Wie leben die ältesten und gesündesten Menschen – Vortrag Dr. Rosenfeldt

Das Erfolgsforum hatte an diesem Oktoberabend in Rosenheim zur Präsentation der Ergebnisse der Langlebigkeitsforschung eingeladen. Wie alle anderen Lebensbereiche ist die Gesundheit zum großen Teil das Ergebnis unseres eigenverantwortlichen Verhaltens. Jahrzehntelange Forschung haben die Lebensweisen zu Tage gefördert, die die Menschen praktizieren, die besonders lange leben und im Alter über eine bemerkenswerte Gesundheit und Energie verfügen.

Wir erlebten mit dem sehr erfahrenen Referenten Dr. Rolf Rosenfeldt einen Abend, der sowohl Teilnehmer mit viel Vorwissen beeindruckte als auch den Gesundheitslaien Information und Motivation an die Hand gab.

Praxis-Philosophie von Dr. Rosenfeldt in Rosenheim

Zitat von seiner Philosophie von seiner Website: „Menschen, wenn möglich zu heilen. Das heißt ein Wohlbefinden zu schaffen durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Dafür greifen wir in erster Linie auf die Ernährung und natürliche Heilmittel wie z. B. Kräutertees zurück. Wir möchten, dass unsere Patienten ein Höchstmaß an Lebensqualität erreichen ohne permanent Medikamente nehmen zu müssen. Das setzt auf Seiten der Patienten Eigenverantwortung und Mitarbeit voraus.

Wenn das nicht möglich ist, wollen wir bestehende Krankheiten mit den oben beschriebenen Maßnahmen lindern. Zusätzlich wenden wir eine leitliniengerechte naturwissenschaftliche Innere Medizin an. Dabei verwenden wir die gesamte Bandbreite der technischen Untersuchungen, die in einer hausärztlichen Praxis möglich ist.
Eine wichtige Säule in unserer Praxis ist die sogenannte Sprechende Medizin im Bereich der ganzheitlichen, ursachenorientierten Krankheitsdiagnostik und Psychosomatischen Grundversorgung.“

Okinawa Story – auf der japanischen Insel

Es ist bekannt, dass dort die wohl größte Konzentration der ältesten Menschen auf der Welt lebt. Seit einigen Jahren ist der Gesundheitszustand der Menschen dort rückläufig und verschlechtert, weil zu viel amerikanischer Einfluss in den Lebensstil eingeflossen ist. Es lassen sich jedoch von dort die untenstehenden Grundsätze herausfiltern.

Im Netz findet man viele Information über die Okinawa-Diät, was die Berichte auf die Ernährung fokussiert, obwohl auch andere Elemente der Lebensweise dabei eine Rolle spielen.

Das Blue-Zone Projekt

In diesem Projekt wurden 5 Zonen auf der Welt analysiert, wo die Menschen besonders lange leben:

  • Okinawa
  • Eine Zone in Griechenland
  • Sardinien
  • Kalifornien
  • Costa Rica

Dabei wurde ebenfalls ein roter Faden an Erkenntnissen gewonnen.

Überblick über die Erkenntnisse

Okinawa Blue Zone-Projekt Rosenfeldt-Formel
1.    Ernährung

2.    Bewegung

3.    Sozialleben

4.    Umgang mit Stress

5.    Glauben

Hier konzentrierte sich Dr. Rosenfeldt auf das Resultat der Untersuchungen in diesen 5 Regionen zum Thema Ernährung. Und natürlich hieß es dabei auch: wenig Fleisch. Körperliche Gesundheit

+ Liebe, Freundschaft

+ Sinn

+ Glaube, Spiritualität

Der Referent sprach natürlich durch seine eigene Fachrichtung viel über Ernährung mit detaillierten Angaben und Reaktionen des Körpers darauf. Mir ist besonders in Erinnerung, wie er davon abriet, zuviel Milchprodukte zu essen. (Muttermilch hat die Zusammensetzung zur Förderung des Wachstums von Babies. Eigentlich zeigt dies, dass sie nicht für Erwachsene geeignet ist.) Da bleibt mir wohl nur noch Kokosmilch etc…Oder Pudding aus Soya. Sehr mitfühlend verwies er auf spezielle Substanzen im Käse, die uns quasi süchtig machen. Deshalb falle es Veganern so schwer, auf Käse zu verzichten.

Immer wieder streute er ein, dass es keine Rolle spiele, ab und zu mal zu „sündigen“, nur nicht 365 Tage regelmäßig, z.B. bei Kuchen und Süßigkeiten.

Schluss

Bekanntes und Neues wurde von Dr. Rosenfeldt so vorgetragen, dass sogar die Profis unter den Teilnehmern beeindruckt waren. Erkennbar natürlich vom Detailwissen über die Zusammensetzung der Nahrungsmittel. Auch für mich nannte er bis dahin unbekannte Fakten, wo ich andere dann wissend nicken sah. Und so bildeten sich für viele der Teilnehmer Ideen und Motivation zur praktischen Umsetzung.

