Wie leben die ältesten und gesündesten Menschen – Vortrag Dr. Rosenfeldt

Das Erfolgsforum hatte an diesem Oktoberabend in Rosenheim zur Präsentation der Ergebnisse der Langlebigkeitsforschung eingeladen. Wie alle anderen Lebensbereiche ist die Gesundheit zum großen Teil das Ergebnis unseres eigenverantwortlichen Verhaltens. Jahrzehntelange Forschung haben die Lebensweisen zu Tage gefördert, die die Menschen praktizieren, die besonders lange leben und im Alter über eine bemerkenswerte Gesundheit und Energie verfügen.

Wir erlebten mit dem sehr erfahrenen Referenten Dr. Rolf Rosenfeldt einen Abend, der sowohl Teilnehmer mit viel Vorwissen beeindruckte als auch den Gesundheitslaien Information und Motivation an die Hand gab.

Praxis-Philosophie von Dr. Rosenfeldt in Rosenheim

Zitat von seiner Philosophie von seiner Website: „Menschen, wenn möglich zu heilen. Das heißt ein Wohlbefinden zu schaffen durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Dafür greifen wir in erster Linie auf die Ernährung und natürliche Heilmittel wie z. B. Kräutertees zurück. Wir möchten, dass unsere Patienten ein Höchstmaß an Lebensqualität erreichen ohne permanent Medikamente nehmen zu müssen. Das setzt auf Seiten der Patienten Eigenverantwortung und Mitarbeit voraus.

Wenn das nicht möglich ist, wollen wir bestehende Krankheiten mit den oben beschriebenen Maßnahmen lindern. Zusätzlich wenden wir eine leitliniengerechte naturwissenschaftliche Innere Medizin an. Dabei verwenden wir die gesamte Bandbreite der technischen Untersuchungen, die in einer hausärztlichen Praxis möglich ist.
Eine wichtige Säule in unserer Praxis ist die sogenannte Sprechende Medizin im Bereich der ganzheitlichen, ursachenorientierten Krankheitsdiagnostik und Psychosomatischen Grundversorgung.“

Okinawa Story – auf der japanischen Insel

Es ist bekannt, dass dort die wohl größte Konzentration der ältesten Menschen auf der Welt lebt. Seit einigen Jahren ist der Gesundheitszustand der Menschen dort rückläufig und verschlechtert, weil zu viel amerikanischer Einfluss in den Lebensstil eingeflossen ist. Es lassen sich jedoch von dort die untenstehenden Grundsätze herausfiltern.

Im Netz findet man viele Information über die Okinawa-Diät, was die Berichte auf die Ernährung fokussiert, obwohl auch andere Elemente der Lebensweise dabei eine Rolle spielen.

Das Blue-Zone Projekt

In diesem Projekt wurden 5 Zonen auf der Welt analysiert, wo die Menschen besonders lange leben:

  • Okinawa
  • Eine Zone in Griechenland
  • Sardinien
  • Kalifornien
  • Costa Rica

Dabei wurde ebenfalls ein roter Faden an Erkenntnissen gewonnen.

Überblick über die Erkenntnisse

Okinawa Blue Zone-Projekt Rosenfeldt-Formel
1.    Ernährung

2.    Bewegung

3.    Sozialleben

4.    Umgang mit Stress

5.    Glauben

Hier konzentrierte sich Dr. Rosenfeldt auf das Resultat der Untersuchungen in diesen 5 Regionen zum Thema Ernährung. Und natürlich hieß es dabei auch: wenig Fleisch. Körperliche Gesundheit

+ Liebe, Freundschaft

+ Sinn

+ Glaube, Spiritualität

Der Referent sprach natürlich durch seine eigene Fachrichtung viel über Ernährung mit detaillierten Angaben und Reaktionen des Körpers darauf. Mir ist besonders in Erinnerung, wie er davon abriet, zuviel Milchprodukte zu essen. (Muttermilch hat die Zusammensetzung zur Förderung des Wachstums von Babies. Eigentlich zeigt dies, dass sie nicht für Erwachsene geeignet ist.) Da bleibt mir wohl nur noch Kokosmilch etc…Oder Pudding aus Soya. Sehr mitfühlend verwies er auf spezielle Substanzen im Käse, die uns quasi süchtig machen. Deshalb falle es Veganern so schwer, auf Käse zu verzichten.

