Erfolgsforum konfrontierende Kommunikation – mit Christiane Espich

Die erfahrene international tätige Trainerin Christiane Espich hatte für uns am 19.7.18 einen äußerst abwechslungsreichen Abend mit dem neuen Stern am Himmel der Kommunikation vorbereitet. Schöne handgemalte Charts empfingen uns und natürlich auch die klassische Trainer-Abfrage, warum wir Teilnehmer gekommen waren. Zur Verwirrung hatte sie sogar ein Paar ihrer eigenen Boxhandschuhe mitgebracht, aber so radikal würde es in der konfrontierenden Kommunikation doch nicht zugehen….

Definition der konfrontierenden Kommunikation (kK)

Ursprünglich kommt diese neue Form der Kommunikation aus der konfrontativen Pädagogik, bei der es darum geht, Menschen unmittelbar mit ihrem Handeln zu konfrontieren. Das Ziel ist, individuelle Denk- und Verhaltensmuster in der jeweiligen Situation zu hinterfragen, um die Betroffenen dabei zu unterstützen, Handlungsoptionen selbstständig zu erarbeiten.

Das lat. confrontatio wird mit Gegenüberstellung oder Entgegenstellen übersetzt. Die konfrontierende Kommunikation beschreibt demnach das unbeschönigte Aufzeigen störender Faktoren, die möglichst zügig ziel- und lösungsorientiert beseitigt werden sollen. Somit entspricht die kK der digitalen Kommunikationsweise der jungen Generation: kurz, knapp, zielorientiert (like oder dislike).

Möglicher Anwendungsbereich

Die größte Trainingsnachfrage in Bezug auf die kK erlebt Frau Espich seit Ende 2017 im Bereich der Ausbildung. Mit der Generation Z kommen aktuell die ersten „digital Natives“ als Azubis in den Unternehmen an. Ein gemeinsames Kommunikationsverständnis über vier Generationen hinweg wird in den Ausbildungsbetrieben im Moment als große Heraus-forderung empfunden.

 

Prinzipiell kann in allen Hierarchien und Teams konfrontierend kommuniziert werden. Gerade in Projektteams bietet sich das schnelle Hinterfragen von sach- oder beziehungsorientierten Problemen an, da in der Projektarbeit die zeitliche Komponente eine große Rolle spielt.

Personenvertrauen als Grundvoraussetzung der kK

Eine Grundvoraussetzung für den wirksamen und erfolgreichen Einsatz der kK ist ein vertrauensvolles Miteinander im Team und im Unternehmen. Während des Vortrags machten wir zusammen ein Brainstorming zum Thema „Personenvertrauen“.

Die sich daraus entwickelnde intensive Diskussion der Teilnehmer, die sich altersmäßig zwischen den Generationen „Baby Boomer“ und „Y“ verteilten, unterstrich den von Frau Espich zuvor gemachten Hinweis, dass das Gestalten einer guten und vertrauensvollen generationsübergreifenden Beziehung aktuell in den Unternehmen eine große Herausforderung darstellt.

Ziele der kK

  • Schnell und agil
  • Zielorientiert
  • Lösungsorientiert
  • Vermeidung von Eskalationen
  • Kommunikation mit den Generationen Y und Z

Möglicher Anwendungsbereich der kK

Im Anwendungsbereich wird die KK wohl am nützlichsten mit der Generation Z verwendet werden und in der Tat führt Christiane Espich schon für Ausbilder dieser Generation Lernworkshops durch. Diese klagen ja gerade, dass sie die junge Generation nicht mehr erreichen.

Eine Grundvoraussetzung für den wirksamen und erfolgreichen Einsatz ist natürlich das Vertrauen und wir machten zusammen ein Brainstorming „Personenvertrauen“.

Übungen des Abends

Die Referentin gestaltete einen lebhaften und austauschorientierten Abend, der bereichert wurde durch tiefgehende Kompetenzen einiger Teilnehmer und der Bereitschaft vieler, eigene Erfahrungen zu teilen und sich als Freiwillige für Demos zur Verfügung zu stellen. Dabei hörten wir zusätzliche interessante Teil-Module:

  • Trotz Konfrontation ist das Lächeln wichtig, da es die Gesprächsteilnehmer in positive Stimmung versetzt (Aktivierung der Frohhormone Serotonin und Endorphin).
  • Aufrecht stehen gibt Mut.
  • Gestik und Mimik sind von Bedeutung.
  • Kurze Ich-Botschaften sind wichtig.
  • Durch offenes Fragenstellen wird das Ziel schneller erreicht.
  • Aktives Zuhören (die Macht des Schweigens) führt schneller zur Lösung.