Website der Veranstaltung: http://www.sunternehmensentwicklung.de/erfolgsforum-gesundes-leben/kooperationen-erfolgsforum/erfolgsforum-gesundes-leben.html

Insgesamt ein sehr spannender und informativer Abend. Hier geht es zur Website des Referenten: https://www.rosenfeldt.de/

Abschluss-Bewegungsübung durch Moderator

(leider ohne Bild, weil seine Hände beschäftigt waren) nach dem engagierten Vortrag und voller eigener Motivation lud ich die Teilnehmer zum Mitmachen bei dieser Übung ein.:Hier der Ablauf, mit der Teile der Rosenfeldt-Formel muskulär und emotional verankert werden:

Aktion, Start im Sitzen der Teilnehmer Gesprochen dazu
Hände aneinander reiben, bis es langsam heiß wird Zum Umsetzen des Gelernten benötigen wir Energie. Und entspannen dabei.
Mit den Handflächen die Energie auf Stirn, Augen, Wangen, Nase, Kinn verteilen Diese Energie führen wir nun unserem Kopf und damit Bewusstsein zu
Kopf mit 10 Fingern massieren In unserem Kopf brodeln die Erkenntnisse und Einsichten, klären sich langsam. Da ist ja die Formel:
Langsam artikuliert weiter gesprochen: Zunächst die Körperliche Gesundheit mit den Hauptfaktoren Ernährung und Bewegung
Mit der Haupthand auf die andere Schulter klopfen.

Dann von oben beginnend den eigenen Körper abklopfen bis nach unten und wieder hoch.

Mit meiner Haupthand klopfe ich mir selbst auf die Schultern, erkenne mich selbst an, liebe mich selbst – und auch meinen Körper, den ich pflege und beachte.
Mit der anderen Hand auf die andere Schulter klopfen Und sehr wertschätzend erkenne ich die anderen wichtigen Menschen an.
Wie angesagt Nun drehen Sie sich zur Seite und klopfen dem anderen auf den Rücken, geben ihm eine kleine Massage zur Wertschätzung
Wie angesagt…. Bis zum Sprung nach vorne.

Dabei lauten Schrei ausstoßen.

Nun wieder im Halbkreis mit schulterbreiten Beinen stellen. In die Mitte zu mir schauen.

Einen Ausfallschritt nach vorne machen. Tief einatmen, die Arme hochheben und die Aufmerksam nach oben richten. Von dort, von dem großen Ganzen, empfangen wir unsere Energie und unseren Sinn.

Wir sammeln die Energie in unserem Buch und halten dabei den Atem an.

Wir glauben an uns selbst – und springen nun nach Vorne zur Tat.

Diese Grundsätze zur Langlebigkeit werde ich selbst umsetzen.

Durch Rückblick zur Ausgeglichenheit

zur Vorbereitung der persönlichen Rückschau der Teilnehmer inkl. Vorsätze zur Umsetzung in 72 Stunden. Der zweite Referent des Abends, Ralf Hartmann – Inhaber von Hartmann Training www.hartmanntraining.de , nahm die Teilnehmer mit auf einen Exkurs zum Thema „Durch Rückblick zur Ausgegllichenheit“

Warum sich nicht zum Ende eines Tages selbst ein paar Fragen stellen und diese auch gleich beantworten. Fragen, die individuell auf den einzelnen und auf die Situation bezogen sind. Sowohl Fragen zur eigenen Arbeit, zu laufenden Projekten, Hindernissen und Erfolgen. Diese Fragen kann man sich als Rückblick täglich immer wieder stellen, dabei aber immer abgestimmt auf die vorliegende Situation. Am Wochenende stehen eher Fragen zur Familie und Freizeit im Vordergrund. Im Urlaub geht es um Entspannung und Wohlbefinden. Die Arbeitswoche ist geprägt durch hierzu passende Fragen.

Dieser Tagesrückblick kann auf einem Blatt Papier erfolgen, oder auch in einer Handy-App.  Hier ein paar Auszüge aus dem Fragenangebot, dass sich jeder selber zusammenstellen sollte:

  • Welche Errungenschaften habe ich heute in meinem Aufgabengebiet gemacht?
  • Aus welchem Grund habe ich heute etwas vor mir hergeschoben?
  • Bin ich heute die beste Version von mir?
  • Was habe ich heute für mein wichtigstes Projekt getan?
  • Was würde ich heute tun, um meine Zukunft zu verbessern?

Um sich diese oder ähnliche Fragen immer wieder zu stellen kann man ein Notizbuch, den Computer oder einfach Notizzettel bemühen. Ralf Hartmann hat zum Abschluss als technische Lösung die App „Grid Diary“ vorgestellt, die diese Fragen täglich neu stellt und die man für sich hier beantworten kann.

Vorschau auf das weitere Programm Erfolgsforum und GABAL-GfA in München und Rosenheim

Hier ist das Programm des ganzen Jahres 2019.

Hier finden Sie Berichte von bisherigen Veranstaltungen.

Die traditionellen Workshops zur Jahreszielplanung 2019 sind am 3.12. in Rosenheim und 10.1.19 in München.

Danach geht es am 18.2.2019 weiter in Rosenheim mit 4 Referenten zu einem Abend mit Marketing-Impulsen für 2019.

 

Referent mit Teilnehmr

Erfolgsforum Marketingimpulse (Kundengewinnung, Alleinstellung, emotionale Texte, Website)

Fast zwei Dutzend Teilnehmer erwarteten unsere Referenten an diesem Abend, um passende Impulse für das eigene Marketing 2018 mit nach Hause nehmen zu können. Hoch konzentriert folgten sie den Präsentationen, so dass jeder am Ende für sich einen Benefit entdecken konnte. Dies war die Website der Einladung.

Begrüßung

3 Referenten und der Marketing-Kuchen

Dr. Rudolf Müller eröffnete die Impulsreihe und stellte zunächst das Erfolgsforum vor. Seit über 15 Jahren agiert es als Plattform verschiedener Weiterbildungsverbände (siehe weiter unten).

