Sanjay Sauldie in München – Digitales Marketing

img_5121Der Referent kam in indischer Kleidung, wie er immer kommt, außer für doppeltes Honorar als Anzugträger. Geboren in Delhi, dann ab 4 Jahren in Mannheim aufgewachsen, möchte er heute dem Selbstmanagement-Verein GfA (Gesellschaft für Arbeitsmethodik) etwas zurückgeben, was er vor 2 Jahrzehnten dort lernte: ein Erfolgsmethode.

Und darum gehe es: die Chancen der Digitalisierung nutzen und erfolgreicher werden. Niemand, der heute geschäftlich erfolgreich werden oder sein will, könne sich diesem entziehen. Es gebe Gewinner (Google, Amazon, Facebook) oder Verlierer (Kodak, Nokia, Blackberry – wer erinnert sich noch an sie?). Und das könne sehr schnell gehen. Kodak habe sogar die digitale Fotografie erfunden, und dann sich nicht getraut, damit auf den Markt zu gehen.

Heute könne jeder per Mausklick (Futuromat) vom Handy aus  auf einem Blick sehen, ob sein eigener Job von der Digitalisierung gefährdet sei.

Interessant war sein Blick auf die Psychologie: wer einen Post einstellt erntet von seinen „Freunden“ und Kontakten Likes und Kommentare und damit:img_1348

  1. Anerkennung
  2. Aufmerksamkeit
  3. Fühlt sich für 30 Sekunden als Star

Das erklärt die große Anziehungskraft der sozialen Medien. Wobei die Jugend schon mehr von Facebook zu snapchat wandert.

Auswirkung auf Wirtschaft und Gesellschaft

Es war ein fulminanter Vortrag, den Sanjay Sauldie da präsentierte. Wir konnten an Hand von diversen Beispielen erkennen, wie gekonntes digitales Marketing Umsatz und Kundenbindung von Unternehmen verbessert – und sogar zu Innovationen führt. Es wurde uns demonstriert wie Google tickt und wie wir unsere webseite als Vertriebsmitarbeiterin einsetzen können. Und es wurde anschaulich dargestellt, was wir für eine moderne webseite benötigen: Zunächst Content und nochmal Content. Dienstleister für Textschreiben gibt es dabei zuhauf. Sodann muss man heutzutage die Texte mindestens im Wochenrhythmus (Google-Kriterium) selbst einpflegen können. Sauldie warnte vor Webmedia-Entwicklern, von denen man dann für die kleinste Kommaänderung abhängig ist. Die Plattformen sind in Bewegung, die Technik und  Software auch. Lebenslanges Lernen und damit ständige eigene Fortbildung ist angesagt. Die Nutzung des Internet und der sozialen Medien auf dem Handy überschreitet schon die 50 % Schwelle.img_1357

Das alles habe auch Einfluss auf die Kommunikation und Führung und den Umgang miteinander in den Unternehmen. Die Generationen X, Y und sogar schon Z lassen grüßen

Darüber hinaus stehen wir vor digitalen „Disruptionen“ (Umwälzungen) durch z.B. den 3-D-Drucker bald an jeder Straßenecke und auch Bio-Printing bis zur Nahrungszubereitung.

Der Referent redete praktisch 2 Stunden statt des geplanten einstündigen Vortrags. Er fühlte, wie wir Teilnehmer mitgingen und spontane Feedbackäußerungen gaben. Auch die anschließende offizielle Fragerunde war hochintensiv und befasste sich unter anderem mit

  • Online-Business
  • Big Data
  • Markenbildung
  • Der Relevanz der verschiedenen Kanäle und damit cross-channel-Marketing
  • Der Auswahl des Providers und Schnelligkeit des eigenen Internets

Wir hörten z.B. dass die Google-Formel gar nicht geheim ist, sondern der Chef-Entwickler Matt Cutts diese regelmäßig auf youtube darstellt.

img_1362Und für manche Zuhörer war ganz neu, dass man bei Kununu oder Yasni erfährt, was im Netz über ihn selbst zu finden ist.

10.12.16 Ganztägiger Workshop mit Sanjay Sauldie in München

Wer darüber nachdenkt, seine webseite mittels der iROI-Methode von Sanjay Sauldie zu modernisieren, bzw sich in die Erstellung einer solchen webseite vertiefen will, weil er verstanden hat, dass man die Erstellung und die Pflege seiner Untermehmenswebseite nicht einer Agentur überlassen, sondern sich selbst drum kümmern sollte, dem wird ein eintägiger Workshop angeboten.