Es zeigte sich in der Abschlussdiskussion und im Feedback, dass innerhalb des dreistündigen Vortragsformats nicht alle Fragen geklärt werden konnten und weitergehendes Interesse an diesem Thema besteht. Im kommenden Jahr greifen wir das Thema vertiefend auf.

Website des Abends

Website der Referentin

 

Vorschau auf das Programm Erfolgsforums im 2. Halbjahr 2018

Gerne nehme ich Vorschläge und Ideen entgegen, auch Angebote von Referenten für 2019.
Hier finden Sie Berichte von bisherigen Veranstaltungen, zuletzt vom Marketingabend Impulse 2018 am 20.2.18,  wo sich die Teilnehmer am Schluss nicht trennen konnten.

  • Die nächste Veranstaltung in München ist am 27.9.18 mit den Thema „Mitarbeiterfindung und Mitarbeiterbindung“ mit Martin Reh als Unternehmer und Dr. Rudolf Müller als Moderator.
  • Am Abend des  20. Oktober in Rosenheim geht es um Ihre Gesundheit.
  • Am 8. November in München um Progressiv Sales, modernes Verkaufen im Wandel der Werte, des Internet und der Generationen – mit Axel Schmidt und Hubert Mizelli.
  • Die traditionellen Workshops zur Jahreszielplanung 2019 sind am 3.12. in Rosenheim und Anfang Januar in München.

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Vertrauen im Business, Spiritualität und Erfolg – Rosenheim 22.5.2012

Motiv Business und SpiritualitätWeshalb ist es wichtig, Ihren Gefühlen und Empfindungen zu vertrauen und damit Ihrer Seele zu folgen? Weil nur diese den Weg für Ihren persönlichen Erfolg kennt. Warum das so ist, erfahren Sie bei unserem nächsten Themenabend:
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Vertrauen im Business, Spiritualität und Erfolg
– eine Partnerschaft mit Zukunft
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Im ersten Teil der Veranstaltung werde ich selbst thematisieren, weshalb Vertrauen im Business eine essentielle Grundlage erfolgreicher Zusammenarbeit mit den verschiedensten Personen darstellt. Ohne diesen wichtigen Wert bleiben Verträge mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten nur normatives Regelwerk, ohne „Leben“ und können uns – wenn überhaupt – nur in seltenen Bedarfsfällen schützen. Am Ende dieses ersten Teils erhalten Sie einen Testfragebogen, der Ihre eigene Glaubwürdigkeit beleuchtet.

Anschließend übernimmt Dr. Barbara Rheinbay den interaktiven Hauptteil, in dem die Spiritualität ins Zentrum des Abends rückt. In einem Artikel von ihr heisst es: „So titeln derzeit gleich zwei deutsche Magazine, wie Geo Wissen „Was die Seele starkmacht“. Hilfe bei Burnout, Ängsten, Depression. Und der Spiegel mit „PatientSeele. Wie die Psyche wieder ins Gleichgewicht kommt“.

Wir erkennen zunehmend, dass Unternehmen die Folgen von übermäßigem beruflichen Stress lange vernachlässigt haben. Doch innovative Unternehmen gehen andere Wege. Sie wissen, dass entspannte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „gute“ Mitarbeiter sind. Und Manager und Selbständige können „bessere“ Leistungen erreichen, wenn eben nicht „Das erschöpfte Ich“ arbeitet, wie es in den genannten Magazinen heißt.

Freuen Sie sich darauf: Sie werden neue und ungewöhnliche Wege, die von vielen in dieser Hinsicht längst beschritten werden, an diesem Abend kennenlernen.

