Jahreszielplanung 2018 – zwei weitere Workshops in Oberhaching

Dieser immer gut bewertete Workshop findet traditionsgemäß seit über 10 Jahren am Jahreswechsel im Erfolgsforum statt. Dieses Jahr mit der Erweiterung auf München sogar dreimal, und zuletzt zweimal bei einem Fan des Erfolgsforums in Oberhaching.

Das nahmen die Teilnehmer in einer kurzen Schlussbemerkung für sich mit:

  • Mir selbst Empathie geben
  • Ziele geschärft, klarer
  • Seminaraufbau zu klarer Erkenntnis eigener Ziele
  • Unerwartetes Ziel gefunden
  • Überraschenden Wert 1 gefunden
  • Mein Ziel hat höchste Prio bekommen
  • Guter Fokus auf Ziele – tierisch guter Aufbau, unterhaltsam, abw.reich. Schöne Runde
  • Habe meinen Engpass gefunden
  • Dauerziel entdeckt (war hinterher Etappenziel)à klarer Fokus
  • Überrascht über Thema Gefühle. Noch mehr  Disziplin.
  • Gehe mit mehr Klarheit
  • Zeit nehmen, zielorientiert arbeiten. In 3 Monaten….
  • Heute Bestätigung richtiges Teilziel eines höheren Zieles: loslassen, schauen was kommt.
  • Zeit zum schriftl. Denken bringt mehr als monatelang…. Werde mir regelm. Zeit nehmen. Mittwoch geht es los.
  • Gute Zielplanung in Runde statt alleine. Von Hand aufschreiben! 2 Hauptziele – Bestätigung und Vorgehensplanung
  • Keine neuen Ziele aber Austausch + weiter intern im Beruf.
  • Rudolf Kompliment. Viel mitgenommen, Stärken und Schwächen OK. Ziel trug ich mit mir rum, jetzt durchgetaktet. Danke an Alle.

Es sind auf dieser Blogseite schon mehrere Artikel zur Jahreszielplanung veröffentlicht worden. Wir beschränken uns deshalb heute auf ein paar Bilder, u.a. von der Wertecocktailparty und die obigen Schlussbemerkungen der Teilnehmer – was sie mitgenommen haben. Mancher hat neue Ziel und Prioritäten, oder auch Werte oder pers. Engpässe gefunden. Oder jetzt eine durchgetaktete Vorgehensplanung.

Zur Website der Veranstaltung.

Dank eines Teilnehmers:

„Das Zielplanungsseminar kommt schnell und systematisch auf den Punkt. Die Zieldefinition wird sinnvoll geschärft und jeder erarbeitet persönlich für sich, was die gewünschte Zielerreichung fördert. Man merkt sofort, dass Herr Dr. Rudolf Müller jahrelang an der Essenz gefeilt hat, um die Jahreszielplanung so einfach und effektiv zu gestalten. Auch bereits gut strukturierte Unternehmer können hier auf jeden Fall für sich persönlich etwas mitnehmen.“

Richard Sirch, Webgeist Online Positionierung

Nächste Veranstaltungen vom Erfolgsforum in 2018

Dienstag 20. Februar 2018 in Rosenheim: Impulse für das Marketing 2018 mit den Referenten Ralf Hartmann (Kundengewinnung), Sonja Lehmann (Texte für Online und Print), Gabi Posch (Website) und Dr. Müller (Positionierung und USP)..

Mittwoch 20. März in München: Kundengewinnung ohne Kaltakquise (Phase 6 der Mewes-Strategie) mit Ralf Hartmann. In Rosenheim fand dieses Thema schon im letzten September begeisterte Zuhörer.

Montag 23.  April in Rosenheim: Modernes Zeitmanagement mit Ralf Hartmann. Praktikable Methoden der besseren Selbstorganisation.

20. August 2018 in Rohrdorf-Thansau. An diesem Abend planen wir im Erfolgsforum eine Veranstaltung im Atelier von Maresa Schwab. Unter dem Motto „Lebens-Kunst und persönliches Wachstum“ werden wir unter ihrer Anleitung von Maresa uns selbst farblich betätigen, miteinander sprechen, unsere persönliche Kreativität walten lassen und auch die Alpakas streicheln dürfen.