Thema WordPress: WordPress ist eine freie Webanwendung zur Verwaltung der Inhalte einer Website, kann hierarchische Seiten verwalten, bietet die Möglichkeit blogs zu schreiben und ist ein contentmanagement system. Es ist schnell zu lernen und noch schneller zu bedienen. Um die ständige Fütterung mit mehr Content geht es schließlich.

Referent:        Sanjay Sauldie selbst

Zeit:                 Samstag, 10.12.2016, 10 – 18 Uhr

Ort:                 Freiraum-Zentrum, Saarstrasse 5, 80797 München

Gebühr:          247 €, für GfA- und Gabal- /Strategieforum-Mitglieder 197 €.

Anmeldung: per mail bis zum 4.12.2016 unter muenchen@gfa-forum.de

Als Erinnerung und zum Weiterleiten an interessierte Freunde hier der Link zu einem kurzen Videoausschnitt des Abends mit Sauldie::

Hier die Website direkt zum Referenten Sanjay Sauldie.

Und hier zum Erfolgsforum Allgemein mit dem bisherigen Programm.

Die Veranstaltungen in München finden in Kooperation mit GABAL e.V. Regionalgruppe Oberbayern statt. In diesem Fall war auch die Gesellschaft für Arbeitsmethodik www.g-f-a.de mit beteiligt bzw. hatte den Referenten empfohlen und gesponsort.

Vorschau auf kommende Veranstaltungen

29.11.16 ab 16 h intensiver Workshop mit Dr. Rudolf Müller „Jahreszielplanung 2017“. Wie immer das Highlight des Jahres mit Bestnoten der Teilnehmer – weil jeder am Ende eine komplette Mappe mit seinen persönlichen Zielen und Werten mit nach Hause nimmt.
Wiederholung nahe München: 12.1.17 in Oberhaching.

14.Februar 2017. Trainingsabend Intuition, mit Dr. Barbara Rheinbay und Helmut Gerstlauer in Rosenheim

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Bericht vom Strategie-Spieleabend in München

Moderator und eine Gruppe

Moderator Peter Käpernick und eine Gruppe

Der Dezember und Januar waren geprägt von insgesamt 3 hoch-intensiven Veranstaltungen zur Jahreszielplanung in München und Rosenheim (Ablauf wie schon im Blog  geschildert) mit einem schon am Nachmittag beginnenden 6-stündigen Workshop.

Die erste reguläre Abendveranstaltung in 2016 fand erst am 10. Februar als Kooperation mit GABAL und der GfA (Gesellschaft für Arbeitsmethodik) in München statt. Wir spielten in 3 Gruppen auf einem Spielbrett nach der EKS-Erfolgsspirale und würfelten Fragekarten. Diese waren streng nach der vereinfachten EKS für 4 Felder aufgebaut:

  • Die eigenen Stärken finden (für die Kompetenzformulierung)

    GfA-Regionalleiter als unverhoffter Spielleiter der Gruppe

    GfA-Regionalleiter Reinhold  Schneider als unverhoffter Spielleiter der Gruppe

  • Zielgruppen für die eigene Leistungen festlegen (nicht jeden Menschen versuchen anzusprechen)
  • Engpässe, d.h. Entwicklungshemmnisse der Zielgruppe, deren Probleme, Sorgen, Ängste identifizieren
  • Innovation – zur Lösung der Zielgruppenprobleme beitragen mit den eigenen – verbesserten – Produkten und Leistungen, ggf. Zusatzleistungen.

Dazu gab es noch Wertekarten, um die eigene Prinzipien und Wertvorstellungen bei der Arbeit zu identifizieren und verstärken. Eine Erweiterung der Original-Philosophie von Wolfgang Mewes über seine Nutzenorientierung (statt Gewinnorientierung) hinaus.

20160215_215102Auf speziellen farbigen Antwortkarten (in der Farbe der eigenen Spielfigur) konnte jeder seine Erkenntnisse der Diskussion festhalten. Am Schluss dienten diese Notizen dazu, einige anstehende Aktivitäten für eine To-Do-Karte herauszufiltern. So wurde das Augenmerk darauf gelenkt, aus dem Abend praktischen Nutzen zu ziehen.

Bis 22 Uhr spielten und diskutierten wir und wollten fast nicht aufhören. Dabei stellte sich oft heraus, dass viele Teilnehmer keine klare Zielgruppe haben und deshalb weniger Erfolg im Markt aufweisen. Adressen wurden getauscht, neue Kontakte geknüpft und alle gingen mit einer sauberen To-Do-Liste für die Impulse vom Abend nachhause.

