Design Thinking im Erfolgsforum und GABAL, München

Unser Referent Daniel Barth sprang kurzfristig für seine verhinderte Kollegine Nadine Krauss ein.  Er gestaltete den Abend informativ, interaktiv und auch auch lustig. Wir konnten alle viel Nutzen davon mitnehmen. Denn wer braucht nicht ständig Kreativität und Ideen?

Was ist Design Thinking?

Das kann man natürlich googeln und auch bei Wikipedia findet sich eine Defintion. Grundlagen wurden in der Ingenieurswissenschaft und der Bauhaus-Bewegung gelegt. Öffentlich etabliert durch die 1991 gegründete Design-Agentur IDEO und ab 2005 durch die Universität Stanford in Kooperation mit dem Hasso Platter Institute (HPI) für Design Thinking an der Uni Potsdam.

Bedürfnisse von Menschen studieren

Ausgangspunkt jeder Innovation sind die Bedürfnisse der Kunden/Nutzer/Menschen. Und wir lernten an der Geschichte vom Milch-Shake, dass es nötig ist, dafür die richtige Frage zu stellen. Was manchmal ein schwieriger Prozess sein kann. „Den Menschen geben, was sie wirklich brauchen, nicht was sie sagen oder wollen.“ Schon eine hohe Kunst.

Diverse kreative Übungen

Wir machten als Gruppenarbeit mehrere Experimente zur systematischen Beobachtung der Kreativität. Das war für uns alle sehr interessant und sicher für zukünftige Umsetzung durch die Teilnehmer geeignet. Hierbei ging es um die Qualität und Quantität von Ideen. Eigentlich bremsen wir uns ja in unserem Ideenfluss und Assoziationen durch einen Reiz oder ein dargebotenes Symbol schnell selbst ein. Und so lernten wir das konvergierende und divergierende Denken kennen und schätzen.

Referent Daniel Barth im Gespräch mit Teilnehmern

Die weiteren Bausteine von Design Thinking

Das sind die Elemente der obigen Grafik, worin vor allem das Rapid-Prototyping eine Rolle spielt. Das konnten wir an dem Abend leider nicht erleben.

Website des Referenten Daniel Barth

in der Beratungsfirma creaffectiv – für Innovation und Agilität.

Zusatznutzen der Teilnehmer

Wie wir jetzt schon mehrfach praktiziert haben,  bleiben nach dem Vortrag 2/3 der Teilnehmer für eine weitere Stunde. Wir sammelten Themen und wählten daraus mit systemischem Konsensieren zwei Probleme von Anwesenden aus, die zwei Kleingruppen bearbeiteten. Das erste war ein Standardthema für Trainer – wie auf dem Markt sichtbar werden. Das andere der berufliche Wiedereinstieg nach langer Krankheit. Beide Fallgeber der erfolgten kollegialen Beratungen nahmen wertvolle Tipps und Hinweise auf ihrem Chart mit.

Weiteres Programm Erfolgsforum und GABAL

Im Dezember finden in München am 4. und in Rosenheim am 2. der traditionelle Workshop zur „Persönlichen Jahreszielplanung 2020“ statt.
Im Januar werden wir eine besondere Veranstaltung auf halber Strecke zwischen München und Rosenheim anbieten. Dabei handelt es sich um erste Schritte auf dem Weg zu einem eigenen Buch.

 

Hidden Champions in München, Google AdWords in Rosenheim

Ein Hidden Champion in Aktion

Ein Hidden Champion in Aktion

Nach der Spieleveranstaltung in München folgte in Rosenheim der Auftritt von Myriam Van Massenhove am 16.3.16 über Google AdWords, die das Thema sehr engagiert und detailliert präsentierte. Anders der perfekt inszenierte Vortrag von Prof. Otterbach am 13. April in München, der über das allgemeine Thema der weltweiten Hidden Champions aus Deutschland auf den Weltmarkt  informieren, beeindrucken und aufrütteln wollte.

Rosenheim im März: Google AdWords

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Myriam Van Massenhove als Referentin

Doch der Reihe nach. Myriam Van Massenhove, Spezialistin für Online-Marketing, befasste sich mit Google AdWords, eine Online-Anzeigenschaltung von meist Texten mit und ohne Bild. Das sind Kleinanzeigen die bei der Google-Suche von Stichworten noch vor – und auch nach – den eigentlichen 10 Treffern pro Seite gelb markiert angezeigt werden. Der Werbetreibende zahlt dabei nur für die Klicks auf seine Anzeige. Nicht jedoch erst dann, wenn der Kunde eine Bestellung auf der „landing page“ aufgibt.