Jeder Teilnehmer an diesem Abend erhielt eine Arbeitsmappe, die Platz für Notizen zu jedem Vortrag und zu einem Resümee am Ende der Veranstaltung enthielt. Hier konnten die Zuhörer schon an Ort und Stelle eigene Erkenntnisse und Gedanken für eine Umsetzung formulieren.

Ralf Hartmann

Kundengewinnung ohne Kaltakquise

Ralf Hartmann startete als erster Referent in die Impuls-Runde und forderte jeden Teilnehmer auf, seinen Lieblingskunden und das -produkt zu benennen. Er zeigte auf, wie der Unternehmer zu diesem  Lieblingsprodukt eine Strategie entwickeln kann, die ihm hilft, Multiplikatoren im Vertrieb zu finden. Erste Schritte wurden besprochen, das weitere Vorgehen skizziert. Zur weiteren Unterstützung verwies Ralf Hartmann auf das  Hörbuch der Empfehlungsakademie, das mit einer übersichtlich strukturierten Anleitung zur Umsetzung in der Praxis eine wertvolle Hilfe ist.

Dr. Rudolf Müller mit seiner Stärken-Nutzen-Matrix

Alleinstellung mit Stärken-Nutzen-Matrix

Den passenden Anschluss setzte Dr. Rudolf Müller mit der Vorstellung dr von ihm entwickelten Stärken-Nutzen-Matrix. Diese beleuchtet die Sicht des Kunden auf ein Produkt oder eine Dienstleistung. Sie macht deutlich, welche Kommunikation für den Unternehmer notwendig sind, um den Nutzen für den Kunden zu verdeutlichen und sein Alleinstellungsmerkmal (Einzigartigkeit) zu kommunizieren. Damit lautet die Botschaft dieses Vortrags: „Vorhin haben Sie gehört, wie andere für Sie verkaufen. Nun lasse ich Sie hier arbeiten statt meiner, damit Sie Ihren Kunden besser verstehen. Und das können Sie nicht alleine indem Sie mir zuhören.  Sie sollten stattdessen

Sonja Lehmann die Wortmalerin

Ihrem Kunden besser zuhören und ihn befragen, warum er bei Ihnen kauft.“

Emotionale Texte

Als dritte Referentin schloss Sonja Lehmann an das Thema Kommunikation an und zeigte, wie man mit Worten „malen“ und dadurch Gefühle und Emotionen beim Leser auslösen kann. Die Teilnehmer erfuhren, welche bedeutende Wirkung die richtige Wortwahl

Geschichten erzählen

in Form einer bildhaften Geschichte hat und warum Botschaften in emotionaler Sprache besser im Gedächtnis bleiben. Mit einem komprimierter Einblick in das

Geheimnis der Kraft von Überschrift, Anlesetext und Spannungsaufbau in einer Geschichte, verriet Die Wortmalerin zum Abschluss noch die wichtigste Essenz:

 

Reise zur Website

Online-Reiseführerin Gabi Posch

Mit Gaby Posch und ihrer Botschaft „Ohne Ziel – keine Reise. Bieten Sie Ihren Kunden Nutzen und Lösungen, kein Marketing-Bla-Bla.“ ging der Abend in die Zielgerade. Als „Reise“- Souvenir übergab sie den Teilnehmern ein besonderes Geschenk. Ein Link auf dem jeder Unternehmer die eigene Webseite einfach und kostenlos auf die verwendeten Keywords und damit die Sichtbarkeit im Netz testen kann. Auch ihr Tipp, die eigenen Kunden um ein Feedback zum Unternehmen zu bitten, um so durch aufmerksames Zuhören mehr über den eigenen USP zu erfahren, kann sicherlich jeder Teilnehmer sofort in der Praxis umsetzen.

Schluss der Teilnehmer mit Umsetzungsplanung

Am Ende der Vortragsreihe forderte Ralf Hartmann die Teilnehmer auf, Notizen und Anregungen zur Umsetzung in die vorbereitete Mappe zu notieren. In der anschließenden Diskussionsrunde konnten erste Vorsätze für die Realisierung erfahrener Impulse genauer formuliert und im anschließenden Networking in anregenden Gesprächen vertieft werden.

Wir waren vor der angegebenen Endzeit 22.00 mit standing ovations fertig. Doch nur wenige Teilnehmer verließen den Raum. Die meisten wollten noch die leckeren und begrünten Schnittchen, das Obst und en Marketing-Kuchen auf dem Buffet genießen sowie Gespräche aus den Pausen mit den 4 Referenten und anderen Teilnehmern führen, Kontakte knüpfen, Visitenkarten austauschen, Termine ausmachen. Es war eine rundumgelungene Mitmach-Veranstaltung. Diesen Eindrruck hatte wir alle.

Weiteres Programm im Erfolgsforum

14. März 2018: Abend in München:  „Alleinstellung und Kundengewinnung ohne Kaltakquise“ mir Dr. Müller und Ralf Hartmann – beide Themn mit mehr Zeit und Austausch als am 20.2. in Rosenheim (s. oben)
19. März 2018: Abend in Rosenheim mit „Zielen und Hindernisse“ für Interessenen an einer neuen Dauer-Erfolgsgruppe.
13. April 2018: Tagesworkshop „Persönlichkeit und engpasskonzentrierte Strategie“ mit Dr. Rudolf Müller
23. April 2018 in Rosenheim, Abendveranstaltung mit Ralf Hartmann zum Thema „Modernes Zeit- und Selbstmanagement“
Mai-Abendveranstaltung in München, wahrscheinlich mit Kollegialer Beratung.
18. Juni 2018: Kundenbewertungen – mit Manuel Philipp, in Rosenheim

Zu den Weiterbildungverbänden

GABAL e.V. ist darunter der größte Verband mit einem breiten Portfolio in den Bereichen Persönliches und Berufliches Wachstum, Marketing und Vertrieb sowie Kommunikation. Auch die Vermittlung aktiver Lehr- und Lernmethoden steht dabei auf der Agenda. Zweiter im Bunde ist der Bundesverband Strategieforum e.V., der Unterweisung in der Erfolgsstrategie von Wolfgang Mewes anbietet. Diese findet ihre Anwendung in der Unternehmens- und Karrierestrategie. Zum Thema Ziele und Selbstorganisation können sich Interessenten bei der Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. (GfA) informieren.

