und neurobiologischen Erkenntnisse aus der Gehirnforschung. Diese zum Teil sehr komplexen Sachverhalte wurden uns durch Illustrationen gut und leicht verständlich nahegebracht. Zum zentralen Thema des Vortrages wurde dann das Gehirneigene Hormonsystem. Wir erfuhren, dass aus Neurophysiologischer Sicht, die Gehirnfunktionen durch die Freisetzung von gehirneigenen Hormonen beeinflusst werden können. So wirken sich z.B. die Hormone Serotonin, Dopamin und Noradrenalin positiv auf die Vernetzung von Nervenzellen (Neuroplastizität) aus. Dies wiederum bewirkt z.B. eine Steigerung der Denk-, Merk- und Konzentrationsfähigkeit und der Kreativität. Eine längere Freisetzung von z.B. Adrenalin und Kortisol ruft hingegen eine negative, bzw. gegenteilige Wirkung hervor.img_1209

Das Hormonsystem verfügt jedoch noch über eine zweite, das Gemüt  meist positv betreffende Eigenschaft. So bewirkt die Freisetzung von z.B. Serotonin, Dopamin und Noradrenalin ein sehr angenehmes  Gefühl, das von Angstfreiheit, Glück, Harmonie, Wachheit, Euphorie und Wohlbefinden gekennzeichnet ist. Es kann auch zu einer Unterdrückung von Hunger und Ermüdungsgefühlen und zu  einer Leistungs- und Antriebssteigerung kommen. Ein ähnliches Gefühl, wie beim Verliebt Sein.

Einflussfaktoren geistige Gesundheit – Salutogenese

Im weiteren Verlauf des Vortrages lernten wir, wir die Freisetzung dieser Hormone bewusst herbeigeführt  und somit unsere geistige Gesundheit gefördert werden kann. Hierbei nahm der Referent immer wieder Bezug auf seine langjährige Arbeit mit unheilbaren Krebspatienten. Denn von diesen hatte er diese Methode letzten Endes über Jahre praktisch gelernt.

Ein gelungener Abend, der zum Nachdenken anregt,  Lust auf mehr macht und Begeisterung für ein viel zu wenig beachtetes Organ erweckte. Nicht nur bei der Jahreszielplanung im Dezember auch dazwischen ist uns im Erfolgsforum das Thema Gesundheit wichtig.

Unser Referent Thomas Schwämmlein ist mit großer Begeisterung in der privaten und betrieblichen Gesundheits-förderung als Referent und Berater tätig. Das  Gesundheitsförderungsprogramm erfüllt die Qualitätskriterien des „Leitfaden Prävention“ des GKV-Spitzenverbandes zur Umsetzung des § 20 Abs. 1 SGB V und wird von den gesetzlichen Krankenkassen als Präventionsmaßnahme gefördert.

img_1205Hier die Website direkt zum Referenten Thomas Schwämmlein.

Und hier zum Erfolgsforum Allgemein mit dem bisherigen Programm.

Die Veranstaltungen in München finden in Kooperation mit GABAL e.V. Regionalgruppe Oberbayern statt. In diesem Fall war auch die Gesellschaft für Arbeitsmethodik www.g-f-a.de mit beteiligt bzw. hatte den Referenten empfohlen.

Vorschau auf kommende Veranstaltungen

16.11.16 Abendvortrag „Digitales (Online-)Marketing mit Sanjay Sauldie. Wir können den Vortrag durch das Sponsoring der GfA kostenlos anbieten.  Catering möglich gegen Selbstkosten.

29.11.16 ab 16 h intensiver Workshop mit Dr. Rudolf Müller „Jahreszielplanung 2017“. Wie immer das Highlight des Jahres mit Bestnoten der Teilnehmer – weil jeder am Ende eine komplette Mappe mit seinen persönlichen Zielen und Werten mit nach Hause nimmt. Wiederholung nahe München: 12.1.17 in Oberhaching.

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Jahreszielplanung 2015 im Erfolgsforum Rosenheim – immer wieder eine wichtige Arbeit

20150113_170613In diesem Winter gab es im Erfolgsforum Rosenheim wieder zwei offene Workshops zur Erstellung der Persönlichen Jahreszielplanung 2015 für Selbständige und Unternehmer. Das Konzept ist attraktiv: in 5 Stunden Arbeit alle Lebensfelder (Gesundheit, Beziehungen, Beruf und Finanzen) durchgehen und darin auf den Ebenen Ergebnisse, Aktivitäten und Stärken Ziele entwickeln. Die sinnlichen Elemente der Moderation mit Musik, Bewegung,

Moderator Dr. Müller

Moderator Dr. Müller

Entspannung und Farbe gepaart mit Denken und Gespräch – und einer leibhaftigen Cocktail-Party – trugen natürlich ebenfalls zur Erfolg des Abends bei.