Yogaexpertin Christiane Espich verhilft uns zu neuen Perspektiven bei den Zielen

Stimmerxpertin Heidi Aghiera stimmt ein

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Erfolgsforum Jahreszielplanung 2018 in Rosenheim

An diesem Abend handelt es sich immer wieder um eine intensive und bereichernde Veranstaltung, da es nicht um Wissens- Konsum geht, sondern sehr persönliche Arbeit an und für sich selbst bei jedem Teilnehmer erfolgt: die traditionelle Jahreszielplanung. Am 10. Januar ist noch ein zweiter Termin in Oberhaching b. München.

Der Ablauf

Die Teilnehmer bekommen eine Arbeitsmappe und erstellen darin ganz persönlich und vertraulich, aufbauend auf den Erfolgen und misslungenen Erfolgen des Vorjahres, Ihren Stärken und Werten, konkret Ihre Ziele für das kommende Jahr in den Bereichen Gesundheit, Beziehungen, Beruf und Finanzen. Ich sorge als Moderator dafür, dass dies abwechslungsreich und spannungsreich geschieht. Vom gegenseitigen Austausch über die Abfolge profitieren alle Teilnehmer. Zum Schluss geht es um die Umsetzungsplanung und die Sicherstellung der Umsetzung.

In diesem Jahr wurde ich erstmals von Ralf Hartmann unterstützt. Er ist nun mein Kollege für die Organisation der Veranstaltungen des Erfolgsforums.

Dieses Mal waren es 11 Teilnehmer, ein Zwölfter war bei Holzkirchen im Schneesturm steckengeblieben. Die weiteste Anreise geschah extra für diesen Abend über 400 km von Verona!

Es sind jedes Mal praktisch dieselben Fragen, die sich die Teilnehmer stellen. Ich variiere natürlich den Ablauf immer etwas. Aber ich durchlaufe ihn genauso selbst, wenn ich zwischen Weihnachten und Neujahr praktisch 1,5 Tage an meiner eigenen Jahreszielplanung arbeite. Ich widme mich dabei noch mehr der Aufarbeitung des Vorjahres. Und ich erstelle Vorgehenspläne für mehr Ziele als im Workshop Zeit dafür ist.

Das Ergebnis – das haben die Teilnehmer mitgenommen

Zu erwähnen sind natürlich die Wünsche an die individuelle Fee, die sich jeder mit geschlossenen Augen ausmalen konnte. Und hier die Schlussworte nach der Metapher mit dem Tiger im Originalwortlaut:

  • Nägel mit Köpfen machen, Ziele setzen und durchsetzen („Butter bei die Fische“)
  • Heute andere Einsichten gewonnen, à in Bewegung kommen
  • Aha, Erlebniskomme ins Gehen
  • Zeig öfter die Krallen, kümmere dich nicht zuviel um andere
  • Es ist leichter als ich dachte. Die Kombination Werte und Ziele war mir neu.
  • Ich kenne das Thema Ziele gut. Heute sehe ich es mit anderen Augen und Werkzeugen. Ich nehme die Verknüpfung mit. Ist wie mit Old und New Economy.
  • Los, machen, nicht nur Denken.
  • Das Seminar fand für mich zum phantastisch richtigen Zeitpunkt statt. Die Tools sind gut für den Prozess der Veränderung.
  • Wesentlich: bisher Illusion, dass die Motivation allein durch die Ziele kommt. Doch die Gefühle sind auch stark beteiligt. Ich werde mir mehr Zeit dafür nehmen und auch die Umsetzung kontrollieren.
  • Dran bleiben!
  • Ich wurde heute in meinem Weg bestätigt!

Veranstaltung Oktober – Lösungsfokussierung

Leider habe ich bislang noch keinen Bericht von der letzten Veranstaltung „Einführung in die Lösungsfokussierung“ in München bekommen. Konnte ich doch kurzfristig nicht selbst daran teilnehmen. Sobald ich etwas habe, werde ich es hier veröffentlichen.

Nächste Veranstaltungen vom Erfolgsforum in 2018

Mittwoch 10. Januar in Oberhaching bei München mit Dr. Rudolf Müller. Hier geht es zu näheren Informationen über den Ablauf.