Alle drei Verbände richten sich mit den jeweiligen Themen an Unternehmen (KMU), Selbstständige und Führungskräfte. Gebündelt unter dem Dach des Erfolgsforums, organisieren Dr. Rudolf Müller und Ralf Hartmann die Veranstaltungen in München und Rosenheim. Gemeinsam planen und erweitern sie das Angebot und nehmen zur Vertiefung der einzelnen Themen ggf. das  Angebot der Referenten in das Programm auf.

 

Rosenheim: Mit Leichtigkeit richtige Entscheidungen treffen

Ein Jahr nach München konnte ich Walter Bruck für einen Auftritt vor dem Erfolgsforum in Rosenheim gewinnen. Wir erlebten wieder einen total interessanten Workshopabend.

Bedeutung von Entscheidungen

Fragen der Teilnehmer am Anfang

Wie essentiell das Thema Entscheidungen ist, wurde uns umso deutlicher, je mehr wir uns mit der Selbstverständlichkeit von Entscheidungen und ihren Einfluss auf alle Bereiche unseres Lebens bewusst wurden. Bei 20.000 bis 100.000 Entscheidungen pro Tag ist dies eigentlich klar. Wir alle kennen Beispiele von Fehlentscheidungen, die im Nachhinein sehr gravierend waren. Die Autorin von Harry Potter wurde von 10 Verlagen abgelehnt. Auch die Beatles hatten erst große Schwierigkeiten, einen Musikverlag zu finden. Steve Jobs wurde vom Verwaltungsrat seiner eigenen Firma wegen Unfähigkeit entlassen. Die Liste kann endlos verlängert werden.

Entscheidungen in der VUCA-Welt

Dabei ist das durch den ständigen Wandel (VUCA-Welt) in unserem heutigen Leben auf dem Planeten sicher nicht einfacher geworden.

V olatile- wechselhaft

U ncertain – unsicher

C omplex – eben komplex

A mbigous – mehrdeutig

Kontext von Entscheidungen

Wir müssen den Kontext erkennen, in dem alles eingebettet ist, den Rahmen klären. Dadurch kann sich das verändern, was zu entscheiden ist. Gleich zu Anfang machten wir dafür eine Partnerübung. Jeder nannte eine Entscheidung, die er zu treffen hat. Mit vertiefenden Fragen prüften wir, um welche Entscheidung es wirklich geht.

Dies bracuhe bei einigen Teilnehmern einen neuen Fokus der Entscheidung, auch bei mir selbst als Teilnehmer.

Später kam dann der für Walter Bruck typische Teil eines kurzen wertschätzenden (AI – Apprciate Inquiry) Partner-Interviews. Dieses Mal ging es besonders um die Leichtigkeit von Entscheidungen. So kamen wir dann alle  tiefer in die  Thematik des Abends.

Wir lernten einen in der Praxis jederzeit anwendbaren Entscheidungsprozess kennen, sowie den entscheidenden Erfolgsfaktor für richtige Entscheidungen in Leichtigkeit.

Mehr  dazu im Blog vom Juni 2016.

Walter Bruck

Und wieder fanden wir kein Ende der offiziellen und inoffiziellen Diskussion, weil es für alle so hautnah und interessant war.

Hier geht es zur Website unseres Referenten, Mister 100 %  –  Ihr Partner für marktverändernde Innovationen und Change mit Leichtigkeit. Hier die Website des Events selbst.

Die nächsten Veranstaltungen vom Erfolgsforum

12.7.17 in München: Vertrauen im Business und zum Menschen mit Dr. Rudolf Müller

27.7.17 in Rosenheim als halb-offene Gruppe: Denkwerkstatt Weltverbesserung und Demokratie.

19.9.17 in Rosenheim: Empfehlungsmarketing mit Ralf Hartmann

 

Ganzheitliche Jahreszielplanung und Jahreswechsel 2017 im Erfolgsforum Rosenheim

wuensche-an-die-feeZum 12. Mal führte der Leiter des Erfolgsforums in diesem Winter Workshops zur Jahreszielplanung durch. Seit einigen Jahren sowohl in Rosenheim als auch München.

Moderator mit Tablett der Lebensfelder

Moderator mit Tablett der Lebensfelder

Zuletzt am 12.1.17 im erweiterten Umfang auf 6 Stunden und mit 16 Teilnehmern, einer neuen Rekordzahl.
Dies nicht zuletzt dank der Kooperation mit GABAL (Gesellschaft für Anwendungsorientierte Betriebswirtschaft und Aktive Lehr- und Lernmethoden) und der GfA (Gesellschaft für Arbeitsmethodik).

Es ist die Saison der Zielplanung für das kommende Jahr. Bevorsich die meisten möglicherweise an rein beruflichen und naheliegenden Dingen orientieren bietet das Erfolgsforum ein ganzheitliches Konzept für alle Lebensfelder simultan.