Nach den ersten groben Zielen wurde in einem allgemeinem Brainstorming mögliche Energiequellen aufgelistet, von denen Jeder einige in seine Ziele aufnahm. Dann ging es in die Ebene der Stärken und hier wurde er mit seinem persönlichen Engpass konfrontiert – wieder ein Anlass sich weitere (Veränderungs-)Ziele zu setzen. Dabei erfuhren die Teilnehmer, dass menschlichen Eigenschaften immer polar sind und es in beiden Richtungen Übertreibungen gibt – die wieder Probleme bereiten können. Was auch für die Werte im nachfolgenden Schritt galt.

20150113_192529Die entwickelten Jahresziele wurden noch dem Filter der Persönlichen Grundwerte wie Liebe, Freiheit, Gesundheit, Familie etc. unterworfen. Dies stellt immer einen wichtigen Aspekt der Vorgehensweise dar.

Und dann ging es in die Zielgerade mit den Schlussarbeiten Vorgehensplanung und Sicherstellung der Umsetzung sowie einem mentalen motivierenden Abschluss.

Hier auch das Bild vom Punkt Zeitmanagement. Mit diesen Utensilien fanden einige Teilnehmer den wichtigsten

Demonstration Zeitmanagement

Demonstration Zeitmanagement

Punkt für den Umgang mit den eigenen Prioritäten im Alltag heraus, wo den ganzen Tag Dinge auf uns einströmen, die uns von unseren wichtigen persönlichen Zielen ablenken.

In der Abschlussrunde wurde immer wieder betont, wie sehr das alles und auch die teils „verdeckte“ Kommunikation mit den Kollegen Spaß gemacht habe, wie man sich auf das Abschluss- und Entscheidungsritual zuhause freue und jetzt hochmotiviert mit der gefüllten Arbeitsmappe mit vielen Erkenntnissen nach Hause gehe. Hier einige Originalbemerkungen zur Frage, was die Teilnehmer mitnahmen:

  • Über Ziele nachdenken- und meine Situation im Unterschied zum gewünschten Zustand.
  • Keinen „großen“ Spruch gemacht, aber ich konnte die einzelnen Punkte gut auseinanderziehen.
  • Die Gedanken des Tigers kreisen in mir. Einiges ist mir bewusst geworden. Habe schon am Nachmittag erste Entscheidungen zu neuen Prioritäten getroffen.
  • Habe schon Zielseminare besucht. War eine spannende Herangehensweise mit den 4 Feldern, war gut für das Aufarbeiten. Nahm mir bisher viel zu wenig Zeit für mich selbst.
  • Die 4 Felder sind eine gute Struktur. Dazu das schriftliche Denken – und teils auch das Aussprechen.
  • Dank der strukturierten Herangehensweise habe ich erkannt, dass andere Dinge wichtig sind, als ich ursprünglich dachte.
  • Mehr die Pläne aufschreiben ist wichtig!

20150113_211235Die Moderation des Workshops lag in den bewährten Händen von Dr. Rudolf Müller. Für Alleinarbeiter hat er ein Ebook geschrieben:

Die nächsten Veranstaltungen im Erfolgsforum sind:

21.01.2015 – Körpersprache mit Jean-Marie Bottequin in München (für GABAL)
27.01.2015 – Impulse für das Marketing 2015 – mit 4 hochkarätigen Referenten
11.02.2015 – Bücherlesung „Die Rettung der Welt“ mit Autor Dr. Müller
20.02.2015 bieten wir ein Ganztagestraining zur verkaufsorientierten Körpersprache mit Jean-Marie Bottequin in Rosenheim an.
24.02.2015 Abend für Emotionale und soziale Kompetenz und Persönliches Wachstum mit der bekannten Friedensaktivistin Carmen Hollenbach
18.03.2015 Vaterstetten bei München: Betriebliches Gesundheitsmanagement mit Iris Sedran (für GABAL) 24.03.2015 Rosenheim: Innovationen – Methoden und Voraussetzungen mit Holger Körber.

Betriebliches Gesundheitsmanagement – Chance für Unternehmen und Mitarbeiter

Daniela Purainer

Daniela Purainer

Das Gesundheitsthema ist für alle von großen Interesse – umso mehr wenn sie als Selbständiger von „ständiger“ Arbeit belastet sind oder als Unternehmer und Führungskraft für das Wohlergeben der Mitarbeiter Verantwortung tragen. Durch das Hochwasser in Oberbayern war unsere erste Referentin Sylvia Hohenreiter in Freilassing betroffen und wurde von einer Flutwelle so überrollt, dass die zweite Referentin Daniela Purainer aus Neubeuern den gesamten Part übernehmen musste.  Souverän gab sie uns einen Überblick über die Arten und Folgen der gesundheitlichen Erkrankungen in Kosten und Produktivität.

Im praktischen Teil lernten wir mehrere Übungen kennen, die Jeder an seinem Arbeitsplatz im Sitzen oder Stehen machen kann um den Skeletterkrankungen vorbeugen. Wir Menschen sind nun mal Bewegungswesen. Die Gehirnforschung hat festgestellt, dass Kreativität und Immunsystem stark durch Bewegung gefördert werden.