Mehr Info aus der Veranstaltungseinladung

Und hier geht es zum Spielemacher Peter Käepernick aus Emmendingen

Veranstaltungsorganisator im blauen Pulli freut sich

Veranstaltungsorganisator im blauen Pulli freut sich

Der Teilnehmer Christoph Meinersmann hat schon gleich am nächsten Tag gepostet:

Über die Gesellschaft zur Förderung Angewandter Betriebswirtschaft und Aktivierender Lehr- und Lernmethoden in Hochschule und Praxis, kurz Gabal, nahm ich gestern an einem „Erfolgsforum Strategieabend-Spiel“ in München teil. Ausgehend vom Modell der „Engpasskonzentrierten Strategie“ (EKS), sollten alle Teilnehmer die „eigene Strategie spielerisch aus- und überarbeiten“ und vor allem an ihrer Positionierung und Zielgruppendefinition feilen. Trotz bunten Spielfiguren, Würfel, Karten und Spielbrett: ein Kinderspiel ist strategische Positionierung definitiv nicht. Zweifelsohne aber haben sich Lern-, Rollen- und Planspiele sowie sogenannte Serious Games in der Wissensvermittlung und in der Beratung sowie im Training und Coaching bei belegbarem Erfolg bewährt. Spielen ist nicht nur ein „dem Menschen innewohnendes Prinzip“ (Edmund Burke), sondern unter Umständen auch „die einzige Art, richtig verstehen zu lernen“ (Frederic Vester). In jedem Fall ist etwas Wahres daran, wenn Jacques-Yves Cousteau konstatiert: „Spielen ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann.“

Und hier zu einem Blog-Artikel von einem EKS-Anwender.

Vorschau auf weitere Veranstaltungen

Das Programm 2016 wird jeweils im Wechsel von München und Rosenheim je 6 Termine enthalten.

Demnächst sind geplant:

29.2.16 Ziele als Energiequelle und die Selbstorganisation dafür – mit Dr. Rudolf Müller in Rosenheim

16.3.16 Aktives Online-Marketing mit Google-AdWords – mit Myriam Van Massenhove in Rosenheim

13.4.16 Geheimnisse der Hidden Champions – mit Prof. Andreas Otterbach in München

Stärken als Basis für das Leben

DSC01752Dieser Abend sollte aufzeigen, wie sinnvollerweise jeder Mensch sein Leben auf seinen Stärken aufbaut und wie er zu diesen findet. Die Referentin Irene Garnich aus München ließ uns diese Botschaften sehr interaktiv erleben. Schon die Vorstellung der Teilnehmer wurde zelebriert mit einem Partnerinterview und jeder stellte seinen Partner mit dessen wichtigsten Stärken vor. Eine eindrucksvolle Erfahrung, weil wir eine solche Information mit viel mehr Interesse und Bereitschaft aufnahmen als sachliche Informationen über den Werdegang.

Naturgemäß wurde der Stärkenbegriff intensive analysiert und wir erkannten in einem gemeinsamen Brainstorming darin die Komponenten der Begeisterung und des Nutzenbietens für andere Menschen.

Als wir dann sich jeder in Einzelarbeit einige Fragen beantwortete und diese dann mit einem neuen Partner austauschte, wurde schnell ein Höhepunkt der Stimmung erreicht. Diese lauteten:DSC01751

  1. Was bestärkt mich?
  2. Was fällt mir leicht?
  3. Was macht mir Freude?
  4. Was fällt mir leicht im Umgang mit anderen?
  5. Was sind meine großen Erfolge?

So erklommen wir zusammen auf anregende Art die Leiter unserer Selbsterkenntnis. Wobei sich in der allgemeinen Diskussion zeigte, wie nützlich diese Fragen jedem in seiner momentanen Situation waren.

Zum Schluss führte Moderator und Gründer des Erfolgsforums jeden Anwesenden noch zu einem Sahnehäubchen: aus den eigenen Stärken heraus verhalf er jedem zu einem Verständnis seines eigenen zentralen Engpasses, zum zentralen Hindernis bei der Ausübung seiner Stärken!

Weitere Informationen über die Veranstaltungswebsite

DSC01761Durch das große Interesse am Thema will das Erfolgsforum dazu Tagesveranstaltungen anbieten:

27. Juni 15-21 Uhr Jugendliche, Basiskurs – zur Berufsorientierung, Berufung finden

25. Juli 15-21 Uhr Jugendliche, Aufbaukurs – zum Stärkenausbau

19. Juli 10-18 Uhr Erwachsene – Stärken als Basis für Ihr Leben – Erkennung und Ausbau. Besonders hilfreich für berufliche Neuorientierung

Einladung erfolgt noch über den üblichen Verteiler des Erfolgsforums, sowie über Facebook und Xing. Ansonsten bekunden Sie doch Ihr Interesse am Thema per Mail an info@das-erfolgsforum.de

Die nächsten Veranstaltungen im Erfolgsforum Rosenheim

27.5.2014 An diesem Nachmittag bringen wir Anbieter (Dienstleister) und Nachfrage (Unternehmen) für das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement in Workshops zusammen. Am Abend ist ein öffentlicher Vortrag über den Nutzen und die Voraussetzungen des BGM und ein Bericht über die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vom Nachmittag. Sie können schon jetzt Ihr Interesse am Nachmittag bekunden.