Dr. Müller erklärt das Grundgeheimnis von Zeit- und Prioritätenmanagaement

Dienstag 20. Februar 2018 in Rosenheim: Impulse für das Marketing 2018 mit den Referenten Ralf Hartmann (Kundengewinnung), Sonja und Rüdiger Lehmann (Texte für Online und Print), Gabi Posch (Website) und Dr. Müller (Positionierung und USP). So ähnlich haben wir es schon 2013 angeboten, wollen für mehr Nutzen in 2018 jedoch etwas früher beginnen.

Mittwoch 13. März in München: Kundengewinnung ohne Kaltakquise (Phase 6 der Mewes-Strategie) mit Ralf Hartmann.  In Rosenheim fand dieses Thema schon im letzten September begeisterte Zuhörer.

Montag 23. April in Rosenheim: Modernes Zeitmanagement mit Ralf Hartmann. Praktikable Methoden der besseren Selbstorganisation.

Montag 20. August in Rohrdorf-Thansau. An diesem Abend planen wir im Erfolgsforum eine Veranstaltung im Atelier von Maresa Schwab. Unter dem Motto „Lebens-Kunst und persönliches Wachstum“ werden wir  uns selbst farblich betätigen, miteinander sprechen, unsere persönliche Kreativität walten lassen und auch die Alpakas streicheln dürfen.

Ganzheitliche Jahreszielplanung und Jahreswechsel 2017 im Erfolgsforum Rosenheim

wuensche-an-die-feeZum 12. Mal führte der Leiter des Erfolgsforums in diesem Winter Workshops zur Jahreszielplanung durch. Seit einigen Jahren sowohl in Rosenheim als auch München.

Moderator mit Tablett der Lebensfelder

Moderator mit Tablett der Lebensfelder

Zuletzt am 12.1.17 im erweiterten Umfang auf 6 Stunden und mit 16 Teilnehmern, einer neuen Rekordzahl.
Dies nicht zuletzt dank der Kooperation mit GABAL (Gesellschaft für Anwendungsorientierte Betriebswirtschaft und Aktive Lehr- und Lernmethoden) und der GfA (Gesellschaft für Arbeitsmethodik).

Es ist die Saison der Zielplanung für das kommende Jahr. Bevorsich die meisten möglicherweise an rein beruflichen und naheliegenden Dingen orientieren bietet das Erfolgsforum ein ganzheitliches Konzept für alle Lebensfelder simultan.

Attraktives Konzept

Das Konzept ist attraktiv: in 6 Stunden Arbeit alle Lebensfelder (Gesundheit, Beziehungen, Beruf und Finanzen) durchgehen und darin gemäß dem Tipi-Modell auf den Ebenen Ergebnisse, Aktivitäten und Stärken Ziele entwickeln. Sodann werden auch die Werte berücksichtigt und neuerdings auch das, was uns Menschen Glück bereitet. Interessanterweise denken nur wenig Menschen an ihre tiefe Suche nach Glück imbue-img_5296 Leben, wenn sie die Frage beantworten: Welche 3 Wünsche nennen Sie einer guten Fee, die sie Ihnen erfüllen will.

Die sinnlichen Elemente der Moderation mit Musik, Bewegung, Entspannung und Farbe gepaart mit Intellekt und Gespräch – sowie einer leibhaftigen Werte-Cocktail-Party – trugen natürlich ebenfalls zur Erfolg des Nachmittags und Abends bei.

Ziele und Energie

teilnhmer-img_5299Nach den ersten kurz- und langfristigen Zielideen wurden in einem allgemeinen Brainstorming mögliche Energiequellen aufgelistet, von den Jeder einige in seine Ziele aufnahm. Einerseits vermitteln solche Energiequellen zugleich Glücksgefühle (z.B. Musik, Bergwanderung, Bewegung generell, Aktivitäten mit Freunden etc) als auch eben die Energie,teilnehmer2-img_5301 den nötigen Aufwand zur Zielerreichung zu betreiben. – Wie immer versprach der Moderator jedem eine spezielle Checkliste zum Energiemanagement

  • Physisch – mit Bewegung verbunden
  • Psychisch – mental, durch intellektuelle Beschäftigungen
  • Emotional – wozu auch Musik gehört
  • Spirituell – mit Nachdenken über Sinn und z.B. Berufung im Gelderwerb

Auf der Ebene der Stärken wurde jeder mit seinem persönlichen Engpass konfrontiert – wieder ein Anlass sich weitere (Veränderungs-)Ziele zu setzen. Dabei erfahren die Teilnehmer, dass menschlichen Eigenschaften (und auch die Werte) immer polar sind und es in beiden Richtungen Übertreibungen gibt – die wieder Probleme bereiten können.