Immer wieder streute er ein, dass es keine Rolle spiele, ab und zu mal zu „sündigen“, nur nicht 365 Tage regelmäßig, z.B. bei Kuchen und Süßigkeiten.

Schluss

Bekanntes und Neues wurde von Dr. Rosenfeldt so vorgetragen, dass sogar die Profis unter den Teilnehmern beeindruckt waren. Erkennbar natürlich vom Detailwissen über die Zusammensetzung der Nahrungsmittel. Auch für mich nannte er bis dahin unbekannte Fakten, wo ich andere dann wissend nicken sah. Und so bildeten sich für viele der Teilnehmer Ideen und Motivation zur praktischen Umsetzung.

Website der Veranstaltung: http://www.sunternehmensentwicklung.de/erfolgsforum-gesundes-leben/kooperationen-erfolgsforum/erfolgsforum-gesundes-leben.html

Insgesamt ein sehr spannender und informativer Abend. Hier geht es zur Website des Referenten: https://www.rosenfeldt.de/

Abschluss-Bewegungsübung durch Moderator

(leider ohne Bild, weil seine Hände beschäftigt waren) nach dem engagierten Vortrag und voller eigener Motivation lud ich die Teilnehmer zum Mitmachen bei dieser Übung ein.:Hier der Ablauf, mit der Teile der Rosenfeldt-Formel muskulär und emotional verankert werden:

Aktion, Start im Sitzen der Teilnehmer Gesprochen dazu
Hände aneinander reiben, bis es langsam heiß wird Zum Umsetzen des Gelernten benötigen wir Energie. Und entspannen dabei.
Mit den Handflächen die Energie auf Stirn, Augen, Wangen, Nase, Kinn verteilen Diese Energie führen wir nun unserem Kopf und damit Bewusstsein zu
Kopf mit 10 Fingern massieren In unserem Kopf brodeln die Erkenntnisse und Einsichten, klären sich langsam. Da ist ja die Formel:
Langsam artikuliert weiter gesprochen: Zunächst die Körperliche Gesundheit mit den Hauptfaktoren Ernährung und Bewegung
Mit der Haupthand auf die andere Schulter klopfen.

Dann von oben beginnend den eigenen Körper abklopfen bis nach unten und wieder hoch.

Mit meiner Haupthand klopfe ich mir selbst auf die Schultern, erkenne mich selbst an, liebe mich selbst – und auch meinen Körper, den ich pflege und beachte.
Mit der anderen Hand auf die andere Schulter klopfen Und sehr wertschätzend erkenne ich die anderen wichtigen Menschen an.
Wie angesagt Nun drehen Sie sich zur Seite und klopfen dem anderen auf den Rücken, geben ihm eine kleine Massage zur Wertschätzung
Wie angesagt…. Bis zum Sprung nach vorne.

Dabei lauten Schrei ausstoßen.

Nun wieder im Halbkreis mit schulterbreiten Beinen stellen. In die Mitte zu mir schauen.

Einen Ausfallschritt nach vorne machen. Tief einatmen, die Arme hochheben und die Aufmerksam nach oben richten. Von dort, von dem großen Ganzen, empfangen wir unsere Energie und unseren Sinn.

Wir sammeln die Energie in unserem Buch und halten dabei den Atem an.

Wir glauben an uns selbst – und springen nun nach Vorne zur Tat.

Diese Grundsätze zur Langlebigkeit werde ich selbst umsetzen.

Durch Rückblick zur Ausgeglichenheit

zur Vorbereitung der persönlichen Rückschau der Teilnehmer inkl. Vorsätze zur Umsetzung in 72 Stunden. Der zweite Referent des Abends, Ralf Hartmann – Inhaber von Hartmann Training www.hartmanntraining.de , nahm die Teilnehmer mit auf einen Exkurs zum Thema „Durch Rückblick zur Ausgegllichenheit“

Warum sich nicht zum Ende eines Tages selbst ein paar Fragen stellen und diese auch gleich beantworten. Fragen, die individuell auf den einzelnen und auf die Situation bezogen sind. Sowohl Fragen zur eigenen Arbeit, zu laufenden Projekten, Hindernissen und Erfolgen. Diese Fragen kann man sich als Rückblick täglich immer wieder stellen, dabei aber immer abgestimmt auf die vorliegende Situation. Am Wochenende stehen eher Fragen zur Familie und Freizeit im Vordergrund. Im Urlaub geht es um Entspannung und Wohlbefinden. Die Arbeitswoche ist geprägt durch hierzu passende Fragen.