Attraktives Konzept

Das Konzept ist attraktiv: in 6 Stunden Arbeit alle Lebensfelder (Gesundheit, Beziehungen, Beruf und Finanzen) durchgehen und darin gemäß dem Tipi-Modell auf den Ebenen Ergebnisse, Aktivitäten und Stärken Ziele entwickeln. Sodann werden auch die Werte berücksichtigt und neuerdings auch das, was uns Menschen Glück bereitet. Interessanterweise denken nur wenig Menschen an ihre tiefe Suche nach Glück imbue-img_5296 Leben, wenn sie die Frage beantworten: Welche 3 Wünsche nennen Sie einer guten Fee, die sie Ihnen erfüllen will.

Die sinnlichen Elemente der Moderation mit Musik, Bewegung, Entspannung und Farbe gepaart mit Intellekt und Gespräch – sowie einer leibhaftigen Werte-Cocktail-Party – trugen natürlich ebenfalls zur Erfolg des Nachmittags und Abends bei.

Ziele und Energie

teilnhmer-img_5299Nach den ersten kurz- und langfristigen Zielideen wurden in einem allgemeinen Brainstorming mögliche Energiequellen aufgelistet, von den Jeder einige in seine Ziele aufnahm. Einerseits vermitteln solche Energiequellen zugleich Glücksgefühle (z.B. Musik, Bergwanderung, Bewegung generell, Aktivitäten mit Freunden etc) als auch eben die Energie,teilnehmer2-img_5301 den nötigen Aufwand zur Zielerreichung zu betreiben. – Wie immer versprach der Moderator jedem eine spezielle Checkliste zum Energiemanagement

  • Physisch – mit Bewegung verbunden
  • Psychisch – mental, durch intellektuelle Beschäftigungen
  • Emotional – wozu auch Musik gehört
  • Spirituell – mit Nachdenken über Sinn und z.B. Berufung im Gelderwerb

Auf der Ebene der Stärken wurde jeder mit seinem persönlichen Engpass konfrontiert – wieder ein Anlass sich weitere (Veränderungs-)Ziele zu setzen. Dabei erfahren die Teilnehmer, dass menschlichen Eigenschaften (und auch die Werte) immer polar sind und es in beiden Richtungen Übertreibungen gibt – die wieder Probleme bereiten können.

Zum Mitnehmen

Und dann ging es in die Zielgerade mit den Schlussüberlegungen

Die Untensilien für Prilritätensetzung im Lebensfluss

Die Untensilien für Prilritätensetzung im Lebensfluss

Vorgehensplanung und Sicherstellung der Umsetzung. Dazu noch ein bewegungsorientierter motivierender Abschluss zur Überwindung der persönlichen Engpässe.

Insgesamt nehmen die Teilnehmer von dem Workshop vieles mit nachhause:

  • Mein eigener Jahresrückblick hat mich überrascht. Habe das Jahr durch spezielle Enttäuschen vorher stark negativ gesehen.
  • Über Ziele nachdenken- und meine Situation im Unterschied zum gewünschten Zustand.
  • Einiges ist mir bewusst geworden. Habe schon am Nachmittag erste Entscheidungen zu neuen Prioritäten getroffen.
  • Habe schon Zielseminare besucht. War eine spannende Herangehensweise mit den 4 Feldern, war gut für das Aufarbeiten. Nahm mir bisher viel zu wenig Zeit für mich selbst.
  • Die 4 Felder sind eine gute Struktur. Dazu das schriftliche Denken – und teils auch das Aussprechen.
  • Dank der strukturierten Herangehensweise habe ich erkannt, dass andere Dinge wichtig sind, als ich ursprünglich dachte.
  • Mehr die Pläne aufschreiben ist wichtig!
  • Sehe jetzt klarer, auch Plan für Teilziele
  • Bin durch meinen Beruf Zahlen, Daten, Fakten geprägt, die emotionalen Teile des Workshops fand ich sehr positiv
  • Alles Gut, viele Anregungen, Ideen, Spaß
  • Souverän moderiert, tolle Gruppe zusammengefügt

Über allem steht natürlich immer das Pareto-Prinzip: Mit 20 % des Zeit oder das Aufwands können wir sicher 80 % unseres Erfolgs oder unserer Ergebnisse einheimsen. Diese Konzentration dürfen wir nie vergessen. Darum heißt es immer: Prioritäten setzen – und diese nicht vergessen und zeitlich im Tagesablauf einplanen. Ein kleines Experiment zeigte das allen Teilnehmern auf und beeindruckte wie immer sehr stark!

Die Moderation lag in den bewährten Händen von Dr. Rudolf Müller.

Für Alleinarbeiter hat Dr. Müller ein Ebook zur Jahreszielplanung geschrieben:

Die nächsten Veranstaltungen im Erfolgsforum

14.02.2017 Abend zum interaktiven Intuitionstraing mit Dr. Barbara Rheinbay und Helmut Gerstlauer – in Rosenheim

04.03.2017 Ganztagesseminar zu WORDPRESS – mit Sanjay Sauldie (Fortsetzung vom 16.11.16) in München

22.03.2017 Abend  zum Thema „Storytelling“ in Business und Werbung – mit Michael Heinz

pareto-prinzip-fuers-zeitmanagement

Gute Entscheidungen für bestmögliche Ergebnisse treffen – Veranstaltung München im Juni

Bildmotiv zum Thema Entscheidungen

Bildmotiv zum Thema Entscheidungen

Hier finden Sie den Bericht vom 15.6.16 in München mit Walter Bruck und dem  Thema „Gute Entscheidungen für bestmögliche Ergebnisse treffen“.