Zum Mitnehmen

Und dann ging es in die Zielgerade mit den Schlussüberlegungen

Die Untensilien für Prilritätensetzung im Lebensfluss

Die Untensilien für Prilritätensetzung im Lebensfluss

Vorgehensplanung und Sicherstellung der Umsetzung. Dazu noch ein bewegungsorientierter motivierender Abschluss zur Überwindung der persönlichen Engpässe.

Insgesamt nehmen die Teilnehmer von dem Workshop vieles mit nachhause:

  • Mein eigener Jahresrückblick hat mich überrascht. Habe das Jahr durch spezielle Enttäuschen vorher stark negativ gesehen.
  • Über Ziele nachdenken- und meine Situation im Unterschied zum gewünschten Zustand.
  • Einiges ist mir bewusst geworden. Habe schon am Nachmittag erste Entscheidungen zu neuen Prioritäten getroffen.
  • Habe schon Zielseminare besucht. War eine spannende Herangehensweise mit den 4 Feldern, war gut für das Aufarbeiten. Nahm mir bisher viel zu wenig Zeit für mich selbst.
  • Die 4 Felder sind eine gute Struktur. Dazu das schriftliche Denken – und teils auch das Aussprechen.
  • Dank der strukturierten Herangehensweise habe ich erkannt, dass andere Dinge wichtig sind, als ich ursprünglich dachte.
  • Mehr die Pläne aufschreiben ist wichtig!
  • Sehe jetzt klarer, auch Plan für Teilziele
  • Bin durch meinen Beruf Zahlen, Daten, Fakten geprägt, die emotionalen Teile des Workshops fand ich sehr positiv
  • Alles Gut, viele Anregungen, Ideen, Spaß
  • Souverän moderiert, tolle Gruppe zusammengefügt

Über allem steht natürlich immer das Pareto-Prinzip: Mit 20 % des Zeit oder das Aufwands können wir sicher 80 % unseres Erfolgs oder unserer Ergebnisse einheimsen. Diese Konzentration dürfen wir nie vergessen. Darum heißt es immer: Prioritäten setzen – und diese nicht vergessen und zeitlich im Tagesablauf einplanen. Ein kleines Experiment zeigte das allen Teilnehmern auf und beeindruckte wie immer sehr stark!

Die Moderation lag in den bewährten Händen von Dr. Rudolf Müller.

Für Alleinarbeiter hat Dr. Müller ein Ebook zur Jahreszielplanung geschrieben:

Die nächsten Veranstaltungen im Erfolgsforum

14.02.2017 Abend zum interaktiven Intuitionstraing mit Dr. Barbara Rheinbay und Helmut Gerstlauer – in Rosenheim

04.03.2017 Ganztagesseminar zu WORDPRESS – mit Sanjay Sauldie (Fortsetzung vom 16.11.16) in München

22.03.2017 Abend  zum Thema „Storytelling“ in Business und Werbung – mit Michael Heinz

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Bericht vom Strategie-Spieleabend in München

Moderator und eine Gruppe

Moderator Peter Käpernick und eine Gruppe

Der Dezember und Januar waren geprägt von insgesamt 3 hoch-intensiven Veranstaltungen zur Jahreszielplanung in München und Rosenheim (Ablauf wie schon im Blog  geschildert) mit einem schon am Nachmittag beginnenden 6-stündigen Workshop.

Die erste reguläre Abendveranstaltung in 2016 fand erst am 10. Februar als Kooperation mit GABAL und der GfA (Gesellschaft für Arbeitsmethodik) in München statt. Wir spielten in 3 Gruppen auf einem Spielbrett nach der EKS-Erfolgsspirale und würfelten Fragekarten. Diese waren streng nach der vereinfachten EKS für 4 Felder aufgebaut:

  • Die eigenen Stärken finden (für die Kompetenzformulierung)

    GfA-Regionalleiter als unverhoffter Spielleiter der Gruppe

    GfA-Regionalleiter Reinhold  Schneider als unverhoffter Spielleiter der Gruppe

  • Zielgruppen für die eigene Leistungen festlegen (nicht jeden Menschen versuchen anzusprechen)
  • Engpässe, d.h. Entwicklungshemmnisse der Zielgruppe, deren Probleme, Sorgen, Ängste identifizieren
  • Innovation – zur Lösung der Zielgruppenprobleme beitragen mit den eigenen – verbesserten – Produkten und Leistungen, ggf. Zusatzleistungen.