Dieser Tagesrückblick kann auf einem Blatt Papier erfolgen, oder auch in einer Handy-App.  Hier ein paar Auszüge aus dem Fragenangebot, dass sich jeder selber zusammenstellen sollte:

  • Welche Errungenschaften habe ich heute in meinem Aufgabengebiet gemacht?
  • Aus welchem Grund habe ich heute etwas vor mir hergeschoben?
  • Bin ich heute die beste Version von mir?
  • Was habe ich heute für mein wichtigstes Projekt getan?
  • Was würde ich heute tun, um meine Zukunft zu verbessern?

Um sich diese oder ähnliche Fragen immer wieder zu stellen kann man ein Notizbuch, den Computer oder einfach Notizzettel bemühen. Ralf Hartmann hat zum Abschluss als technische Lösung die App „Grid Diary“ vorgestellt, die diese Fragen täglich neu stellt und die man für sich hier beantworten kann.

Vorschau auf das weitere Programm Erfolgsforum und GABAL-GfA in München und Rosenheim

Hier ist das Programm des ganzen Jahres 2019.

Hier finden Sie Berichte von bisherigen Veranstaltungen.

Die traditionellen Workshops zur Jahreszielplanung 2019 sind am 3.12. in Rosenheim und 10.1.19 in München.

Danach geht es am 18.2.2019 weiter in Rosenheim mit 4 Referenten zu einem Abend mit Marketing-Impulsen für 2019.

 

Referent mit Teilnehmr

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Vertrauen im Business, Spiritualität und Erfolg – Rosenheim 22.5.2012

Motiv Business und SpiritualitätWeshalb ist es wichtig, Ihren Gefühlen und Empfindungen zu vertrauen und damit Ihrer Seele zu folgen? Weil nur diese den Weg für Ihren persönlichen Erfolg kennt. Warum das so ist, erfahren Sie bei unserem nächsten Themenabend:
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Vertrauen im Business, Spiritualität und Erfolg
– eine Partnerschaft mit Zukunft
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Im ersten Teil der Veranstaltung werde ich selbst thematisieren, weshalb Vertrauen im Business eine essentielle Grundlage erfolgreicher Zusammenarbeit mit den verschiedensten Personen darstellt. Ohne diesen wichtigen Wert bleiben Verträge mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten nur normatives Regelwerk, ohne „Leben“ und können uns – wenn überhaupt – nur in seltenen Bedarfsfällen schützen. Am Ende dieses ersten Teils erhalten Sie einen Testfragebogen, der Ihre eigene Glaubwürdigkeit beleuchtet.

Anschließend übernimmt Dr. Barbara Rheinbay den interaktiven Hauptteil, in dem die Spiritualität ins Zentrum des Abends rückt. In einem Artikel von ihr heisst es: „So titeln derzeit gleich zwei deutsche Magazine, wie Geo Wissen „Was die Seele starkmacht“. Hilfe bei Burnout, Ängsten, Depression. Und der Spiegel mit „PatientSeele. Wie die Psyche wieder ins Gleichgewicht kommt“.

Wir erkennen zunehmend, dass Unternehmen die Folgen von übermäßigem beruflichen Stress lange vernachlässigt haben. Doch innovative Unternehmen gehen andere Wege. Sie wissen, dass entspannte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „gute“ Mitarbeiter sind. Und Manager und Selbständige können „bessere“ Leistungen erreichen, wenn eben nicht „Das erschöpfte Ich“ arbeitet, wie es in den genannten Magazinen heißt.

Freuen Sie sich darauf: Sie werden neue und ungewöhnliche Wege, die von vielen in dieser Hinsicht längst beschritten werden, an diesem Abend kennenlernen.