Wie es manchmal passiert:  Superspannendes Thema mit  Top-Referent – und wenige Teilnehmer dank Gott Fußball. Aber wir waren doch 10 Aktive, die sich schnell vom Referenten tief in das Thema reinziehen ließen. Und das hat sich echt gelohnt, ein wirklich aktiver Abend, der sich am Ende in Einzelgespräche auflöste, die sich am liebsten noch endlos hingezogen hätten, so interessant war das Thema und die Impulse aus diesem Abend. Wie essentiell das Thema Entscheidungen ist, wurde uns umso deutlicher, je mehr wir uns mit der Selbstverständlichkeit von Entscheidungen und ihren Einfluss auf alle Bereiche unseres Lebens bewusst wurden. Bei 20.000 bis 100.000 Entscheidungen pro Tag können wir das bereits erahnen.

Zunächst bezog unser Referent Walter Bruck, Mister 100 %, uns alle ein mit ein paar kurzen Fragen. Gefolgt von einem2 Entscheidungen - Referent Walter Bruck Ausdruck durch uns Teilnehmer über unsere aktuelle Stimmungslage – nonverbal mit einer körperlichen Geste zusammen mit einem Laut. Dadurch entstand dann, als wir das alle zusammen machten, ein kurzes Symphonieorchester. Schon hatten wir gute Laune. Zusammen mit einer kurzen Entspannungsübung waren wir so bereits einen deutlichen Schritt Richtung Tiefenentspannung unterwegs.

Das wertschätzende Interview

Dann erhielten wir einen Interviewleitfaden zum Thema „Wichtige und richtige Entscheidungen“ und ergründeten dieses in einem Wertschätzenden Interview (Appreciative Inquiry) mit unserem Partner. Mit den ersten zwei Fragen:

  1. Was schätzt Du an Menschen, die gerne Entscheidungen treffen?
  2. Was ist Dir bei Entscheidungen besonders wichtig?

waren wir sofort voll im Thema. Für jede der zwei Interviewrunden hatten wir 30 Minuten Zeit und der Interviewer notierte die wichtigsten Erkenntnisse. Immer tiefer tauchten wir mit Hilfe der Fragen ins Thema ein. In meinem Interview spürten wir mehr und mehr die Unterschiede von Verstand und Bauch sowie darunterliegend unsere innere Stimme die Intuition.

Der Lautstärkepegel blieb hoch, weil alle sehr engagiert beim Thema waren. Da wir alle aufgrund der interessanten Fragen auch nach einer Stunde nicht fertig waren, arbeiteten wir in die geplante Pause hinein. Ein Interviewpaar entschied sich, weil es so spannend war, nur eine Interviewrunde zu machen und dafür die volle Zeit zu nutzen.

Einige Ergebnisse

Einige Ergebnisse

Auf 2 Pinnwänden vermerkte jedes Paar seine Antworten in Form eines Mindmaps (hier links eines davon als Beispiel).

Die Antworten zur Frage „Welche wichtige Erkenntnis hast Du über besonders wirksame Entscheidungen gewonnen?“ wurden auf dem folgenden Flipchart (rechts) zusammengefasst.

Wichtigste Erkenntnisse

Wichtigste Erkenntnisse

Diese Wertschätzenden Interviews sind das Herz des Appreciative-Inquiry Ansatzes, wofür Walter Bruck der Experte im deutschsprachigen Raum ist.

In einer kurzen Blitzlichtrunde erzählten die Teilnehmer, wie kurzweilig und gehaltvoll die Gespräche verlaufen waren und dass Sie sich auf dieser Basis jetzt leicht mehrere Tage intensiv hätten austauschen können.

Die eigentliche Präsentation

Bevor Walter Bruck mit seiner Präsentation zum Thema wichtige und richtige Entscheidungen begann, sagte ein Teilnehmer, dass der „Vortrag“ bis zu diesem Zeitpunkt bereits so spannenden war, obwohl der Referent bisher fast nichts zu dem Thema gesagt hatte. Alle waren jetzt gespannt, was dieser Fülle noch hinzugefügt werden konnte.

Die VUCA-Welt

Die VUCA-Welt

In seinem Vortrag gab er einen Überblick über Entscheidungssituationen und Entscheidungsstrategien sowie der wesentlichen Voraussetzung für gute und richtige Entscheidungen.

  • Entscheidungen gelingen am besten, indem wir die Zukunft antizipieren.
    Entscheidungen werden meist stark von Identifikationen beeinflusst.

    Strategie in der VUCA-Welt

    Strategie in der VUCA-Welt

    Wie sieht ein Prozess guter Entscheidungen aus?
    Darum ist es leicht gute und richtige Entscheidungen zu treffen.

Wir hätten eine Nadel fallen hören können, so gespannt und mit voller Aufmerksamkeit folgten alle diesem Vortrag mit den reichhaltigen Erkenntnissen über Entscheidungen.

Wie geht es mit „Entscheidungen“ weiter

Entscheidungen mit Entspannung

Entscheidungen mit Entspannung

Das nächste 3-stündiges Abendseminar für das Thema „Mit Leichtigkeit richtige Entscheidungen treffen“ findet am 19.7.2016 statt. Neben einem anderen Schwerpunkt als der vorstehend beschriebene Abend des 15. Juni werden weitere Erkenntnisse vermittelt. Weitere Infos und Anmeldung beim Referenten Walter Bruck – 100 Prozent.

Und hier sein allgemeiner Link  für alle, die die Veranstaltung verpasst haben. Auf Twitter und bei Facebook gibt es Impulse zu den Themen Innovation, Führung und Umgang mit Veränderungen.