Dazu gab es noch Wertekarten, um die eigene Prinzipien und Wertvorstellungen bei der Arbeit zu identifizieren und verstärken. Eine Erweiterung der Original-Philosophie von Wolfgang Mewes über seine Nutzenorientierung (statt Gewinnorientierung) hinaus.

20160215_215102Auf speziellen farbigen Antwortkarten (in der Farbe der eigenen Spielfigur) konnte jeder seine Erkenntnisse der Diskussion festhalten. Am Schluss dienten diese Notizen dazu, einige anstehende Aktivitäten für eine To-Do-Karte herauszufiltern. So wurde das Augenmerk darauf gelenkt, aus dem Abend praktischen Nutzen zu ziehen.

Bis 22 Uhr spielten und diskutierten wir und wollten fast nicht aufhören. Dabei stellte sich oft heraus, dass viele Teilnehmer keine klare Zielgruppe haben und deshalb weniger Erfolg im Markt aufweisen. Adressen wurden getauscht, neue Kontakte geknüpft und alle gingen mit einer sauberen To-Do-Liste für die Impulse vom Abend nachhause.

Mehr Info aus der Veranstaltungseinladung

Und hier geht es zum Spielemacher Peter Käepernick aus Emmendingen

Veranstaltungsorganisator im blauen Pulli freut sich

Veranstaltungsorganisator im blauen Pulli freut sich

Der Teilnehmer Christoph Meinersmann hat schon gleich am nächsten Tag gepostet:

Über die Gesellschaft zur Förderung Angewandter Betriebswirtschaft und Aktivierender Lehr- und Lernmethoden in Hochschule und Praxis, kurz Gabal, nahm ich gestern an einem „Erfolgsforum Strategieabend-Spiel“ in München teil. Ausgehend vom Modell der „Engpasskonzentrierten Strategie“ (EKS), sollten alle Teilnehmer die „eigene Strategie spielerisch aus- und überarbeiten“ und vor allem an ihrer Positionierung und Zielgruppendefinition feilen. Trotz bunten Spielfiguren, Würfel, Karten und Spielbrett: ein Kinderspiel ist strategische Positionierung definitiv nicht. Zweifelsohne aber haben sich Lern-, Rollen- und Planspiele sowie sogenannte Serious Games in der Wissensvermittlung und in der Beratung sowie im Training und Coaching bei belegbarem Erfolg bewährt. Spielen ist nicht nur ein „dem Menschen innewohnendes Prinzip“ (Edmund Burke), sondern unter Umständen auch „die einzige Art, richtig verstehen zu lernen“ (Frederic Vester). In jedem Fall ist etwas Wahres daran, wenn Jacques-Yves Cousteau konstatiert: „Spielen ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann.“

Und hier zu einem Blog-Artikel von einem EKS-Anwender.

Vorschau auf weitere Veranstaltungen

Das Programm 2016 wird jeweils im Wechsel von München und Rosenheim je 6 Termine enthalten.

Demnächst sind geplant:

29.2.16 Ziele als Energiequelle und die Selbstorganisation dafür – mit Dr. Rudolf Müller in Rosenheim

16.3.16 Aktives Online-Marketing mit Google-AdWords – mit Myriam Van Massenhove in Rosenheim

13.4.16 Geheimnisse der Hidden Champions – mit Prof. Andreas Otterbach in München

Geschichte zur Zielplanung

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„Ein Königreich. Das Reich blühte. Es war in seiner 10-jährigen Herrschaft, die er schon im zarten Alter von 29 beim überraschenden Tod seines Vaters angetreten hatte, immer aufwärts gegangen. Doch nun wuchsen König Ludolf die Probleme über den Kopf.“

Vor einigen Jahren habe ich eine Broschüre von 110 Seiten für das Thema Jahreszielplanung und damit auch Zielplanung geschrieben. Extra dafür habe ich meine Fähigkeiten zu Romanen genutzt und eine passende Geschichte als Metapher zur Einleitung verfasst. Hier der Anfang dieser emotionalen Geschichte – den Schluss können Sie lesen, wenn Sie diese Broschüre erwerben, die es nach dem Ausverkauf der Printausgabe nur noch als E-Book gibt. Hier geht es zur Inhaltsangabe und Bestellung.