Ein weiterer Gesundheitsfaktor ist Entspannung, um Stress vorzubeugen. Wir übten eine dafür geeignete Technik, die aus der progressiven Muskelentspannung abgeleitet ist.

Auch die Ernährung wurde trotz aller damit verbunden Glaubensfragen behandelt.  Die Firmen können durch ihr Angebot zum Mittag und in Pausen, sogar durch das Verteilen von Obst hier „erzieherisch“ tätig werden.

Im Ergebnis ist der Nutzen für Mitarbeiter genauso wichtig für das Unternehmen. Die Einführung eines Betriebliches Gesundheitsmanagements stellt einen äußerst positiver Faktor für Mitarbeiterbindung und Unternehmenskultur dar – erfordert jedoch einen Kulturwandel und wird damit zu einem Change-Management-Projekt, welches intensiver Aufmerksamkeit der Führung und auch ihres Vorbilds bedarf.

Danke Frau Purainer für den gelungenen Abend.

Gruppenfoto

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Das Erfolgsforum wird diesem wichtigen Thema auch im kommenden Jahr wieder einen Rahmen geben und gerne alle in diesem Sektor tätigen Berater und  Betriebe in PLZ 83 zur Kooperation mit einem Netzwerkabend unterstützen. Interessenten bitte schon  jetzt dafür melden.

Mehr zum Inhalt des Abends noch auf unserer Website

Die nächsten Veranstaltungen im Erfolgsforum

Am 25.6.13 geht es um die Zukunftstrends und Veränderungen, die auf Wirtschaft und Gesellschaft zukommen – und wie Sie daraus neue Chancen ableiten können. Mit Petra Janeczka.

15.7.13 Ein Tagesworkshop zur eigenen Fokussierung und Strategie mit Dr. Müller

Am Abend des 23.7.13 steht Resilienz (die Überwindung von persönlichen Krisen) und mentales Training auf dem Programm. Mit Dr. Heike Schiebeck und Arthur Bendler

Im Sommer bietet das Erfolgsforum wieder an zwei Samstagen seine Akademie an:

Am 3.8. Persönliches Wachstum und Work-Life-Balance – mit Dr. Müller

Am 17.8. Kreatives Schreiben – mit Rüdiger Lehmann

Mit Lebensfreude zum Erfolg – Aprilabend im Erfolgsforum Rosenheim

EF Lebensfreude Übung

EF Lebensfreude Übung

Die April-Abendveranstaltung vom Erfolgsforum war, entsprechend dem Titel „Mit Lebensfreude zu persönlichem und beruflichem Erfolg“, mit viel spannenden Momenten gefüllt.  Ein rundes Dutzend Teilnehmer war trotz Fußballkonkurrenz gekommen, um etwas fürs Leben mitzunehmen. Ein Versprechen, das Referentin Gisela Rieger mit viel Temperament und Tempo auch einlöste

Nach einigen Minuten konzentriertem Blick in das Auge eines fremden Gegenübers, gewannen die Teilnehmer zunächst spannende, gefühlsgeprägte Eindrücke, die zu einem wechselseitigen wertvollen Feedback über die jeweiligen Stärken des anderen führten. Dass unsere Sorgen zu 90 % unnötig sind, nur Kräfte kosten und unsere Selbstzweifel immer weiter erhöhen, wurde mit der Metapher über den Sorgenbaum unterstrichen. An diesen hingen die Einwohner eines Ortes einst ihre Sorgen, um dann dann doch lieber wieder die eigenen, anstatt die der anderen mit nach hause zu nehmen.

Eindrucksvoll war die Werteübung, bei der mit hilfreichen Karten die sechs wichtigsten Werte („was uns in unserem Leben wichtig ist“) herauszufinden waren, mit der Aufgabe, diese mehr ins eigene Leben zu bringen.

EF Lebensfreude - Teilnehmer

EF Lebensfreude – Teilnehmer

Reflexionen über die Dankbarkeit und das Glück, bei einem von der Referentin mitgebrachten Buffet und intensivem persönlichen Gesprächen, rundeten den Abend ab. Ein großes Dankeschön ging vom Erfolgsforum und allen Teilnehmern der gelungenen Veranstaltung an Frau Rieger, die zwei von ihr herausgegebene Bücher mit Geschichten ausgelegt hatte. Ein drittes befindet sich im Druck. www.gisela-rieger.de

>>Mehr dazu noch auf unserer Website.

Die nächsten Veranstaltungen im Erfolgsforum

  • 4.6.13 Betriebliches Gesundheitswesen – Strategien und Maßnahmen mit Sylvia Hohensteiner und Daniela Purainer, mehr Info
  • Am 25.6.13 geht es um die Zukunftstrends und Veränderungen, die auf Wirtschaft und Gesellschaft zukommen – und wie Sie daraus neue Chancen ableiten können. Mit Petra Janeczka.
  • Am Abend des 23.7.13 steht Resilienz (die Überwindung von persönlichen Krisen) und mentales Training auf dem Programm.