Vorschau auf weitere Veranstaltungen im Erfolgsforum

12.7.16 Rosenheim mit Dr. Wilfried Mende: „Durchbruch zum Handeln

19.7.16 München nochmal mit Walter Bruck und von diesem selbst organisiert: „Mit Leichtigkeit richtige Entscheidungen treffen“ bzw. in Xing. Eine erweiterte Perspektive.

21.9.16 München mit Dr. Thomas Schwämmlein „Geistiges Wohlbefinden und Gesundheit“ (in Kooperation mit GABAL und GfA)

Hier geht es zum jeweils aktualisierten Programm des Erfolgsforums, welches zwischen München und Rosenheim wechselt.

Hidden Champions in München, Google AdWords in Rosenheim

Ein Hidden Champion in Aktion

Ein Hidden Champion in Aktion

Nach der Spieleveranstaltung in München folgte in Rosenheim der Auftritt von Myriam Van Massenhove am 16.3.16 über Google AdWords, die das Thema sehr engagiert und detailliert präsentierte. Anders der perfekt inszenierte Vortrag von Prof. Otterbach am 13. April in München, der über das allgemeine Thema der weltweiten Hidden Champions aus Deutschland auf den Weltmarkt  informieren, beeindrucken und aufrütteln wollte.

Rosenheim im März: Google AdWords

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Myriam Van Massenhove als Referentin

Doch der Reihe nach. Myriam Van Massenhove, Spezialistin für Online-Marketing, befasste sich mit Google AdWords, eine Online-Anzeigenschaltung von meist Texten mit und ohne Bild. Das sind Kleinanzeigen die bei der Google-Suche von Stichworten noch vor – und auch nach – den eigentlichen 10 Treffern pro Seite gelb markiert angezeigt werden. Der Werbetreibende zahlt dabei nur für die Klicks auf seine Anzeige. Nicht jedoch erst dann, wenn der Kunde eine Bestellung auf der „landing page“ aufgibt.

Der Preis pro Click richtet sich wie bei einer Auktion nach der Nachfrage nach den jeweiligen „Keywords“ – und auch der Qualität der Anzeige. Außerdem kann man innerhalb von Sekunden die Werbung verändern und auch stoppen – und so die Effizienz der Werbung kontrollieren und das Budget im Griff halten.Erfolgsforum - AdWords - 16.03.2016

Interessant war weiterhin, dass die reine Einblendung (quasi erfolglos) gar nichts kostet und so auch zur reinen Markenbildung verwendet werden kann. Auf jeden Fall ist alles gut messbar – ein Wunsch der an die Werbung gestellt wird, seit es Werbung gibt.

Viel diskutiert wurde natürlich über die zielführende Auswahl der Keywords. Google stellt dafür hilfreiche Tools zur Verfügung. Am Schluss riet die Referentin dazu „mit AdWords klein anzufangen und erst Erfahrungen zu sammeln, bevor ein größeres Budget eingesetzt wird.“

Hier der Link zur Referentin, für diejenigen, die den ertragreichen Abend im Erfolgsforum verpasst haben.

Kooperationsveranstaltung April in München – Hidden Champions

Am 13. April fand in München eine Kooperationsveranstaltung mit GABAL zum Thema Hidden Champions (HC) statt. Prof. Andreas Otterbach brachte uns routiniert und engagiert näher, was damit gemeint ist.

  • Umsatz bis zu 5 Mrd. €
  • Hoher Marktanteil (einer von den 3 größten Anbietern)
  • weltweiter Vertrieb

Davon gibt es weltweit 2.700 Unternehmen, die Hälfte sind in D – warum wohl? Hierüber sahen wir einen interessanten Clip, der die deutschen Tugenden wie Gewissenhaftigkeit, Qualität, Zielstrebigkeit und auch unsere duales Bildungssystem verbunden mit dem feinmechanischen Know-how hervorhob. Auch ein Blick auf die internationale Patentbilanz fehlte nicht.

Otterbach - Sternstunden2016

Prof. Andreas Otterbach in Aktion

Prof. Otterbach sprach natürlich auch sehr ausgefeilt über die Mitarbeiterführung und Unternehmenskultur. Neben dem Wert Sparsamkeit hob er den Teamgedanken und die Familienverantwortung hervor.

Noch intensiver wurde das Thema der Kundenbeziehungen der HC vorgestellt – immer von kleinen Videoclips über beispielhafte deutsche Hidden Champions mit meist unbekannten Namen in der breiten Öffentlichkeit. Hier verwies er auf das Zuhören beim Kunden, auf den Dialog und die resultierende innovative Flexibilität im Angebot für mehr Kundennutzen. Dies ergänzte die von ihm benannte „Fokussierungsstrategie“:

  • Enger Markt

    Chart über Hidden Champions

    Chart über Hidden Champions

  • In die Tiefe gehen
  • Globaler Vertrieb (Homepages mit 24 Sprachen)

Und so formulierte er entsprechend seinen Schluss als „Fahrplan“ für den HC-Erfolg

  • Ausgangsidee für den Markt
  • Fokussierung
  • Tiefe gehen
  • Globalen Markt bearbeiten
  • Unternehmenskultur

Nach einer Pause an dem wie immer gesunden Buffet des Erfolgsforums wurden dem Referenten fleissig Fragen gestellt zu den Erfolgsfaktoren. Dr. Müller wies bei dieser Gelegenheit auf den Bundesverband Strategieforum hin, der auch Trägerverband des Erfolgsforums ist. Auch in dem Buch von Prof. Simon über Hidden Champions ist erwähnt, dass die HC überproportional die EKS-Strategie von Wolfgang Mewes anwenden. Diese wird vom Strategieforum propagiert.