Ein E-Book mit vielfältigem Gewinn für Sie.  Sie können damit alleine zuhause eine wirksame Jahreszielplanung erstellen. Wer in Oberbayern wohnt, kann eine verkürzte Version als Workshop bei mir erleben.

Ein Königreich

Das Reich blühte. Es war in seiner 10-jährigen Herrschaft, die er schon im zarten Alter von 29 beim überraschenden Tod seines Vaters angetreten hatte, immer aufwärts gegangen.

Doch nun wuchsen König Ludolf die Probleme über den Kopf.

4-Felder und CL dazuSein Schloss mit gelb getünchten Mauern lag erhoben über der Hauptstadt. Von hier konnte er überblicken, wie die Bauern fleißig auf den Äckern und Wiesen arbeiteten und wie der Verkehr mit der großen Warenfülle in die Stadt hinein- und hinaus floss. Am Hafen des großen Flusses landeten die Frachtschiffe. Die Steuern waren niedrig und doch türmten sich Münzen und Gold in seiner Schatzkammer.

Eigentlich hätte Ludolf zufrieden sein können. Aber mit der wirtschaftlichen Blüte seines Reiches war auch sein Arbeitstag umfangreicher geworden. Die Königin, die er aus einem fernen südlichen Land geholt hatte, schimpfte oft darüber und die Prinzen und Prinzessinnen verlangten nach seiner Anwesenheit. Sein Leibarzt war nicht zufrieden, kritisierte seinen Bauchumfang und konnte doch seine Rückenschmerzen nicht lindern.

Regelmäßig hielt der König Rat mit seinem Kabinett. Sein engster Getreue Lothar führte meist das Wort und sprach von besserer Planung und mehr Organisation. „Planung ist der Entwurf der Ordnung, Organisation der Vollzug der Ordnung“, predigte er lautstark. Und so wurde geplant und organisiert. Dickbändige Folianten nahmen die Ausarbeitungen des Rates auf. Zahlen über die Wirtschaftsströme wurden von kundigen Schreibern erfasst und verdichtet. Saubere Tabellen, auf kostbares Büttenpapier geschrieben, wurden dem König zur Entscheidung vorgelegt. Da war die Höhe der Weizenernte genauso geplant wie die Abgaben der Händler, das Einkommen des Volkes, der Haushalt des Hofes und die Höhe des Staatsschatzes.

Doch die Klagen seiner Familie riss nicht ab. Stela, seine geliebte Königin, sprach ein- ums andere Mal: „Ich liebe dich so sehr, mein Schatz. Ich vermisse dich tags und nachts, doch du denkst mehr an diese verdammten Zahlen als an mich. Meine schöne weiße Haut, die du immer so attraktiv fandest, verwelkt ohne die Massage deiner Hände. Aber du musst mich mit Bewusstsein berühren, nicht mechanisch. Nicht dabei auf die Uhr schauen.“

Auch sein Rücken wollte nicht verstummen und erinnerte ihn fast jede Nacht durch Gesundheits-Mindmap red._720x500Unterbrechungen des Schlafes, dass irgendetwas nicht in Ordnung sei. „Zahlen und Planung sind nicht die Lösung für mich“, dachte der König. Vor seinem inneren Auge sah er das Bild, wie er früher Hand in Hand mit Stela durch den Wald gewandert war. Wie er noch Zeit für die Liebe hatte und sie unter der großen 100-jährigen Buche auf sauberem grünem Moos auslebte und dabei den ersten Prinzen zeugte.