So schreibt Dr. Rheinbay weiter: „Gehören Sie noch zu der Minderheit in diesem Land die ernsthaft glaubt nur über den Verstand zu funktionieren? Die ausschliesslich wissenschaftlichen Befunden, Studien, Zahlenwerk und letztlich dem Physischen vertraut. Das galt lange Zeit in der westlichen Welt als „professionell“. Seit dem Zeitalter der Aufklärung vertrauen wir unserem Verstand mehr als unseren Gefühlen. Das paradoxe an diesen Einstellungen ist nicht zuletzt die Tatsache, dass wissenschaftliche Institute wie das Max Planck Institut belegen, dass Entscheidungen die wir bezüglich Sympathie treffen in Millisekunden getroffen haben. Die Werbung und das Marketing weiss es schon lange, dass wir unsere Kaufentscheidung letztlich gefühlsmäßig treffen. Wenn das so ist und damit die Wirtschaft schon sehr lange auf das „Unbewusste“ im Menschen vertraut, sind wir doch jetzt sehr froh, dass ein Mosaiksteinchen zum anderen kommt und so langsam eine ganzheitliche Sicht Auftrieb bekommt. Doch interessant ist es auch, über welche Themen wir, die Öffentlichkeit zu einem solchen Diskurs angeregt werden. Es ist ganz offenbar der Leidensdruck der bei immer mehr Menschen durch eine „zu hohe Kopflastigkeit und damit einhergehende Schnelligkeit“ entsteht.“
Stichworte zum Inhalt:
o Die 4 Komponenten von Vertrauen. Vertrauen auf mehreren Feldern: Selbstvertrauen, Beziehungsvertrauen, Vertrauen der Interessengruppen z.B. Markt.
o Schnelligkeit – der ökonomische Vorteil von Vertrauen
o Was ist Spiritualität eigentlich?
o Gefühle und Verstand
o Wie gewinnt man daraus Energie?
o Überwindung von Energieblockaden
o Gelebte Spiritualität steht für positive Lebenseinstellung
o Alles ist mit allem verbunden – Kommunikation auf allen Seinsebenen

Referentin:
Dr. Barbara Rheinbay, Rosenheim, http://www.lichtplaetze.de

Ort:
Chiron-Heilpraktikerschule, Kunstmühlstr. 12a, 83026 Rosenheim

Zeit:
Dienstag 22.5.2012, Vortrag 19.00, Get-together und Netzwerken ab 21.00 Uhr

Beitrag
Mitglieder der Weiterbildungs-Verbände 20 €, Gäste 30 € (mit Getränken und Imbiss) inkl. MwSt.

Dr. Barbara Rheinbay ist Schamanin, promovierte Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin und Marketingexpertin. Durch ihren beruflichen Hintergrund verbindet sie Wirtschaft und Spiritualität auf eine ganz neue Weise. Der Zusammenhang zwischen persönlichem Erfolg und gelebter Spiritualität ist vielen Menschen bereits bekannt und für manche bereits Realität. Die ganz bewusste Verbindung zwischen schamanischem Wissen den wirkungsvollen Ritualen und dem persönlichem sowie unternehmerischem Wachstum ist eher neu.
Ihre wissenschaftliche Ausbildung und spätere Forschungstätigkeit als wissenschaftliche Angestellte an der Universität sowie die Leitung und Bearbeitung eines interdisziplinären Forschungsprojektes haben bereits zu einem frühen Zeitpunkt das Thema „Identität“ in den Mittelpunkt ihres Interesses gerückt.
„Identität“ zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Entwicklung, sowohl im wissenschaftlichen Bereich, als auch nachfolgend im beraterischen und unternehmerischen Kontext. Die kollektive Identität von Nationen, Völkern und Kulturkreisen beschäftigte sie als Wissenschaftlerin. Als Marketingfachfrau interessierte sie die Unternehmensidentität und damit immer auch die persönliche Identität des Unternehmers sowie die Produktidentität und die spezifischen Facetten und Persönlichkeiten der Zielgruppen.
Heute verknüpfe sie diese vielschichtigen Sichtweisen der Identität in ihrer Arbeit. Durch ihre Berufung als Schamanin erhalten diese oben benannten Qualifikationen eine neue Dimension, die sie Ihnen gerne eröffnet und Sie darüber zu Ihrer eigenen Berufung und zum Erfolg führt.