Erfolgsforum: Logik und Intuition für die Persönliche Strategie und Berufs-Mission

Strategie-CollageAn einem einzigen Tag die ganze Mewes-Systematik durchzuarbeiten ist schon eine große Aufgabe. Und dies noch mit der Erweiterung durch psychologische Phasen: das Persönlichkeitsprofil, die Werte, die Denkmuster – sowie  die Veränderungstrends im Umfeld, die auf jeden persönlich wirken.

Das obige Foto zeigt eine Abfolge von Schritten, auf denen die Teilnehmer Ihre verdichteten „Antworten“ eintragen. So ergibt sich die persönliche Berufs-Strategie (Mission) als Resultat einer Logik, die auch auf intuitiver Ebene gegengeprüft wird. Nach kurzer Anmoderation durch Dr. Müller muss jeder Teilnehmer jeweils selbsterklärende Aufgaben lösen und seine Antworten in Formulare für sein persönliches Strategietableau eintragen.20150703_161118

So entsteht die neue Strategie als Brücke. Auf der einen Seite das Erreichte und die eigenen Stärken, vertieft um die psychologischen Elemente. Auf der anderen Seite (gelb) die Zielgruppe mit ihren Problemen und dem zu entdeckenden zentralen Engpass („brennendes Problem“), deren Entwicklung es mit Innovationen und Kooperation zu fördern gilt. Da Spezialisierung auf ein Problem gefährlich sein kein, gilt es, des das konstante Grundbedürfnis zu finden und dieses mit der beruflichen Strategie (Mission) zu verbinden.

Geführt werden die Teilnehmer den ganzen Tag von ihren eigenen Werten und den 4 Mewes-Grundprinzipien. So kann man nicht von dieser „Brücke“ fallen. Hervorstechend dabei auf jeden Fall: das „Nutzen bieten“ kommt vor der Gewinnorientierung. „Die Zielgruppe ist in ihrer Entwicklung zu fördern„.

Schluss-ChartHier das Original Chart vom Abend des letzten intensiven Tages. Das waren die Empfindungen der Teilnehmer. Beim vorherigen Workshop hatte es zum Schluss geheißen:
o Habe Bewusstsein schon in mir getragen. Jetzt klarer und deutlicher.
o Mehr als „erwartet“. Das Bewusstsein für die Zielgruppe hat sich verschärft. Jetzt ist volle Power für Zielgruppe da – in meinem o Bauch. Fehlt noch eine tiefere Bedürfnisanalyse.
o Bin überrascht von meiner Power im Bauch. Werte und Erfahrung – alles beinhaltet „Geburtshilfe“ zur Selbständigkeit. o Motivation für mein eigenes To-Do.
o Hatte schon vieles im Kopf. Jetzt dafür die Zeit genommen. Prioritäten durch Motivation. Es gibt viel Klärungsbedarf in meiner Firma.
o Habe jetzt das Werkzeug in der Hand um meine Entscheidungen in Firma für andere transparent zu machen.

Weitere Einzelheiten über den Tag auf der Website.
Als nächster Termin ist – wieder im Haus Johann in Brannenburg – geplant der 16. Oktober 2015.

Strahlende Gesichter am Ende des langen Workshop-Tages – jeder hat sein Konzept fertig

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Zentrale Sommerveranstaltung Erfolgsforum – Strategie+Positionierung +Zielgruppe+Persönlichkeitsprofil

Diese Fragen stehen am Anfang des Tages (3.7.2015) für jeden Teilnehmer:Stärken-Blumme

  • Wie aufwendig gewinnen Sie Kunden und neue Aufträge – fehlt etwas an Sogwirkung in Ihrem Leistungsangebot?
  • Ist Ihnen die erfolgversprechendste Zielgruppe unklar oder erreichen Sie diese nur mühsam mit Ihrer Botschaft?
  • Fühlen Sie sich eher verzettelt in Ihrer Arbeit? Gleich zu Beginn erstellen wir das psychologisches Persönlichkeitsprofil – um damit später zu erkennen, wo bei die Schwierigkeiten der Umsetzung der neuen Positionierung und Alleinstellung, der herausgearbeiteten Einzigartigkeit, liegen – und diesen begegnen zu können.