König Ludolf seufzte. Was hatte sich doch alles verändert, seitdem er damals die Regierungsgeschäfte übernahm. Die Welt war nicht mehr dieselbe. Technische Erfindungen veränderten sie, machten die Informationsströme schneller, den Warenaustausch intensiver, die Landwirtschaft produktiver und die Teller der Edelleute voller mit Fleisch und den neuen runden Erdäpfeln. Dazu dieses braune Getränk, das so gut schmeckte. Die vielen Informationen, was in der Welt alles geschah und entdeckt wurde. Er konnte kaum genug davon bekommen.

Sein Ratgeber Lothar, Schatzmeister und Freund, trat zu ihm. Er war in kostbaren roten Samt gekleidet, der auch bei ihm den Bauchansatz nur wenig verdecken konnte.

„Ich habe Euch seufzen gehört, mein König. Was kann ich für Euch tun?“

„Ach mein getreuer Lothar. Mir wird das alles zu viel mit dem Wachstum. Irgendwie ist das blutleer. Was soll das Ganze? Wir können doch nicht mehr als die Teller leeressen und schön wohnen. Ich kann das Schloss nicht größer machen und noch mehr Bedienstete einstellen. Die Hähne im Bad sind schon aus Gold und das Wasser fließt warm, wenn ich seiner bedarf.“

Der getreue Lothar hatte selbst keine Idee, was zu ändern war. Aber er versprach, sich dafür umzuhören.

Mehr wird sich Ihnen mit der Lektüre des Buches erschließen. Welche Lösung kann der König finden? Kann er eine Schneise in seinen Wald voller Probleme schlagen und zur Wurzel vordringen? Wie kann er klare Ziele finden, die ihm die Energie zur Umsetzung vermitteln? Weiter geht die Geschichte im Ebook „Jahreszielplanung“. Bei Google bin ich zu diesem Keyword gleich 3x auf Seite 1 vertreten.

Und wer das ganze in live erleben will und nahe genug wohnt. Hier die Info über den Workshop Jahreszielplanung 2016 in Rosenheim am 13.1.2016.

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Erfolgsforum: Logik und Intuition für die Persönliche Strategie und Berufs-Mission

Strategie-CollageAn einem einzigen Tag die ganze Mewes-Systematik durchzuarbeiten ist schon eine große Aufgabe. Und dies noch mit der Erweiterung durch psychologische Phasen: das Persönlichkeitsprofil, die Werte, die Denkmuster – sowie  die Veränderungstrends im Umfeld, die auf jeden persönlich wirken.

Das obige Foto zeigt eine Abfolge von Schritten, auf denen die Teilnehmer Ihre verdichteten „Antworten“ eintragen. So ergibt sich die persönliche Berufs-Strategie (Mission) als Resultat einer Logik, die auch auf intuitiver Ebene gegengeprüft wird. Nach kurzer Anmoderation durch Dr. Müller muss jeder Teilnehmer jeweils selbsterklärende Aufgaben lösen und seine Antworten in Formulare für sein persönliches Strategietableau eintragen.20150703_161118

So entsteht die neue Strategie als Brücke. Auf der einen Seite das Erreichte und die eigenen Stärken, vertieft um die psychologischen Elemente. Auf der anderen Seite (gelb) die Zielgruppe mit ihren Problemen und dem zu entdeckenden zentralen Engpass („brennendes Problem“), deren Entwicklung es mit Innovationen und Kooperation zu fördern gilt. Da Spezialisierung auf ein Problem gefährlich sein kein, gilt es, des das konstante Grundbedürfnis zu finden und dieses mit der beruflichen Strategie (Mission) zu verbinden.

Geführt werden die Teilnehmer den ganzen Tag von ihren eigenen Werten und den 4 Mewes-Grundprinzipien. So kann man nicht von dieser „Brücke“ fallen. Hervorstechend dabei auf jeden Fall: das „Nutzen bieten“ kommt vor der Gewinnorientierung. „Die Zielgruppe ist in ihrer Entwicklung zu fördern„.