So konnten die Teilnehmer sämtlich bereichert nachhause gehen. Hier der Link zum Referenten für alle, die die Veranstaltung verpasst haben.

Am Schluss hier ein Chart mit Notizen aus der Diskussion.

Vorschau auf weitere Veranstaltungen im Erfolgsforum

15.6.16 in München mit Walter Bruck zum Thema „Gute Entscheidungen für bestmögliche Ergebnisse treffen

12.7.16 Rosenheim mit Dr. Wilfried Mende: „Durchbruch zum Handeln“

 

Bericht vom Strategie-Spieleabend in München

Moderator und eine Gruppe

Moderator Peter Käpernick und eine Gruppe

Der Dezember und Januar waren geprägt von insgesamt 3 hoch-intensiven Veranstaltungen zur Jahreszielplanung in München und Rosenheim (Ablauf wie schon im Blog  geschildert) mit einem schon am Nachmittag beginnenden 6-stündigen Workshop.

Die erste reguläre Abendveranstaltung in 2016 fand erst am 10. Februar als Kooperation mit GABAL und der GfA (Gesellschaft für Arbeitsmethodik) in München statt. Wir spielten in 3 Gruppen auf einem Spielbrett nach der EKS-Erfolgsspirale und würfelten Fragekarten. Diese waren streng nach der vereinfachten EKS für 4 Felder aufgebaut:

  • Die eigenen Stärken finden (für die Kompetenzformulierung)

    GfA-Regionalleiter als unverhoffter Spielleiter der Gruppe

    GfA-Regionalleiter Reinhold  Schneider als unverhoffter Spielleiter der Gruppe

  • Zielgruppen für die eigene Leistungen festlegen (nicht jeden Menschen versuchen anzusprechen)
  • Engpässe, d.h. Entwicklungshemmnisse der Zielgruppe, deren Probleme, Sorgen, Ängste identifizieren
  • Innovation – zur Lösung der Zielgruppenprobleme beitragen mit den eigenen – verbesserten – Produkten und Leistungen, ggf. Zusatzleistungen.

Dazu gab es noch Wertekarten, um die eigene Prinzipien und Wertvorstellungen bei der Arbeit zu identifizieren und verstärken. Eine Erweiterung der Original-Philosophie von Wolfgang Mewes über seine Nutzenorientierung (statt Gewinnorientierung) hinaus.

20160215_215102Auf speziellen farbigen Antwortkarten (in der Farbe der eigenen Spielfigur) konnte jeder seine Erkenntnisse der Diskussion festhalten. Am Schluss dienten diese Notizen dazu, einige anstehende Aktivitäten für eine To-Do-Karte herauszufiltern. So wurde das Augenmerk darauf gelenkt, aus dem Abend praktischen Nutzen zu ziehen.

Bis 22 Uhr spielten und diskutierten wir und wollten fast nicht aufhören. Dabei stellte sich oft heraus, dass viele Teilnehmer keine klare Zielgruppe haben und deshalb weniger Erfolg im Markt aufweisen. Adressen wurden getauscht, neue Kontakte geknüpft und alle gingen mit einer sauberen To-Do-Liste für die Impulse vom Abend nachhause.

Mehr Info aus der Veranstaltungseinladung

Und hier geht es zum Spielemacher Peter Käepernick aus Emmendingen

Veranstaltungsorganisator im blauen Pulli freut sich

Veranstaltungsorganisator im blauen Pulli freut sich

Der Teilnehmer Christoph Meinersmann hat schon gleich am nächsten Tag gepostet:

Über die Gesellschaft zur Förderung Angewandter Betriebswirtschaft und Aktivierender Lehr- und Lernmethoden in Hochschule und Praxis, kurz Gabal, nahm ich gestern an einem „Erfolgsforum Strategieabend-Spiel“ in München teil. Ausgehend vom Modell der „Engpasskonzentrierten Strategie“ (EKS), sollten alle Teilnehmer die „eigene Strategie spielerisch aus- und überarbeiten“ und vor allem an ihrer Positionierung und Zielgruppendefinition feilen. Trotz bunten Spielfiguren, Würfel, Karten und Spielbrett: ein Kinderspiel ist strategische Positionierung definitiv nicht. Zweifelsohne aber haben sich Lern-, Rollen- und Planspiele sowie sogenannte Serious Games in der Wissensvermittlung und in der Beratung sowie im Training und Coaching bei belegbarem Erfolg bewährt. Spielen ist nicht nur ein „dem Menschen innewohnendes Prinzip“ (Edmund Burke), sondern unter Umständen auch „die einzige Art, richtig verstehen zu lernen“ (Frederic Vester). In jedem Fall ist etwas Wahres daran, wenn Jacques-Yves Cousteau konstatiert: „Spielen ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann.“

Und hier zu einem Blog-Artikel von einem EKS-Anwender.

Vorschau auf weitere Veranstaltungen

Das Programm 2016 wird jeweils im Wechsel von München und Rosenheim je 6 Termine enthalten.

Demnächst sind geplant:

29.2.16 Ziele als Energiequelle und die Selbstorganisation dafür – mit Dr. Rudolf Müller in Rosenheim

16.3.16 Aktives Online-Marketing mit Google-AdWords – mit Myriam Van Massenhove in Rosenheim

13.4.16 Geheimnisse der Hidden Champions – mit Prof. Andreas Otterbach in München