Das sind drei wichtige Fragen, um die sich dieser Tagesworkshop dreht. Und es geht nicht um allgemeine Antworten, sondern ganz speziell den eigenen Fall des Teilnehmers, um seine eigene geschäftliche Zukunft.Während des Arbeitstages wechseln wir zwischen Einzelarbeit am eigenen Fall und der Gruppenarbeit, wo die Teilnehmer ihr Geschäftsmodell den anderen vorstellen und von diesen auch Feedback erfahren. Eine enorme Verstärkung. Abends nehmen sie eine konkrete Vorgehensplanung (to-do) mit nach Hause.

Strahlende Gesichter am Ende des langen Workshop-Tages – jeder hat sein Konzept fertig

Strahlende Gesichter am Ende einer  langen Workshop-Tages – jeder hat sein Konzept fertig

Weitere Einzelheiten über die Tagesveranstaltung vom 3.7.2015  auf der Website. Die vom deutschen Professor Wolfgang Mewes entwickelte „engpasskonzentrierte“ Strategie ist ein Teil des amerikanischen Systems „Focusing“ und wird auch in dem bekannten Bestseller von Hermann Simon über die „Hidden Champions“ in Deutschland erwähnt. Ihre Kernprinzipien sind:

  1. Stärken stärken statt Schwächen schwächen
  2. Konzentration auf eine Zielgruppe und deren Engpass für steigende wahrgenommene und echte Kompetenz
  3. Konzentration auf Lücke und Alleinstellung (im Wald wachsen neue Bäume immer in der Lücke, nicht im Schatten)
  4. Konzentration auf Nutzenbieten und Entwicklung der Zielgruppe – statt auf den eigenen Gewinn o.ä.

Dieser Grundprinzipien und vor allem die bisherigen 7 Stufen der Mewes-Strategie werden im Workshop in psychologisch erweiterten Form durchgearbeitet.

Das Erfolgsforum bildet hierfür die regionale Ansprechplattform des Bundesverbandes Strategieforum e.V., dessen Attraktivität durch das neue webbasierte spolu0b1xErfolgsleitsystem steigt. Es ist im übrigen die Strategiemethode, die alle Weltprobleme einen nachhaltigen Lösung zuführen würde – eben auf den erwähnten 4 Prinzipien basierend. Sogar mein Held zur Rettung der Welt bedient sich ihrer.

Hier der Link zu den  nächsten Veranstaltungen im Erfolgsforum Rosenheim – komplette Programmübersicht für 2015.

 

 

Jahreszielplanung 2015 im Erfolgsforum Rosenheim – immer wieder eine wichtige Arbeit

20150113_170613In diesem Winter gab es im Erfolgsforum Rosenheim wieder zwei offene Workshops zur Erstellung der Persönlichen Jahreszielplanung 2015 für Selbständige und Unternehmer. Das Konzept ist attraktiv: in 5 Stunden Arbeit alle Lebensfelder (Gesundheit, Beziehungen, Beruf und Finanzen) durchgehen und darin auf den Ebenen Ergebnisse, Aktivitäten und Stärken Ziele entwickeln. Die sinnlichen Elemente der Moderation mit Musik, Bewegung,

Moderator Dr. Müller

Moderator Dr. Müller

Entspannung und Farbe gepaart mit Denken und Gespräch – und einer leibhaftigen Cocktail-Party – trugen natürlich ebenfalls zur Erfolg des Abends bei.