Der Preis pro Click richtet sich wie bei einer Auktion nach der Nachfrage nach den jeweiligen „Keywords“ – und auch der Qualität der Anzeige. Außerdem kann man innerhalb von Sekunden die Werbung verändern und auch stoppen – und so die Effizienz der Werbung kontrollieren und das Budget im Griff halten.Erfolgsforum - AdWords - 16.03.2016

Interessant war weiterhin, dass die reine Einblendung (quasi erfolglos) gar nichts kostet und so auch zur reinen Markenbildung verwendet werden kann. Auf jeden Fall ist alles gut messbar – ein Wunsch der an die Werbung gestellt wird, seit es Werbung gibt.

Viel diskutiert wurde natürlich über die zielführende Auswahl der Keywords. Google stellt dafür hilfreiche Tools zur Verfügung. Am Schluss riet die Referentin dazu „mit AdWords klein anzufangen und erst Erfahrungen zu sammeln, bevor ein größeres Budget eingesetzt wird.“

Hier der Link zur Referentin, für diejenigen, die den ertragreichen Abend im Erfolgsforum verpasst haben.

Kooperationsveranstaltung April in München – Hidden Champions

Am 13. April fand in München eine Kooperationsveranstaltung mit GABAL zum Thema Hidden Champions (HC) statt. Prof. Andreas Otterbach brachte uns routiniert und engagiert näher, was damit gemeint ist.

  • Umsatz bis zu 5 Mrd. €
  • Hoher Marktanteil (einer von den 3 größten Anbietern)
  • weltweiter Vertrieb

Davon gibt es weltweit 2.700 Unternehmen, die Hälfte sind in D – warum wohl? Hierüber sahen wir einen interessanten Clip, der die deutschen Tugenden wie Gewissenhaftigkeit, Qualität, Zielstrebigkeit und auch unsere duales Bildungssystem verbunden mit dem feinmechanischen Know-how hervorhob. Auch ein Blick auf die internationale Patentbilanz fehlte nicht.

Otterbach - Sternstunden2016

Prof. Andreas Otterbach in Aktion

Prof. Otterbach sprach natürlich auch sehr ausgefeilt über die Mitarbeiterführung und Unternehmenskultur. Neben dem Wert Sparsamkeit hob er den Teamgedanken und die Familienverantwortung hervor.

Noch intensiver wurde das Thema der Kundenbeziehungen der HC vorgestellt – immer von kleinen Videoclips über beispielhafte deutsche Hidden Champions mit meist unbekannten Namen in der breiten Öffentlichkeit. Hier verwies er auf das Zuhören beim Kunden, auf den Dialog und die resultierende innovative Flexibilität im Angebot für mehr Kundennutzen. Dies ergänzte die von ihm benannte „Fokussierungsstrategie“:

  • Enger Markt

    Chart über Hidden Champions

    Chart über Hidden Champions

  • In die Tiefe gehen
  • Globaler Vertrieb (Homepages mit 24 Sprachen)

Und so formulierte er entsprechend seinen Schluss als „Fahrplan“ für den HC-Erfolg

  • Ausgangsidee für den Markt
  • Fokussierung
  • Tiefe gehen
  • Globalen Markt bearbeiten
  • Unternehmenskultur

Nach einer Pause an dem wie immer gesunden Buffet des Erfolgsforums wurden dem Referenten fleissig Fragen gestellt zu den Erfolgsfaktoren. Dr. Müller wies bei dieser Gelegenheit auf den Bundesverband Strategieforum hin, der auch Trägerverband des Erfolgsforums ist. Auch in dem Buch von Prof. Simon über Hidden Champions ist erwähnt, dass die HC überproportional die EKS-Strategie von Wolfgang Mewes anwenden. Diese wird vom Strategieforum propagiert.

So konnten die Teilnehmer sämtlich bereichert nachhause gehen. Hier der Link zum Referenten für alle, die die Veranstaltung verpasst haben.

Am Schluss hier ein Chart mit Notizen aus der Diskussion.

Vorschau auf weitere Veranstaltungen im Erfolgsforum

15.6.16 in München mit Walter Bruck zum Thema „Gute Entscheidungen für bestmögliche Ergebnisse treffen

12.7.16 Rosenheim mit Dr. Wilfried Mende: „Durchbruch zum Handeln“