Schluss-ChartHier das Original Chart vom Abend des letzten intensiven Tages. Das waren die Empfindungen der Teilnehmer. Beim vorherigen Workshop hatte es zum Schluss geheißen:
o Habe Bewusstsein schon in mir getragen. Jetzt klarer und deutlicher.
o Mehr als „erwartet“. Das Bewusstsein für die Zielgruppe hat sich verschärft. Jetzt ist volle Power für Zielgruppe da – in meinem o Bauch. Fehlt noch eine tiefere Bedürfnisanalyse.
o Bin überrascht von meiner Power im Bauch. Werte und Erfahrung – alles beinhaltet „Geburtshilfe“ zur Selbständigkeit. o Motivation für mein eigenes To-Do.
o Hatte schon vieles im Kopf. Jetzt dafür die Zeit genommen. Prioritäten durch Motivation. Es gibt viel Klärungsbedarf in meiner Firma.
o Habe jetzt das Werkzeug in der Hand um meine Entscheidungen in Firma für andere transparent zu machen.

Weitere Einzelheiten über den Tag auf der Website.
Als nächster Termin ist – wieder im Haus Johann in Brannenburg – geplant der 16. Oktober 2015.

Strahlende Gesichter am Ende des langen Workshop-Tages – jeder hat sein Konzept fertig

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Zentrale Sommerveranstaltung Erfolgsforum – Strategie+Positionierung +Zielgruppe+Persönlichkeitsprofil

Diese Fragen stehen am Anfang des Tages (3.7.2015) für jeden Teilnehmer:Stärken-Blumme

  • Wie aufwendig gewinnen Sie Kunden und neue Aufträge – fehlt etwas an Sogwirkung in Ihrem Leistungsangebot?
  • Ist Ihnen die erfolgversprechendste Zielgruppe unklar oder erreichen Sie diese nur mühsam mit Ihrer Botschaft?
  • Fühlen Sie sich eher verzettelt in Ihrer Arbeit? Gleich zu Beginn erstellen wir das psychologisches Persönlichkeitsprofil – um damit später zu erkennen, wo bei die Schwierigkeiten der Umsetzung der neuen Positionierung und Alleinstellung, der herausgearbeiteten Einzigartigkeit, liegen – und diesen begegnen zu können.

Das sind drei wichtige Fragen, um die sich dieser Tagesworkshop dreht. Und es geht nicht um allgemeine Antworten, sondern ganz speziell den eigenen Fall des Teilnehmers, um seine eigene geschäftliche Zukunft.Während des Arbeitstages wechseln wir zwischen Einzelarbeit am eigenen Fall und der Gruppenarbeit, wo die Teilnehmer ihr Geschäftsmodell den anderen vorstellen und von diesen auch Feedback erfahren. Eine enorme Verstärkung. Abends nehmen sie eine konkrete Vorgehensplanung (to-do) mit nach Hause.

Strahlende Gesichter am Ende des langen Workshop-Tages – jeder hat sein Konzept fertig

Strahlende Gesichter am Ende einer  langen Workshop-Tages – jeder hat sein Konzept fertig

Weitere Einzelheiten über die Tagesveranstaltung vom 3.7.2015  auf der Website. Die vom deutschen Professor Wolfgang Mewes entwickelte „engpasskonzentrierte“ Strategie ist ein Teil des amerikanischen Systems „Focusing“ und wird auch in dem bekannten Bestseller von Hermann Simon über die „Hidden Champions“ in Deutschland erwähnt. Ihre Kernprinzipien sind:

  1. Stärken stärken statt Schwächen schwächen
  2. Konzentration auf eine Zielgruppe und deren Engpass für steigende wahrgenommene und echte Kompetenz
  3. Konzentration auf Lücke und Alleinstellung (im Wald wachsen neue Bäume immer in der Lücke, nicht im Schatten)
  4. Konzentration auf Nutzenbieten und Entwicklung der Zielgruppe – statt auf den eigenen Gewinn o.ä.

Dieser Grundprinzipien und vor allem die bisherigen 7 Stufen der Mewes-Strategie werden im Workshop in psychologisch erweiterten Form durchgearbeitet.

Das Erfolgsforum bildet hierfür die regionale Ansprechplattform des Bundesverbandes Strategieforum e.V., dessen Attraktivität durch das neue webbasierte spolu0b1xErfolgsleitsystem steigt. Es ist im übrigen die Strategiemethode, die alle Weltprobleme einen nachhaltigen Lösung zuführen würde – eben auf den erwähnten 4 Prinzipien basierend. Sogar mein Held zur Rettung der Welt bedient sich ihrer.

Hier der Link zu den  nächsten Veranstaltungen im Erfolgsforum Rosenheim – komplette Programmübersicht für 2015.