Nach den ersten groben Zielen wurde in einem allgemeinem Brainstorming mögliche Energiequellen aufgelistet, von denen Jeder einige in seine Ziele aufnahm. Dann ging es in die Ebene der Stärken und hier wurde er mit seinem persönlichen Engpass konfrontiert – wieder ein Anlass sich weitere (Veränderungs-)Ziele zu setzen. Dabei erfuhren die Teilnehmer, dass menschlichen Eigenschaften immer polar sind und es in beiden Richtungen Übertreibungen gibt – die wieder Probleme bereiten können. Was auch für die Werte im nachfolgenden Schritt galt.

20150113_192529Die entwickelten Jahresziele wurden noch dem Filter der Persönlichen Grundwerte wie Liebe, Freiheit, Gesundheit, Familie etc. unterworfen. Dies stellt immer einen wichtigen Aspekt der Vorgehensweise dar.

Und dann ging es in die Zielgerade mit den Schlussarbeiten Vorgehensplanung und Sicherstellung der Umsetzung sowie einem mentalen motivierenden Abschluss.

Hier auch das Bild vom Punkt Zeitmanagement. Mit diesen Utensilien fanden einige Teilnehmer den wichtigsten

Demonstration Zeitmanagement

Demonstration Zeitmanagement

Punkt für den Umgang mit den eigenen Prioritäten im Alltag heraus, wo den ganzen Tag Dinge auf uns einströmen, die uns von unseren wichtigen persönlichen Zielen ablenken.

In der Abschlussrunde wurde immer wieder betont, wie sehr das alles und auch die teils „verdeckte“ Kommunikation mit den Kollegen Spaß gemacht habe, wie man sich auf das Abschluss- und Entscheidungsritual zuhause freue und jetzt hochmotiviert mit der gefüllten Arbeitsmappe mit vielen Erkenntnissen nach Hause gehe. Hier einige Originalbemerkungen zur Frage, was die Teilnehmer mitnahmen:

  • Über Ziele nachdenken- und meine Situation im Unterschied zum gewünschten Zustand.
  • Keinen „großen“ Spruch gemacht, aber ich konnte die einzelnen Punkte gut auseinanderziehen.
  • Die Gedanken des Tigers kreisen in mir. Einiges ist mir bewusst geworden. Habe schon am Nachmittag erste Entscheidungen zu neuen Prioritäten getroffen.
  • Habe schon Zielseminare besucht. War eine spannende Herangehensweise mit den 4 Feldern, war gut für das Aufarbeiten. Nahm mir bisher viel zu wenig Zeit für mich selbst.
  • Die 4 Felder sind eine gute Struktur. Dazu das schriftliche Denken – und teils auch das Aussprechen.
  • Dank der strukturierten Herangehensweise habe ich erkannt, dass andere Dinge wichtig sind, als ich ursprünglich dachte.
  • Mehr die Pläne aufschreiben ist wichtig!

20150113_211235Die Moderation des Workshops lag in den bewährten Händen von Dr. Rudolf Müller. Für Alleinarbeiter hat er ein Ebook geschrieben:

Die nächsten Veranstaltungen im Erfolgsforum sind:

21.01.2015 – Körpersprache mit Jean-Marie Bottequin in München (für GABAL)
27.01.2015 – Impulse für das Marketing 2015 – mit 4 hochkarätigen Referenten
11.02.2015 – Bücherlesung „Die Rettung der Welt“ mit Autor Dr. Müller
20.02.2015 bieten wir ein Ganztagestraining zur verkaufsorientierten Körpersprache mit Jean-Marie Bottequin in Rosenheim an.
24.02.2015 Abend für Emotionale und soziale Kompetenz und Persönliches Wachstum mit der bekannten Friedensaktivistin Carmen Hollenbach
18.03.2015 Vaterstetten bei München: Betriebliches Gesundheitsmanagement mit Iris Sedran (für GABAL) 24.03.2015 Rosenheim: Innovationen – Methoden und Voraussetzungen mit Holger Körber.