So schreibt Dr. Rheinbay weiter: „Gehören Sie noch zu der Minderheit in diesem Land die ernsthaft glaubt nur über den Verstand zu funktionieren? Die ausschliesslich wissenschaftlichen Befunden, Studien, Zahlenwerk und letztlich dem Physischen vertraut. Das galt lange Zeit in der westlichen Welt als „professionell“. Seit dem Zeitalter der Aufklärung vertrauen wir unserem Verstand mehr als unseren Gefühlen. Das paradoxe an diesen Einstellungen ist nicht zuletzt die Tatsache, dass wissenschaftliche Institute wie das Max Planck Institut belegen, dass Entscheidungen die wir bezüglich Sympathie treffen in Millisekunden getroffen haben. Die Werbung und das Marketing weiss es schon lange, dass wir unsere Kaufentscheidung letztlich gefühlsmäßig treffen. Wenn das so ist und damit die Wirtschaft schon sehr lange auf das „Unbewusste“ im Menschen vertraut, sind wir doch jetzt sehr froh, dass ein Mosaiksteinchen zum anderen kommt und so langsam eine ganzheitliche Sicht Auftrieb bekommt. Doch interessant ist es auch, über welche Themen wir, die Öffentlichkeit zu einem solchen Diskurs angeregt werden. Es ist ganz offenbar der Leidensdruck der bei immer mehr Menschen durch eine „zu hohe Kopflastigkeit und damit einhergehende Schnelligkeit“ entsteht.“
Stichworte zum Inhalt:
o Die 4 Komponenten von Vertrauen. Vertrauen auf mehreren Feldern: Selbstvertrauen, Beziehungsvertrauen, Vertrauen der Interessengruppen z.B. Markt.
o Schnelligkeit – der ökonomische Vorteil von Vertrauen
o Was ist Spiritualität eigentlich?
o Gefühle und Verstand
o Wie gewinnt man daraus Energie?
o Überwindung von Energieblockaden
o Gelebte Spiritualität steht für positive Lebenseinstellung
o Alles ist mit allem verbunden – Kommunikation auf allen Seinsebenen

Referentin:
Dr. Barbara Rheinbay, Rosenheim, http://www.lichtplaetze.de

Ort:
Chiron-Heilpraktikerschule, Kunstmühlstr. 12a, 83026 Rosenheim

Zeit:
Dienstag 22.5.2012, Vortrag 19.00, Get-together und Netzwerken ab 21.00 Uhr

Beitrag
Mitglieder der Weiterbildungs-Verbände 20 €, Gäste 30 € (mit Getränken und Imbiss) inkl. MwSt.

Dr. Barbara Rheinbay ist Schamanin, promovierte Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin und Marketingexpertin. Durch ihren beruflichen Hintergrund verbindet sie Wirtschaft und Spiritualität auf eine ganz neue Weise. Der Zusammenhang zwischen persönlichem Erfolg und gelebter Spiritualität ist vielen Menschen bereits bekannt und für manche bereits Realität. Die ganz bewusste Verbindung zwischen schamanischem Wissen den wirkungsvollen Ritualen und dem persönlichem sowie unternehmerischem Wachstum ist eher neu.
Ihre wissenschaftliche Ausbildung und spätere Forschungstätigkeit als wissenschaftliche Angestellte an der Universität sowie die Leitung und Bearbeitung eines interdisziplinären Forschungsprojektes haben bereits zu einem frühen Zeitpunkt das Thema „Identität“ in den Mittelpunkt ihres Interesses gerückt.
„Identität“ zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Entwicklung, sowohl im wissenschaftlichen Bereich, als auch nachfolgend im beraterischen und unternehmerischen Kontext. Die kollektive Identität von Nationen, Völkern und Kulturkreisen beschäftigte sie als Wissenschaftlerin. Als Marketingfachfrau interessierte sie die Unternehmensidentität und damit immer auch die persönliche Identität des Unternehmers sowie die Produktidentität und die spezifischen Facetten und Persönlichkeiten der Zielgruppen.
Heute verknüpfe sie diese vielschichtigen Sichtweisen der Identität in ihrer Arbeit. Durch ihre Berufung als Schamanin erhalten diese oben benannten Qualifikationen eine neue Dimension, die sie Ihnen gerne eröffnet und Sie darüber zu Ihrer eigenen Berufung und zum Erfolg führt.