24.6.14 Dezentrale Energieerzeugung – mit Richard Schmid aus Halfing. Weitere Referenten werden noch gesucht.

Laufende Programmübersicht des Erfolgsforums für 2014.

 

Persönliches Wachstum im Erfolgsforum Rosenheim

Persönliches Wachstum-a

Persönliches Wachstum-b

Persönliches Wachstum ist ein Teil der Mission des Instituts für Unternehmensentwicklung und ein Pol der Themen des Erfolgsforums Rosenheim.

Es geht dabei um mehr als nur die Erweiterung der Handlungskompetenz, die Sie z. B. erfahren, wenn Sie eine Prüfung bestehen, oder den Umgang mit Social Media lernen. Auf einer höheren Ebene spielt sich dabei etwas ab. Sie löschen hindernde Glaubenssätze („ich bin zu alt dafür“) oder Sie erleben gar Veränderungen in der Ebene der Werte: Es ist doch wichtig, meine Sozialkontakte zu pflegen. Und es ist interessant dazu. Ich werde das zukünftig mehr tun. Und ich kann es gleich tun: ich klicke auf das Bild/Namen eines Freunde und sende ihm einen kleinen Gruß, nehme Anteil an dem Ereignis, von dem er berichtet.

So werde ich auch selbst-sicherer in meinem Leben: Ich fühle dass ich auf dem richtigen Weg bin, dass ich nicht auf dem falschen Spielfeld spiele. Mit dem steigenden Selbst-Vertrauen steigt auch meine Ausstrahlung. Ich traue mir „mehr“ zu. Ich bin persönlich gewachsen.

Damit ist Persönliches Wachstum auf 3 Ebenen erläutert. Zusätzlich kann man die Kompetenzebene, in mehrere Kategorien zergliedern. Schließlich handelt es sich dabei üblicherweise um die Stärkern und Ressourcen von uns Menschen. Wir unterscheiden darin Eigenschaften, Wissen und schließlich Fähigkeiten. Letzteres bezieht sich auf Dinge, die wir mit Erfolg getan haben. Aber auch die bekannte Unterteilung der Kompetenzen ist hier angesprochen: Sachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz und nicht zuletzt Persönlichkeitskompetenz.

Persönliches Wachstum äußert sich natürlich nicht auf den 3 erwähnten Ebenen, sondern noch tiefer: Auf der Ebene des Verhaltens und der Aktivitäten. Dort können wir es beobachten und ggf. messen.

Aber die wirklich interessante Frage ist die nach den Wegen zum Persönlichen Wachstum. Eine Krise, ein Schock kann da vieles bewirken, aber wir machen das ungern freiwillig. Freiwillig können wir jedoch an unseren inneren Glaubenssätzen und an unseren Werten arbeiten. Ständiges Arbeiten an der Erweiterung der eigenen Kompetenzen hat automatisch Auswirkungen auf die höheren Ebenen.
Und wenn wir das nicht nur rein kognitiv sehen wollen: Auch unser Körper kann dabei eine Rolle spielen. Wenn wir die Gewohnheit annehmen, täglich zu laufen, und uns dann bis zum Halb- oder Vollmarathon steigern – dies wird auch unser Denken beeinflussen und uns persönlich wachsen lassen. Sogar eine Ernährungsumstellung oder eine Periode des Fastens kann uns da echt weiter bringen. Nicht umsonst haben die Weisen der Menschheit oft gefastet, gar in der Wüste. Aber das ist ein anderes Thema.

Den Weg des Wohlbefindens beim Persönlichen Wachstum bietet das Erfolgsforum Rosenheim in der Ferienzeit. Jeweils den ganzen Samstag in ländlicher Umgebung und mit Kontakt zur Natur je nach Wettersituation
– am 6.8. mit Rüdiger Lehmann: Kreatives Schreiben
– am 20.8.mit Dr. Rudolf Müller: Energiemanagement und Ausdauer, Ausbau der persönlichen Ressourcen
– am 3.9. mit Dr. Müller: Kreativität und Innovation im eigenen Leben ausbauen

Mehr dazu auf unserer Website
www.sunternehmensentwicklung.de/persoenliches-wachstum.html www.sunternehmensentwicklung.de/tipi-modell-ebenen-und-felder.html www.sunternehmensentwicklung.de/erfolgsforum-august-2011-sommercamp-persoenliches-wachstum.html