Stärken als Basis für das Leben

DSC01752Dieser Abend sollte aufzeigen, wie sinnvollerweise jeder Mensch sein Leben auf seinen Stärken aufbaut und wie er zu diesen findet. Die Referentin Irene Garnich aus München ließ uns diese Botschaften sehr interaktiv erleben. Schon die Vorstellung der Teilnehmer wurde zelebriert mit einem Partnerinterview und jeder stellte seinen Partner mit dessen wichtigsten Stärken vor. Eine eindrucksvolle Erfahrung, weil wir eine solche Information mit viel mehr Interesse und Bereitschaft aufnahmen als sachliche Informationen über den Werdegang.

Naturgemäß wurde der Stärkenbegriff intensive analysiert und wir erkannten in einem gemeinsamen Brainstorming darin die Komponenten der Begeisterung und des Nutzenbietens für andere Menschen.

Als wir dann sich jeder in Einzelarbeit einige Fragen beantwortete und diese dann mit einem neuen Partner austauschte, wurde schnell ein Höhepunkt der Stimmung erreicht. Diese lauteten:DSC01751

  1. Was bestärkt mich?
  2. Was fällt mir leicht?
  3. Was macht mir Freude?
  4. Was fällt mir leicht im Umgang mit anderen?
  5. Was sind meine großen Erfolge?

So erklommen wir zusammen auf anregende Art die Leiter unserer Selbsterkenntnis. Wobei sich in der allgemeinen Diskussion zeigte, wie nützlich diese Fragen jedem in seiner momentanen Situation waren.

Zum Schluss führte Moderator und Gründer des Erfolgsforums jeden Anwesenden noch zu einem Sahnehäubchen: aus den eigenen Stärken heraus verhalf er jedem zu einem Verständnis seines eigenen zentralen Engpasses, zum zentralen Hindernis bei der Ausübung seiner Stärken!

Weitere Informationen über die Veranstaltungswebsite

DSC01761Durch das große Interesse am Thema will das Erfolgsforum dazu Tagesveranstaltungen anbieten:

27. Juni 15-21 Uhr Jugendliche, Basiskurs – zur Berufsorientierung, Berufung finden

25. Juli 15-21 Uhr Jugendliche, Aufbaukurs – zum Stärkenausbau

19. Juli 10-18 Uhr Erwachsene – Stärken als Basis für Ihr Leben – Erkennung und Ausbau. Besonders hilfreich für berufliche Neuorientierung

Einladung erfolgt noch über den üblichen Verteiler des Erfolgsforums, sowie über Facebook und Xing. Ansonsten bekunden Sie doch Ihr Interesse am Thema per Mail an info@das-erfolgsforum.de

Die nächsten Veranstaltungen im Erfolgsforum Rosenheim

27.5.2014 An diesem Nachmittag bringen wir Anbieter (Dienstleister) und Nachfrage (Unternehmen) für das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement in Workshops zusammen. Am Abend ist ein öffentlicher Vortrag über den Nutzen und die Voraussetzungen des BGM und ein Bericht über die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vom Nachmittag. Sie können schon jetzt Ihr Interesse am Nachmittag bekunden.

24.6.14 Dezentrale Energieerzeugung – mit Richard Schmid aus Halfing. Weitere Referenten werden noch gesucht.

Laufende Programmübersicht des Erfolgsforums für 2014.

 

Themen des Erfolgsforums und Unternehmensvision – der persönliche Nutzen

Von Dr. Rudolf Müller

Logo EF

Logo EF

Was hat das Erfolgsforum mit meiner beruflichen Aktivität als Unternehmensentwickler zu tun? Nun, viele Themen unserer Veranstaltungen spiegeln auch die Inhalte und Abläufe meiner Workshops zur Unternehmensentwicklung wider, in denen ich mit dem Team um die Geschäftsleitung mittelständischer Firmen sowohl an den sachlichen Unternehmensthemen arbeite – meist im Marketing- und Verkaufsbereich – als auch die Zusammenarbeit im Team und das Persönliche Wachstum jedes Teilnehmer auf einen höheren Level bringe. So wird zugleich ein wirtschaftliches Wachstum des Unternehmens und ein menschliches Wachstum der Personen erreicht. Dabei sind natürlich vielfältige Aspekte zu berücksichtigen u.a. die Zielintegration.

Bei meiner Arbeit in Unternehmen wird, basierend auf den Stärken und Werten des Unternehmens, die Unternehmensvision und die Unternehmensmission entwickelt. Bei letzterer handelt es sich um den eigentlichen Unternehmenszweck, hauptsächlich den Kunden Nutzen zu bieten. In unserer arbeitsteiligen Wirtschaft und Gesellschaft ist dies der Existenzgrund für Unternehmen, egal ob von Selbständigen oder mit Hunderten von Mitarbeitern. Dass jeder im Unternehmen tätige Mensch, auch der Inhaber und Chef selbst, dabei unter anderem an sein Einkommen denken muss ist neben persönlichen Zielen wie Freude und Sinn bei der Arbeit, Betriebsklima, Sicherheit und Gesundheit doch ganz natürlich. Der Shareholder-Value ist dabei eine völlig unzulässige Verengung der Perspektive.

Üblicherweise kulminiert das alles in dem bekannteren Begriff der Unternehmensvision, mit dem das Institut für Unternehmensentwicklung bei Google ziemlich vorne rangiert!

Bei einer Unternehmensvision handelt es um die Beschreibung eines zukünftigen erstrebenswerten Zustandes bzw. der zukünftigen Entwicklung eines Unternehmens. Sie soll einen positiven Sog auf die Menschen im Unternehmen und teils außerhalb ausüben. Sie ist Kompass und Energiequelle zugleich. Für den Unternehmensentwickler gilt das ebenso – sie ist das Ziel meiner Arbeit und zugleich Energiequelle für mich! Die Teilnehmer sind jedoch ebenfalls immer äußerst hochmotiviert beim Thema Werte und Vision dabei – wenn sie das Gefühl haben, dass es innerbetrieblich wirklich konkret behandelt wird und nicht nur ein Lippenbekenntnis ist. Aber durch meine ergebnis- und umsetzungsorientierten Workshops kann da ohnehin nichts Negatives passieren. Es ist zum Nutzen aller. So enthält auch das Logo meines Instituts für Unternehmensentwicklung die Zielintegration von Unternehmen und der im Unternehmen tätigen Menschen.

Logo UE

Logo UE

Ganzheitliche Jahreszielplanung 2013 im Erfolgsforum Rosenheim

 Dr. Rudolf Müller

Die Nachfrage hat sich gesteigert: in diesem Winter gab es im Erfolgsforum Rosenheim 3 offene Workshops zur Erstellung der Persönlichen Jahreszielplanung 2013 für Selbständige und Unternehmer. Dazu noch eines in Köln. Attraktiv war das Konzept: in 5 Stunden Arbeit alle Lebensfelder (Gesundheit, Beziehungen, Beruf und Finanzen) durchgehen und darin auf den Ebenen Ergebnisse, Aktivitäten und Stärken Ziele entwickeln. Das Foto zeigt die „Balance“ der 4 Lebensfelder, die nie so stark gestört sein darf, dass alle wie von einem Tablett herunterfallen!

Die so entwickelten Jahresziele Kopie von IMG_20130122_202002wurden noch dem Filter der Persönlichen Grundwerte wie Liebe, Freiheit, Gesundheit, Selbstachtung etc. unterworfen. Und dann ging es in die Zielgerade mit den Schlussarbeiten Vorgehensplanung und Sicherstellung der Umsetzung sowie einem mentalen motivierenden Abschluss.

In der Abschlussrunde wurde immer wieder betont, wie sehr das alles und auch die teils „verdeckte“ Kommunikation mit den Kollegen Spaß gemacht habe, wie man sich auf das Abschluss- und Entscheidungsritual zuhause freue und jetzt hochmotiviert mit der gefüllten Arbeitsmappe mit vielen Erkenntnissen nach Hause gehe.

Für die nächste Saison wird der Ansturm sicher weiter zunehmen. Die Moderation lag in den bewährten Händen von Dr. Rudolf Müller. Für Alleinarbeiter hat er dazu ein Ebook geschrieben: http://www.sunternehmensentwicklung.de/buch-jahreszielplanung/uncategorised/buch-jahreszielplanung.html

Ist Ihre Strategie falsch? – Verzettelung vs. Konzentration und Spezialisierung

von Dr. Rudolf Müller

Konzentration auf die eigenen Stärken oder Konzentration auf eine klare Zielgruppe und deren Bedürfnisse? Sie können das erfolgreich und systematisch miteinander verbinden.

In der Oktoberveranstaltung hatte das Erfolgsforum einen Experten für die engpasskonzentrierte Strategie von Wolfgang Mewes nach Rosenheim eingeladen. Zu einem Termin mit überraschend vielen Interessenten für das Thema, die leider überproportional verhindert waren. Das Interesse an Strategie ist eben groß. Aber es steht auch in Konkurrenz mit Fußball etc.

Der Referent Rüdiger Westphal aus Landshut, selbst auf die Bauschutzbranche spezialisiert, zeigte zunächst auf, dass gerade in der heutigen Reizüberflutung, mit der Vielfalt und den ständigen Veränderungen, es wichtig ist, sich sowohl selbst zu fokussieren und dies auch den potenziellen Kunden auszustrahlen. Fokussieren bedeutet dabei ein Brennglas – das Feuer entzünden kann. Man könne sich auf Produkte, auf Problemlösungen und auf Zielgruppen spezialisieren. Am besten wohl alles gleichzeitig in einer klar sichtbaren Strategie.

Die engpasskonzentrierte Strategie beruht dabei auf 4 Grundprinzipien. Eine davon ist das Herausfinden des Engpasses, so wie David den Goliath besiegte, seine Kraft in der Schleuder mit dem kleinen Stein konzentrierte und dessen Engpass (die Stirn) traf. Das war der „wirkungsvollste“ Punkt.

Die 7 Phasen der Strategie bilden den Prozess, die eigenen Stärken mit den „Engpässen“ des Kunden (der erfolgsversprechendsten Teil-Zielgruppe) zu verknüpfen. Alles unter dem Grundprinzip den Nutzen (des Kunden) zu maximieren statt auf den eigenen Gewinn zu schauen. Ein wichtiger Grundwert, der heute allzu oft fehlt. Weltfirmen wie Kärcher-Hochddruckreiniger arbeiten nach dieser Strategie. Der Referent zeigte anhand von originalen Strategietableaus mit den einzelnen Phasen Beispiele aus Hotels, Medien, Handel, Industrie und Gesundheit. Die Botschaft von Rüdiger Westphal: Kunden und der Öffentlichkeit gegenüber hat immer der Spezialist mit Kompetenzvermutung die größte Anziehungskraft. Das Marketing wird im Laufe der Zeit immer leichter. Die Wunschzielgruppe kommt dann von selbst. Es entsteht Sog, statt Verkauf mit Druck.

Wir überlegen derzeit im Erfolgsforum, ob wir nicht im Januar einen ganzen Tag einen Workshop anbieten, in dem die Teilnehmer ihre eigene Strategie ausarbeiten. Am Abend nimmt jeder ein persönliches Strategietableau mit Klarheit mit über seine Stärken bzw. die seines Geschäfts, die erfolgsversprechendsten Teilzielgruppen und ihre Probleme mit. Sowie die bei ihm oder intern notwendigen „Innovationen“, die teils selbst oder in Kooperation realisiert werden müssen, um Stärken und Kundenprobleme miteinander zu verknüpfen.

Kommentare zu diesem Blog werden uns zu diesem Angebot ermuntern.

Weiterer Informationslink http://www.sunternehmensentwicklung.de/engpasskonzentrierte-strategie/uncategorised/engpasskonzentrierte-strategie.html